Sozialamt Forderungen an Enkel nach Tot der Großmutter

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wenn ihr euch nicht sicher seit, ob evtl. noch irgendwelche offene Rechnungen zu begleichen sind, ist es vielleicht sinnvoll das Erbe nicht anzunehmen. Das macht man beim Nachlassgericht in dem Ort wo deine Großmutter zuletzt gelebt hat. Dann bist du auf der sicheren Seite und evtl. Forderungen kannst du ignorieren.

Vielen Dank Pets12, für dein Antwort.Rechnungen sind keine mehr offen.Es geht nur darum ob das Sozialamt im nach hinein Geld zurück fordert was es bezahlt hat.

@Heike24

Vermögen ist keins da, sonst Hätte sich das Amt eine Öffentliche -Last geltend gemacht ! Ich würde das Erbe ausschließen sonst kommt Ihr mit Null-Euro Erbschaft in die Leistung ! Sind zwar hohe Freibeträge aber es bleibt haften ! Es wäre eine zu begleichende Schuld und würde zudem eingetragen sein !

Ihr braucht nur das Erbe auszuschlagen. Am besten beim Nachlassgericht. Meine Tochter hat das auch gemacht, nachdem ihr Vater gestorben war. Es waren nur Schulden da. Und da sie sowieso keinen Kontakt hatten, wollte sie natürlich auch nicht die Schulden übernehmen.

Vielen Dank, für deine Antwort werden wir dann auch zur Sicherheit machen.

Ihr müßt euch mit dem Ausschlagen beeilen, es ist eine Frist gegeben, die Ihr einhalten müßt. Waren es 6 oder 8 wochen? Hab es echt vergessen.

6 Wochen.

@Rolfe

Danke, ja, jetzt kommt es wieder! Repro

@Rolfe: Du hattest gesagt, dass Enkel nur in Ausnahmefällen unterhaltspflichtig sind. Kannst Du mir dazu Näheres sagen? Herzlichen Dank!

Das Erbe würde ich auch ausschlagen - dann könnte das Sozialamt allerdings immer noch auf die Unterhaltspflichtigen zurückgreifen. Enkel sind aber nur in Ausnahmefällen unterhaltspflichtig - und dann sind die Freibeträge so hoch, dass das Sozialamt letztlich leer ausgeht. Meine Frau sollte für die Pflegeheimkosten ihrer Mutter aufkommen - trotz 1500 EUR netto Einkommen brauchte sie keinen Cent zahlen...

Euch allen noch vielen Dank, wir haben diese Woche noch einen Termin beim Notar. Wir haben auch nur noch 3 Wochen Zeit das Erbe auszuschlangen. Da meine Großmutter schon vor drei Wochen gestorben ist. Übrigens die Frist verlängert sich wenn ein Testament da ist, dann läuft die Frist erst ab Testamenseröffnung.

@Rolfe: Du hattest gesagt, dass Enkel nur in Ausnahmefällen unterhaltspflichtig sind. Kannst Du mir dazu Näheres sagen? Herzlichen Dank!

Erbberechnung kompliziert?

Hallo,
ich versuch mal gerade an einer etwas umständlichen Erbberechnung, aber scheitere brachial daran.
ist keine hausaufgabe sondern leider ein reales Problem gerade:
A ist alt und besitzt eine Doppelhaushälfte. Wert nehmen wir mal 70000 Euro an.
Hierauf ist ein Grundschuldkredit eingetragen über 25000 Euro, Abzahlung in monatlichen Raten.

Zugleich hat A aber noch gegenüber einem nahen Verwandten S eine Forderung wegen eines Kredits über rund 18000 Euro, die S A in Raten zurückzahlt (bzw. zahlen soll, siehe unten).

Nun hat A ein Testament gemacht:
Alleinerbe wird einer der Enkel, die 3 Kinder kriegen Pflichtteil.
(Eins der kinder kriegt in Anrechnung auf den Pflichtteil ein lebenslanges Wohnrecht. Falls das wichtig sein sollte)

nun sehe ich grundsätzlich die Berechnung wie folgt:
Vermögen=+70000 Hauswert-25000 Grundschuldkredit+18000 Forderung gegen S
=63000 Euro

Beerdigungskosten und Co. seen mal aussen vor.

hiervon müsste nun Jedem der 3 Kinder
(1/6)*63000=10500 Euro zustehen, korrekt?

was ist aber mit der Forderung gegen S, wie wird die gehandhabt?

weil die 18000 Euro, obwohl A stirbt, nicht einfach direkt wieder da sind zum Verteilen, sondern nun eben an die Erben in den üblichen Raten abgezahlt werden.

Wie wird das gehandhabt?

Denn reell gesehen sind zum Todeszeitpunkt keine 63000 Euro sondern (einen schnellen verkauf des Hauses vorausgesetzt) nur
70000-25000=45000 da

Nach dem Schlüssel oben können zwar schon mal jedem der pflichtteilsberechtigten
45000/6=7500 Euro
in die hand gedrückt werden.

aber wie sieht es mit dem Rest aus?
S zahlt ja die 18000 Euro nach wie vor über Raten Monat für Monat zurück.

Müsste da jedes Mal, wenn S eine Rate an den Erben zahlt, dieser jeweils 1/6 dieser Rate an jedes der Kinder überweisen?

Also jede Rate, sobald sie reinkommt, gemäß der Erbverteilung aufgesplittet werden?
oder wie liefe das in der Realität ab?

nun nehmen wir mal an, schon kurz vor dem Tod von A kündigt S schon an, er werde den Kredit nicht bezahlen können, etc. und macht Insolvenz.
bzw. beantragt diese eine Weile vor dem Tod von A.

Wird sich dies irgnedwie auf die grundsätzlichen Pflichtteilsansprüche und Co. auswirken?
und werden dann auch wieder die Kinder jeweils 7500 Euro direkt auf die hand kriegen und bezüglich der restlichen 10500-7500=4000 Euro haben die dann einfach Pech gehabt weil bei S nix zu holen ist?

noch andere Situation:
S und der alleinerbende Enkel sind identisch.
d.h. sowohl Derjenige, der das haus erben wird und damit die Pflichtteilsberechtigten auszahlen muss,
als auch Derjenige, gegen den die verstorbene noch ausstehende Forderung über 18000 Euro hat und der wegen gemachter insolvenz diese nicht zurückzahlen wird, sind identisch.
wie ist die Situation da?

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Todesfall Bankkonto

Hallo alle zusammen. kurz zur Vorgeschichte.

Mein Vater ist am 23.11. diesen Jahres Verstorben. Erben sind ich, sowie meine 4 kleineren Geschwister, wovon einer ausgeschlagen hat.

Bleiben also noch 4 Erben. Den Erbschein haben wir sehr fix bekommen. Die Bestattungskosten von knapp 4000€ übernehmen unsere Großeltern. Zu Erben gibt es nicht viel, ausser Materielle Dinge, und etwas Restguthaben auf dem Konto (knappe 2000€).

Da der Todesfall ende des Monats war, sind wir zur Sparkasse, und haben zu dem Zeitpunkt ohne Erbschein 400€ bekommen, da wir schnellstens die Wohnung leer bekommen wollten und natürlich auch so alles Irgendwie zahlen mussten.

Nun haben wir den Erbschein, aber die Bank lässt uns nicht ans Konto, mit der Begründung, dass diese erst sicherstellen müssen, dass die Beerdigung bezahlt worden ist.

Da die Großmutter dies Heute erst getan hat, kann dort natürlich noch keinerlei Beleg eingerecht werden.

Nun ist es kurz vor Weihnachten, wir haben fast 1500€ vorgestreckt wegen Miete usw. um alle laufenden Kosten, bzw offenen Rechnungen zu Zahlen und kommen nicht an das Geld.

Eine Bestätigung seitens der Stadtkasse sowie des Beerdigungsinstitut wird voraussichtlich erst Anfang 2015 erstellt werden können, da zumindest die Stadt vom 24.12. bis zum 1.1. Geschlossen hat.

Meine Frage nun, ist das Rechtens, dass die Bank das Geld einbehält, bzw ist es richtig, dass die gesetzlich dazu verpflichtet sind, sicherzustellen, dass die beerdigung erst bezahlt wird?

Ich finde da nirgends einen gesetztestext o.Ä. und habe eher das gefühl, dass die lieber mit dem Geld arbeiten wollen.

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Großmutter ist im Pflegeheim. Darf man trotz Wohnrecht ihre Wohnung privat nutzen?

Hallo Community, ich hätte eine Frage zum Thema Wohnrecht der Großmutter

Meine 88 Jahre alte Großmutter liegt nach einem schweren Schlaganfall vor 10 Jahren Bettlägerig in einem Pflegeheim und ist weder ansprechbar noch aufnahmefähig und benötigt Pflege rund um die Uhr.

Im Haus meiner Eltern hat Großmutter die Erdgeschosswohnung bewohnt und ein Wohnrecht auf Lebenszeit sowie ein Schlüsselrecht oder so etwas in der Art genossen. Im 1. Stock wohnen meine Eltern und im DG bewohne ich zur Zeit ein Zimmer mit Badzimmer. Meine Schwester ist vor Jahren bereits ausgezogen.

Meine Frage lautet jetzt, ob ich als Enkel die Wohnung von Großmutter für die Eigennutzung verwenden darf. Also nicht zum Vermieten. Dafür müsste die Wohnung auch umgebaut und grundlegend renoviert werden.

Der Umbau bzw. die Nutzung der Wohnung wäre aber durch Großmutters Wohnrecht oder Schlüsselrecht nicht möglich, meinten Bekannte. Beziehungsweise würden Wertsteigerungen oder Einnahmen aus der Wohnung vom Sozialamt für die Pflegekosten sozusagen "eingefordert". Bei einer evtl. Vermietung an dritte z.B. müssten die Einnahmen aus der Miete für die Pflege der Großmutter aufgewendet werden, soweit klar. Aber als Eigenutzung als Familienmitglied dürfte hierbei doch nichts im wege stehen, oder? Das Einverständnis der Oma kann man in ihrem Zustand natürlich nicht mehr einholen.

Danke für eure Mühen

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