Warum halten manche Eltern Hausarrest für sinnvoll?

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5 Antworten

Also wenn sich das oben mit dem Heim wirklich auf ältere Menschen bezieht und nicht auf Minderjährige, dann kann ich nur sagen, dass ich so was zutiefst verurteile. Keiner hat ein Recht, ältere Menschen so zu behandeln. Wenn sie geistig nicht mehr in der Lage sind, alleine auf sich aufzupassen, dann können sie ja sicher eh nicht mehr ohne Begleitung raus und ansonsten, klar gibt es eine Hausordung, an die man sich zu halten hat, aber was spricht dagegen, den Leuten eine möglichkeit zu geben, auch mal später heimkommen zu können. Das sind doch keine Gefangene und erwachsene Menschen.

Aber bei Kindern finde ich Hausarrest schon eine angebrachte Strafe. Auch wenn ich persönlich eher sehr sehr selten darauf zugreife. Man sollte es nur nicht übertreiben mit der Zeit finde ich und angemessen auf das Vergehen sein. Kommt ein Kind zu spät nach Hause oder von der Party, dann ist es doch völlig angemessen, mal nicht raus zu dürfen. Denn die Eltern müssen sich auch darauf verlassen können, dass die kinder sich an Abmachungen halten. Und beim nächsten Mal werden sie besser drauf achten, nicht zu spät dran zu sein, bzw. wenigstens anzurufen, falls es mal nicht so klappt. Denn sie wollen nicht noch mal Hausarrest und die Strafe hat auch bezug auf ihr Vergehen.

Ich nenne es halt auch nicht Hausarrest, aber bei mir heisst es halt auch, erst werden Sachen erledigt (Schulsachen gerichtet, Hausaufgaben fertig gemacht oder Zimmer gesaugt), dann wird rausgegangen. Allerdings hat mein Sohn wegen meiner Berufstätigkeit und weil wir viel unterwegs sind, eh eingeschrenkte Möglichkeiten, seine Freunde zu sehen, von daher möchte ich diese Zeiten nicht noch durch Hausarrest erheblich einschränken. Denn für ihn ist der Kontakt ja wichtig.

Also wenn sich das oben mit dem Heim wirklich auf ältere Menschen bezieht und nicht auf Minderjährige, dann kann ich nur sagen, dass ich so was zutiefst verurteile.

Nochmals:

Wir haben Richterliche Beschlüsse dazu. Antatt hier loszufluchen wäre es vll mal sinnvoll sich vorher darüber zu informieren in was für einem heim ich Arbeite. Es handelt sich um Geistig Behinderte Menschen. Gerade auf meiner Gruppe sind

  • Agressionen

    • Kriminalität
    • Nächtliches Wegbleiben
    • Alkohol und Drogenmissbrauch
    • Sexuelle Übergriffe auf Frauen so wie Kinder
    • Verbale Gewalt

    • Beissen, Treten, Würgen, Schlagen

Durch die Bewohner an der Tagesordnung wenn man bei einigen Dingen nicht Knallhart durchgreift. Ich dachte zuerst ich könnte da alles mit Reden regeln und fand die Bestrafungen auch teils hart. Aber wenn du das nicht tust gehen die dir da über Tische und Bänke wenn du alleine Dienst hast.

Der letzten die einen auf "Ich bequatsche euch anstatt zu bestrafen" angewendet hat ist das nächste halbe Jahr krank geschieben... Ihr hat jemand die Hand zerrissen und jeden Knochen darin gebrochen.

Eine Schülerin haben sie in die Spühlmaschiene gesteckt weil sie sich nicht durchsetzen konnte...

Noch fragen warum man dort manchmal härtere Methoden braucht? Soll ich sie lieber gleich mit Psychotabletten vollpumpen, bis sie nicht mehr wissen wer sie sind, wenn auch so simple Dinge wie Hausarrest ziehen?

petra petra64wenn ein Kind (je nach Alter!!) mal später nach Hause kommt, rede ich mit ihm ersteinmal darüber, weshalb es denn später geworden ist und dann rede ich mit ihm darüber, weshalb es evtl. nicht später kommen sollte, oder dass es mich anrufen könnte, dass es später wird. Und ich gebe ihm auch die Möglichkeit, es das nächste mal anders zu machen, bevor ich an Hausarrest denke! Denn ich verabscheue solche "Knastmethoden".

also bei mir hats definitiv was gebracht. ich konnte nicht zu dem geburtstag, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte. demnächst hab ich auf meinen ton mehr geachtet,dass mir das nicht nochmal passiert. und dann gewöhnt man sich das an.

Ich bezeichne Hausarrest als Strafe für Eltern. Denn die müssen dann ein nörgelndes Kind aushalten.

Auch bei den anderen Strafen sehe ich es wie du - sie sind vollkommen unsinnig und dienen nur zur Machtdemonstration seitens der Eltern.

Ich habe eine ähnlich Frage dazu geschrieben http://www.gutefrage.net/frage/was-haben-eltern-davon-wenn-sie#answer28307555

Meiner Meinung nach muss sich noch viel in den Köpfen mancher Eltern sowie anderer Erwachsenen tun. Denn wir haben genug "seelische Krüppel" - oder warum gibt es so viele Psychologen, Psychiater und Psychotherapeuten?

weil die sich ihre Klientel selber zurecht züchten. Mit den modernen Verziehungsgrundsätzen kann kein heranwachsender junger Mensch was ordentliches werden, außer die werden mißachtet.

Du sollst das Kind nicht bestrafen, sondern nur belohnen. Damit es nicht ohne Lob auskommt, mußt du auch in der üblen Tat was lobenswertes finden (schön läuft dem Kevin das Blut runter, Cedric)

Kinder unter 14 Jahre können grundsätzlich tun was sie wollen, da sie noch nicht strafmündig sind. (In der Tat wurde mein Sohn wegen vorsätzlicher Körperverletzung verurteilt, weil er ein 11jähriges Mädchen, das ihn mit einer Wasserflasche naßspritzte am Handgelenk festhielt. Das Mädchen bekam keine Rüge sondern nur ungeteiltes Mitleid, vor allem als sie dem Richter erzählte, daß die Schmerzen (ärztlich festgestellt ein Schmerztrauma, also keine Schwellung keine verletzung, keine Verfärbung, unauffälliges MRT) einen Monat lang angehalten hätten (Den Zahn hatten ihr die Lehrer schon vorher gezogen, die sie im Pausenhof beobachteten - und verlangten dann doch Mitarbeit bei Proben und Hausaufgaben). Was hat das Mädchen daraus gelernt? Ich kann alles tun, mir darf keiner was.

Das ist moderne Erziehung durch Sozialpädagogen, Psychologen usw. Bedauert von der Polizei, die sich dann mit diesen verzogenen Bälgern rumplagen müssen, während andere Kinder ihnen die Bude einrennen um ihre Eltern anzuzeigen, die ihnen Fernsehverbot erteilt haben, oder das Internet gesperrt.

@magni64

Wie alt war denn dein Sohn, der von einer 11 jährigen, wie naß gespritzt wurde?

Was hatten denn Sozialpädagogen und Psychologen damit zu tun?

Wen hat die Polizei bedauert?

Welche Kinder zeigten ihre Eltern an, weil sie Fernsehverbot erteilt oder das Internet gesperrt bekamen? Was du uns da schreibst, das glaubst du doch selbst nicht!

manchmal geht es nicht um sinn,. sondern um eine zäsur und einen klaren einschnitt. wenn es hausarrest gibt, gibts vermutlcih einen grund. es war noch nie so, das man einen verbrecher danach fragt, ob es ihm im gefängnis gefällt. er hat sich etwas zu schulden kommen lassen und deshalb kommt er ins gefängnis. das sind eben die regeln. natürlcih hast du recht,wenn du sagst das es kein besonderer lerneffekt ist, aber da bin ich mir nicht so sicher, es kann nämlcih genauso nervig sein, zuhause hocken zu müssen,währedn alle anderen im schwimmbad sind, oder draussen ihren spass haben. kinder wissen immer ganz genau was die eltern NICHT dürfen. aber sie kümmern sich nicht darum auch die regeln der eltern zu befolgen, würden sie das nämlich, wäre ein hausarrest nicht nötig und man müsste ihn damit auch nicht abschaffen,

Wenn Strafen nur einfach abgesessen werden, haben sie keinen Sinn.

Kinder sollen im Hausarrest darüber nachdenken, wie sie sich benehmen...

Gib dem Kind eine Aufgabe, die dazu geeignet ist über seine Fehler nachzudenken - beispielsweise einen Aufsatz schreiben, was es mit seinem (kritisierten) Verhalten bezweckt und wie es glaubt, dass das ankommt und welche Folgen das hat.

Hinterher besprecht ihr das Ergebnis.

Sollte sich das Kind weigern, muss man es einsperren, weil man so jemanden nicht unter die Leute lassen kann - wer weiß denn, was es in seiner Verbohrtheit woanders anstellt?

Würden sich Eltern mehr mit ihren Kindern auseinandersetzen, gäbe es keine Straßenterroristen, die Autos anzünden, Fensterscheiben einschmeißen und Geschäfte ausrauben.

"Sollte sich das Kind weigern, muss man es einsperren, weil man " so jemanden" nicht unter die Leute lassen kann - wer weis denn.... usw."

Grauenvoll, derartiges als allgemeinen Rat in der Kindererziehung lesen zu müssen!!

Ich frage mich wirklich, wen man hier "einsperren" sollte.?

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