Von Zuhause ausziehen mit 18 und bin Arbeitlos zahlt Arbeitsamt?

18 Antworten

Auch für Dich gilt die U25 Regel .... Auszüge von U25 werden nur in Ausnahmefällen finanziert, grundsätzlich ist das zu Hause wohnen zumutbar ... Du musst also tätig werden, Dir einen Ausbildungspaltz suchen (und Dich vor allem ausbildungssuchend melden) und ann schauen, wenn Du eine Ausbidlung hast, ob dann das Ausziehen finanziell machbar ist .. ggfls. hättest Du dnan auch Anspruch auf BAB (Berufsausbildungsbeihilfe)

So wie ich das verstehe, sitzt Du daheim, hast noch keinen Ausbildungsplatz und verdienst auch sonst kein Geld. Das alles nachdem Du seit einem Jahr die Schule beendet hast.

Kann es sein, dass Dein Vater Dich dazu bringen will endlich mal in die Gänge zu kommen? Was bedeutet "verbal demütigen"? Kritisiert er Dich vielleicht und Du bist Dir keiner Schuld bewusst?

Du solltest Dich jetzt erst einmal um einen Ausbildungsplatz bemühen und wenn das dieses Jahr nicht mehr klappt, geh arbeiten. Vielleicht bekommst Du nächstes Jahr dann eine Ausbildungsstelle.

Ich vermute mal stark, dass Dein Vater Dich auch nicht mehr "verbal demütigt", wenn er sieht dass Du etwas leisten und selbst für Dich sorgen möchtest.

Falls ich mich über Deine häuslichen Zustände geirrt habe, bitte ich um Entschuldigung. Für mich hört es sich ohne weitere Infos aber danach an, als ob Dein Vater Dich nicht nur "durchfüttern" möchte und Du überhaupt nichts tust.

Über Hilfen die Dir evtl. bei einem Auszug zustehen, solltest Du Dich bei den zuständigen Ämtern erkundigen.

Das Jobcenter zahlt für U 25 jährige Personen grundsätzlich keine eigene Wohnung. Nur bei wichtigem Grund gibt es die Möglichkeit das das Jobcenter einer unter 25 jährigen Person eine eigene Wohnung bezahlt. Ein wichtiger Grund wäre zum Beispiel wenn ihre Eltern sie misshandeln oder sonstige gleichwertig schwere Verfehlungen passieren. Jedoch muss dies natürlich auch vom Jobcenter ersichtlich sein, da reicht es nicht hin zu gehen und das zu erzählen und fertig. Dann könnte das ja jeder so machen. Sondern es müssen Nachweise im Form von z. b. das ein Arzt das schriftlich erklärt. Das es auf Grund von Belastungen ihrer Seelischen Gesundheit nicht gut ist wenn sie weiter bei ihren Eltern wohnen. Oder es ist beim Jugendamt bereits von früher eine Akte von ihnen da, wegen Problemen mit ihren Eltern. Wie gesagt da muss schon ein schwerwiegender andauernder wichtiger Grund vorliegen damit das Jobcenter eine eigene Wohnung bezahlt, bei u 25. Ich arbeite im Jobcenter als Fallmangerin. Das ist eine Einzellfallentscheidung nach den Richtlinien des Jobcenters.

Wenn zu Hause tatsächlich "Zustände" herrschen, kann man das Jugendamt einschalten und sich nen Schreiben geben lassen, dass es zu Hause nicht mehr geht. 

Dann darf das Amt den Auszug nicht mehr verweigern. Sollten deine Eltern dich raus schmeißen, kann das Amt sie auch nicht zwingen dich wieder auf zu nehmen und muss eine Wohnung zahlen.

Vielleicht ginge auch noch etwas wie betreutes Wohnen oder so?

Dann muß er aber arbeiten - auch das Jugendamt fordert das und wenn "Pech" hat haben die schnell eine Ausbildungsstelle für ihn.

Nun bin ich gezwungen von zuhaue auszuziehen, da ich ständig von meinem Vater Verbal gedemütigt werde, und ich halte es Zuhause nicht mehr aus!

Wie sieht denn diese Demütigung aus? *Ironie on* Lässt er Ungeheuerlichkeiten wie "Such dir endlich mal eine Ausbildung oder sonst irgendwas" vom Stapel oder macht er dich fertig indem er immer wieder darauf hinweist, dass du seit einem Jahr einfach nur rum gammelst und ihm auf der Tasche liegst? Dein Vater ist ja mal ein richtig Krasser. *Ironie off*

Wenn du seit einem Jahr nur rum gammeln würdest und mir auf der Tasche liegst, dann dürftest du dir auch was von mir anhören, wenn du mein Sohn wärst.

Ohne Einkommen wird das sehr schwer auszuziehen. Da musst du schon ein psychologisches Gutachten bei bringen, dass es deiner Psyche massiv schadet weiter mit deinem Vater unter einem Dach zu wohnen. Eine andere Möglichkeit wäre, dass deine Ausbildungsstelle zu weit weg ist, als dass du zu Hause wohnen könntest. Da du aber gar keine Ausbildungsstelle hast wird das auch nichts.

Es sieht wohl so aus, dass deine Eltern Unterhalt für dich zahlen müssten, wenn du ausziehen würdest, aber du wirst ohne entsprechendes Einkommen keine Wohnung bekommen. Eine Sozialwohnung wirst du vermutlich auch nicht bekommen. Wir haben unzählige Sozialwohnungen zu wenig und Mütter mit Kind stehen teilweise auf der Strasse. Die warten nicht auf einen 18jährigen, der keine Lust mehr auf das (berechtigte) Genörgel seines Vaters hat.

wow ironie bringts ja aber mal den kopf einschalten und nachdenken ob das vllt ein anderer fall ist und außerdem nicht jeder fall gleichzusetzen ist sollte man auch mal bedenken,. viele werden von dem vater oder mutter systematisch fertig gemacht /schläge, beleidigungen, psychischer terror, etc. also ist ein witz wohl nicht angebracht. und wege paar sätze will einer bzw "muss" einer auch nicht gleich ausziehen bzw entscheidet sich dazu.

@Kruschler

viele werden von dem vater oder mutter systematisch fertig gemacht /schläge

Also geschlagen wird er schon mal nicht. Wer sich so über "verbale Demütigungen" aufregt, würde es ganz sicher sagen, wenn er geschlagen würde.

und wege paar sätze will einer bzw "muss" einer auch nicht gleich ausziehen

Nicht wegen ein paar Sätzen, aber er wird sich das seit einem Jahr jeden Tag von seinem Vater anhören müssen. Das nervt, vor allem als junger Mann, und da hat man schon mal das Gefühl ausziehen zu "müssen".

Ich bin hier ja auch nicht alleine mit meiner Betrachtungsweise der Geschichte.

Da der Fragesteller mich auch noch nicht berichtigt hat und gemeint hat "Nein, dass ist wirklich massiver Psychoterror und ich muss mir jeden Tag anhören, dass die Welt ein besserer Ort wäre, wenn meine Mutter mich abgetrieben hätte oder er hüpft vor der Tür auf und ab und kräht "Heute Abend brat ich dich", glaube ich immer noch, dass ich richtig liege..

@Kruschler

Und dieser Terror seitens deiner Eltern, hat dich daran gehindert, eine Arbeit zu suchen? Oder dich wenigstens mal beim Arbeitsamt zu melden?

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