Vaterschaft aberkennen als leiblicher Vater

16 Antworten

Zuerst einmal- es ist nicht nur ihr Kind sondern auch seins. Auch bei allem Verständnis für die Wut auf die Mutter, der leibliche Vater wird er immer sein und bleiben. Und dem Kind sollte die Möglichkeit bleiben irgendwann nach seinen Wurzeln zu suchen. Es wird irgendwann wissen wollen wer der Erzeuger ist, woher es bestimmte Erbanlagen hat- auch gegen den Willen der Mutter! Es ist schade das immer wieder Rachegefühle auf dem Rücken der jenigen ausgetragen werden, die am wenigsten dafür können. Und jetzt stell dir mal vor das es auch Fälle gibt bei denen es um Leben und Tod geht. Kann sich dann der Vater abwenden wenn es z.B. um eine Konachenmarkspende geht?

Wäre eine Vaterschaftsaberkennung möglich, gäbe es einen Ansturm auf die Gerichte von Vätern die nicht zahlen wollen....

@susi3

es geht nicht ums nicht zahlen wollen könnt ihr denn alle nicht lesen ? ? ?

Nein, wenn man erwiesenermaßen der leibliche Vater ist, kann man die Vaterschaft nicht aberkennen. Man kann allerdings gerichtlich den Kontakt zum Kind erzwingen, wenn man sich nicht wer weiß was zuschulden hat kommen lassen.

Im Übrigen finde ich es ganz furchtbar, wenn Trennungsstreitigkeiten auf dem Rücken des Kindes ausgetragen werden. Der Leidtragende ist immer das Kind, das nichts dafür kann. Dein Freund (oder wer immer dieser Vater ist) sollte erst mal versuchen, sich gütlich mit der Kindsmutter zu einigen. Dafür gibt es sogenannte Mediatoren.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mediation

Beide sollten versuchen, das in Anspruch zu nehmen, bevor sie gerichtliche Schritte einleiten.

Noch mal dazu ; Es kamen natürlich wieder einige Antworten die entweder von Analphabeten gegeben wurden oder von Menschen die sehr unzufrieden oder gelangweilt sein müssen damit sie sich mit sowas vor'm Pc aufgeilen können. (: Also ich weiß jetzt dass es nicht geht außer es ist ein "wieder mal" neuer Adoptivvater da (Die Mutter hat sich ungefähr 4 x nach der Trennung verlobt, ist Hartz 4, seit 4 Jahren wird versucht FRIEDLICH Kontakt zum Kleinen herzustellen, aber die Frau benutzt das Kind als Druckmittel um dem leiblichen Vater "in der Hand" zu behalten. Den ganzen Stress brauch er nicht mehr und will nicht mehr.
Also danke für die wenigen die HILFREICHE Antworten gegeben haben.

Man kann darauf basierend nur später jeglichen Verpflichtungen, die in einem normalen Familienverbund gelten, entsagen.

Genauso kann aber auch das Kind später dann Nein zu einer Pflege sagen.

Verstehe dich bestens, bin in ganz aehnlicher Lage. Aber zu deiner Frage: Nein, eine Vaterschaft / Mutterschaft kann nicht abgelegt werden - so eine Antwort der fuer mich beim Jug.A. zustaendigen Sachbearbeiterin.

An die Muetter die hier antworten sollten: Auch bei mir geht es nicht um keinen Unterhalt zahlen wollen - schliesslich leben zwei der drei Kinder (Jungs) bei mir - (bevor Fragen aufkommen: nein, ich bekomme keinen Unterhalt - es geht mir nur um Umgang mit meiner Tochter- den ihre Mutter seit 5 Jahren unterbindet. Meine Erfahrung in der Zeit: Du kannst dich als Vater bemuehen wie du willst, es bringt nichts. Anwaelte, Jugendamt, Richter, glauben jede Aussage der Mutter - egal wie nachvollziehbar sie ist oder nicht - und sie glauben NICHTs dem Vater, egal wie nachvollziehbar seine Aussagen sind, egal wie gut er diese auch noch schriftlich beweisen kann.

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