Vater droht mit dem Tod und ist Gewalttätig?

5 Antworten

Eine Morddrohung, um Euch (bislang mit Erfolg) zum Bleiben zu bewegen ist schon eine vollendete Nötigung und schon strafbar.

Aber das ist ja nicht Euer Problem. Ich denke auch, dass ihr zur Polizei gehen solltet und dort eine Aussage machen solltet, sowie die Dringlichkeit eines Zeugenschutzes darlegen müsstet. Ihr könntet auch anschließend erst einmal ins Frauenhaus gehen, oder einen Antrag nach dem Gewaltschutzgesetz stellen. So, wie Du Deinen Vater beschreibst, scheint ihn eine Wohnungsverweisung wenig zu jucken. Also müsst ihr da raus, am besten in ein Frauenhaus. Man kann zur Not auch in ein Frauenhaus in einer anderen Stadt gehen. Deine Mutter kann den "Weissen Ring" kontaktieren und vorab mit den Mitarbeitern dort alles besprechen. Du kannst auch selbst den "Weissen Ring" anrufen, die gibt es glaube ich in jeder größeren Stadt. Eventuell vermitteln sie Euch einen Strafrechtsanwalt, der Euch beraten kann und übernehmen auch die Kosten. Ich denke aber, die Polizei ist auch gut informiert und kann Euch helfen!

Bleiben könnt ihr dort nicht!


Ich drücke ganz feste die Daumen!


Landesverband für Suchtgefahren, dort nach der nächsten Beratungsstelle schauen und diese nutzen. 

Solche Drohungen enden wie beschrieben. Keine Neuigkeit. 

Vorherige gute Vorbereitung OHNE dass er was davon mit bekommt sind sinnvoll. 

Also sollte die Mutter Kontakt aufnehmen zu Frauengruppen, z.B 

Frauen für Frauen gegen Gewalt e.V.

Dann zum nächsten Frauenhaus. Denn keine falschen Vorstellungen: Die sind schon lange oft genug überbelegt. Ist also nicht mit: 

Geht mal zu dieser ehrenamtlich geführten Möglichkeit denn die haben gerade auf Euch gewartet. 

Er will SICH umbringen? Das macht er doch schon eh mit seiner Suchterkrankung. Diese Drohung ist also lächerlich. 

Lügt ihn ruhig an. Und verfolgt Euer Ziel:

So weit weg als möglich von ihm. Ruhig auch in ein anderes Bundesland. Warum nicht? 

Und keine Einbildungen: 

Nur so könnt Ihr auch ihm helfen. Alle anderen Behauptungen sind kokolores. 

Ach, ich lese da noch den Tipp mit der Polizei. Die ist chronisch unterbesetzt. Die steht also nicht binnen zwei Minuten vor der Tür, also jener Zeit, die Dein Vater braucht um Euch Beide zu töten in seinem Rausch. 

Wenn überhaupt, dann sofort raus, so weit weg als möglich, vorher schon Kontakt mit der Polizei gehabt damit die Bescheid weiß und ansagt, wie lange sie braucht. 

Selbst dieser Schritt will oft genug sehr vorsichtig vorbereitet sein. 

Aber wirklich:

Erst Beratung holen bei Frauengruppen vor Ort, beste habe ich genannt. Und Kontakt zu Frauenhaus, Suchtberatung. 

Ich habe im Umfeld einige liebe Mitmenschen, die vor Zeiten entweder wie Dein Vater waren oder aber wie Ihr. Heute ticken sie alle wie gesunde Menschen. Sie alle haben Eines gemeinsam:

Sie haben sich irgendwann helfen lassen. 

Selbsthilfe wie Narcotics Anonymous oder gar Anonyme Alkoholiker sehe ich hier als verfrüht. Denn sehr wahrscheinlich hängt er auch noch den Oberkontrolletti raus. Und dann ist selbst der Gang zum WC eine Zitterparty. 

Eine angekündigte Morddrohung ist m.E. anzeigepflichtig.

Also holt JETZT die Polizei, sonst könnte es zu spät sein.

Wenn die Polizei kommt, werden die das schon alles aufklären.

Wenn nachweisbar Drogensucht eine Rolle spielt, ist Eure Mutter geschützt.

Und das wollt Ihr ja, oder?

Schafft klare Verhältnisse und holt unbedingt die Polizei!


Wenn man weiß das er Drogen nimmt und gewalttätig ist, dann kann man sicherlich ein Gutachten oder sowas beantragen. Und ihn vielleicht einweisen.
Wenn sowas ist am besten Notarzt rufen und dann müssen die ihn ja mit nehmen. Ich glaube was anderes könnt ihr nicht machen. Ich hoffe es beruhigt sich wieder.

Ich würde da sofort ausziehen (Verwandte, Bekannte) bevor er ein

Blutbad anrichten kann.

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