Untermieter in WG, Zustimmung der Mitbewohner nötig?

12 Antworten

Hey,

danke für die vielen Antworten.

Wie gesagt habe ich meine Mitbewohner gefragt, aber diese wollen mich auflaufen lassen und extra niemanden einziehen lassen, deshalb wollte ich einen Zwischenmieter/Untermieter selbst finden, den ich in Ordnung finde, meine Möbel stehen lassen für die Zeit und wenn er dann auszieht, meine Möbel mitnehmen.

Nachmieter ab 01.02 ist schwierig, da das Semester erst ab 01/03 beginnt. Naja, mal sehen, das war halt meine letzte Notlösung einfach einen vernünftigen reinzusetzen... auhc wenn die Mitbewohner sich quer stellen. Bleibt mir ja nichts anderes übrig..

Danke euch allen!

LG

Eine WG ist eine Zweckgemeinschaft, in der man nicht einfach einen Lückenbüßer einziehen lassen kann.

Als Betroffener wärst du bestimmt auch dieser Meinung :-)

Auch wäre dein Umzug ja fristgerecht denkbar und die Freundin wohnt die 8 Wochen allein und wird nur häufig besucht?

Oder man zahlt halt seinen Anteil nach Auszug solange, bis dein Nachfolger übereinstimmend gefunden wurde?

Friß oder stirb wegen zwei Mieten wäre keine Lösung. Da kann die Gemeinschaft alle Interessenten leicht wegekeln und deinen tollen Plan zunichte machen :-O

Und davon abgesehen: wer zieht für zwei Monate irgendwo ein, wenn der Untermietvertrag ausläuft und nicht verlängert wird? Und das kann die WG verhindern :-O

Zunächst widersprechen sich Einzelverträge dem Sinn nach, wonach der VM jeden beliebigen NM in die WG einziehen lassen könnte, dem Gedanken einer WG. Ich vermute eher, es gibt schuldrechtliche Vereinbarungen zu dem MV in der Wohnung, wonach die Mieter nicht für Forderungen eines der M einstehen müssten.

Vertraglich eine Wohnung in Teilflächen zu vermieten und gleichzeitig Gesamtnutzung an Gemeinschaftsräumen zu vereinbaren, wäre IMHO vertragsrechtlich nicht möglich, weil diese Flächen unzulässigerweise mehrfach berechnet würden :-O

Demnach sollte der Untermieter schon einvernehmlich gefunden werden und nicht so einfach vorgesetzt, nur um zwei Mieten zu sparen. Im Notfall könnte man ja eine Kostenregelung vereinbaren, mit der beide Seiten leben können, bevor es hier zu vermeidbaren Auseinandersetzungen führt.

Zumal ich unterstelle, dass eine Untervermietung von allen Mitgliedern der WG als Gesamtmieter beantragt werden muss, wenn das Zimmer über einen gemeinsamen Zugang erreichbar wäre.

G imager761

Es ist vielleicht rechtlich nicht erforderlich deine Mitbewohner zu fragen weil der Vermieter sein OK gegeben hat, aber es ist auf jeden Fall eine Sache der Höflichkeit und des netten Umgangs miteinander.

sehr richtig!

M. E. können die anderen Mieter nichts dagegen unternehmen, wenn sich der Untermieter nicht "schlecht benimmt." Offenbar seid Ihr Euch aber untereinander nicht einig. Daher könnte es natürlich Probleme geben. Juristisch dürfte das aber in Ordnung sein. Er wird ja dann an Deiner Stelle Küche und Bad benutzen. Es kommt nicht einmal zu einer stärkeren Nutzung, weil Du ja nicht mehr dort bist.

Aufgrund der Tatsache, dass Ihr alle Einzelverträge habt und Du die Untervermietung mit dem VErmieter besprochen hast, haben die Mitbewohner grundsätzlich erstmal kein Mitspracherecht. Allerdings seid Ihr ja in gewisser Weise dann doch eine WG und da würde es, meiner Meinung nach, der Anstand schon erfordern, dass Du die mal fragst und bei der Wahl des Untermieters und ggf. Nachmieters mitreden lässt. Aber wenn Du schon davon sprichst, dass die dir vielleicht eins auswischen wollen, habt Ihr wohl eh nicht das beste Verhältnis, was?!

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