Ungenutzte Räume im EFH heizen oder nicht

5 Antworten

Heizen ja, aber aus Schimnmelvermeidungsgründen. Der sogenannte Taupunkt, unter dem Schimmelgefahr besteht, lieg bei <13 Grad Celsius. Ich empfehle daher programmierbare Thermostate, welche Wärmewellenheizungen, auch Infrarotheizungen genannt, steuern. Ich empfehle, Flächenheizungen auf Infrarotheizungen (IR) mit 10000 Nanometer einzusetzen IR-Heizungen sind mit einem programmierbaren Thermostat exakt einstellbar und verbrauchen bei gleicher Wärmeleistung mindestens 25% weniger fossile Brennstoffe und Kosten. Im Gegensatz zu Öl/Gasheizungen wirken die IR-Heizungen zudem als Schimmelschutz und lösen das Platzproblem. Durch das Direktstrahlungsprinzip wird auch der Fußboden erwärmt, aber auch alle anderen Gegenstände in der Wohnung. Je nach Größe reicht ein Element mit ca. 350 Watt die Stunde. Die Anschaffungskoste sind im Vergleich zu anderen Heizungen verschwindend gering In der Garage reicht eine Temperatur knapp über dem Taupunkt von 13 Grad. Wenn man darin arbeiten will, lässt sich die Heizung problemlos über das Thermostat manuell regeln. Tipp: Der führende deutsche Hersteller mit 10000 Nanometer IR-Heizungen produziert selbst in Marburg/Hessen. Nachzulesen auch im Fachbuch: "Optimal Energie sparen beim Bauen, Sanieren und Wohnen." Viele energiereiche Grüße

Hallo Energiewende,

ich habe den Artikel über die IR Heizungen mit großem Interesse gelesen, vielen Dank dafür! Gruß Lorbass

14 bis 16° Raumtemperatur reichen eigendlich aus, um der Schimmelbildung vorzubeugen. wenn du die ungenutzten räume mitheizt (nicht volle temperatur) verbesserst du den Wirkuingsgrad der Anlage. d.h. so wie du es machst, machst du es nicht verkehrt. ich würde aber fast sagen, noch einen kleinen tick höher heizen. so 15 - 17° falls du es so genau eingestellt bekommst. einstellung des thermostaten knapp über 1

dann solltest du auch die nicht genutzten Räume regelmässig lüften. 5 minuten querlüften reicht...

lg, Anna

Schimmelbildung hängt mehr von relativer Feuchte als von der Temp. ab...alles über 70% bringt ziemlich sicher Schimmel unter 60% ist es ziemlich safe unter 50% ausgeschlossen...weiterhin kältebrücken in Außenecken sind ein Problem, ein raum mit 17°C nutzt nichts wenn eine kalte Ecke nur 12°C hat. Je höher die Raumtemp. bei gleicher absoluter Feuchte, desto geringer die rel. Feuchte und damit die Gefahr von tauwasserausfall und damit schimmel. Hab bei uns im keller eine Heizung installieren lassen, die läuft permanent auf kleiner stufe...bringt wärme auch durch den boden für das EG und erzeugt eine Zirkulation(gut gegen kalte ecken) parallel dazu einen lufttrockner gekauft für 200€ und zur kontrolle ein Feuchtemesser 10€. 2 tage nach dem trocknerbeginn war auch der muffige kellergeruch weg...aber Achtung mit dem Stromverbrauch...den trockner mit zeitschaltuhr für 2 mal 2 stunden am tag reicht völlig...durchlaufen lassen kostet richtig und bringt auch nichts (trotz regler läuft der zu oft) viel Erfolg

M.L.

Fast die gleiche Situation, wie bei uns ... Wir heizen die ungenutzten Zimmer mehr als nur Frostschutz. Warum? Wir haben das Gefühl, dass das gesamte Haus auskühlt, wenn mehrere Räume kühl sind. Also muss man für die restlichen Räume mehr Energie aufwenden.

Schimmelbildung hängt eher von Feuchtigkeit ab - also auch in den ungenutzten Räumen immer mal wieder lüften!

DH für den Hinweis aufs Lüften

Hallo,

mit diesen Einstellungen

  • wirst du in einem Haus Bj. 82 in der Regel keine Schimmelprobleme haben
  • wirst du messbar Energie einsparen

Gruß Ralph

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