Strafanzeige gegen EOS Inkasso?

4 Antworten

Sowas wird leider die Staatsanwaltschaft durchgehen lassen, behaupten einfach, es wäre ein Irrtum - da leisten sich manche Inkassos weitaus Schlimmeres und kommen straflos weg. Außerdem passen Inkassos einfach nicht ins Beuteschema vieler Staatsanwälte.

Ich würde jetzt einfach jede Zahlung verweigern. Oft sind solche Inkassos mit den Forderungsstellern verbunden (hier: Otto), und der Gewinn fließt den gleichen Eigentümern zu, so dass nach verspäteter Zahlung noch schnell abgegeben wird, um Mondgebühren zu fordern.

Zahlen muss man die aber, wie so viele Inkassoforderungen, nicht.

Warum streitest du überhaupt mit einer Inkassofirma? Wenn die Hauptforderung beglichen ist, können dich dich mal .....

Schreib einen Widerspruch gegen die Gebühren und fertig. Die folgenden Drohbriefe abheften - irrelevant. Klagen werden die nicht, weil sie damit nicht durchkommen und das wissen sie.

ich würde nur schreiben; das anhand der der vorliegenden Unterlagen kein Recht besteht das eine Rechnung hätten erstellen dürfen/müssen. Kopien der Unterlagen und Beschreibung der Vorgänge.

Okay,

damit dann die Strafanzeige? Ich finde, man sollte die mit sowas nicht einfach davonkommen lassen.

@Fennsterbank

Das würde wohl nur auf Ebene einer Privatklage gehen. Und da zahlst du wohl zu Anfang alle Kosten selber.

"Wer sich nicht wehrt - lebt verkehrt"

Strafanzeige sollte aber wirklich der letzte Schritt sein.

Verbraucherzentrale ist schon mal ein sinnvoller Ansatz.

Der 'Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen' kann auch eine Anlaufstelle sein. Inkassounternehmen erfüllen eigentlich schon eine wichtige Aufgabe, viele arbeiten absolut seriös und der Verband ist um Seriösität bemüht.

Man kann auch mal unter Rechtsdienstleistungsregister.de schauen, welches Gericht oder Behörde die Dienstaufsicht für das jeweilige Unternehmen führt. Eventuell findet sich dort ein Ansprechpartner.

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