Stimmt es, dass Yorkshire-Terrier nicht als Hunde im Sinne des Mietgesetzes stehen?

5 Antworten

Hund ist Hund ... .immerhin schon ein Fortschritt dass sie juristisch nicht mehr NUR als Sache angesehen werden.... aber trotzdem: Hund ist Hund ...... und kläffen können die Yorkies ja besser als jeder große Hund !

Gericht blieb hart: Hund bleibt Hund!

Der Vermieter stellte sich auf den Standpunkt: „Hund bleibt Hund!“ und behielt damit Recht (AG Spandau, Urteil v. 13.4.2011, 13 C 574/10, GE 2011, S. 1650).

Selbst das Halten von kleinen Hunden bliebe dennoch eine Hundehaltung und sei deswegen keine „Kleintierhaltung“.

Blöd für Frauchen: Im Mietvertrag war zwar das Halten von Kleintieren wie Vögel, Zierfische, Hamster usw. erlaubt. Das Halten von kleinen Hunden war darin nicht erwähnt. Deswegen zählen Hunde nicht zu der erlaubten Kleintierhaltung, sondern zu einer „anderen Tierhaltung“.

Weil die Hundeverbotsklausel nicht nach der Größe, dem Gewicht oder den Eigenheiten eines Hundes differenzierte, fiel auch der Yorkshire unter die Tierverbotsklausel.

Quelle und ganzer Bericht auf ----> http://www.meineimmobilie.de/vermieten-verwalten/hilfe-mietrecht/yorkshire-terrier-verbotener-hund-oder-erlaubtes-kleintier

Böse Zungen behaupten, dass Yorkshire-Terrier nur bellen,

damit man sie nicht für Meerschweinchen hält.

Ja und nein, du musst es trotzdem noch mit dem Vermieter absprechen! Hab ich ma irgendwo gehört

gutefee - Irrtum! Nach dem Mietgesetz zählen Yorkshire-Terrier nicht zu den Hunden, sondern zu den Kleintieren und müssen daher dem Vermieter nicht angegeben werden. Voraussetzung für die ungenehmigte Haltung von KLleintieren ist, dass sie die Nachbarn nicht durch übermäßigen Geruch oder Lärm belästigen. Das is bei einem Goldfisch sicher nicht der Fall - grins. Bei einem YT kann es zu Problemen führen, wenn er sich zum Kläffer entwickelt. Aber auch hier gilt: Wenn die Nachbarn sich nicht beschweren, passiert nichts. Somit: Hund ist eben nicht gleich Hund! Jedenfalls nicht nach dem Mietrecht. Hier ist er einem Goldhamster gleichzusetzen. Auch hier: Wenn das Teil stinkt wie die Pest und sich ein Nachbar beschwert, fangen die Probleme an. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Einigung: 1.Sie lassen sich von Ihrem Vermieter im Vertrag schriftlich bestätigen, dass Sie Haustiere halten dürfen. Dann sind fast alle Tiere erlaubt - außer sie gefährden das Wohl der Allgemeinheit. Nicht eingeschlossen in diese Regelung sind bestimmte Hunderassen, Ratten, Vogelspinnen und Gift- und Würgeschlangen. Für sie braucht man eine Sondergenehmigung und das Einverständnis der Mitbewohner. 2.Ihr Vermieter gibt seine Zustimmung nur im Einzelfall mit schriftlicher Genehmigung. Daran sind Sie gebunden, so das Gericht. Sprechen Sie die Anschaffung eines Tieres also mit dem Wohnungsbesitzer ab und lassen sich das Einverständnis schriftlich geben. 3.Im Vertrag steht gar nichts über Tierhaltung. Dann gelten die allgemeinen Regeln: Kleintiere auf jeden Fall, bei Hunden und Katzen Vermieter fragen! 4.Das Halten von Hunden und Katzen ist laut Mietvertrag komplett untersagt. Dagegen, so die Gerichte, ist kein Kraut gewachsen. Allerdings muss der Vermieter in Ausnahmefällen der Anschaffung eines Tieres zustimmen - zum Beispiel, wenn Sie einen Blindenhund brauchen oder wenn ein Hund aus therapeutischen Gründen unbedingt nötig ist.(Entnommen Tiere und Natur Bay. Fernsehen)

Ergänzung: Selbst Chinchillas gehören zu den Kleintieren. So hat das AG Hanau entschieden, dort ist ein Mieter mit 5 Chinchillas vor Gericht gezogen (3 Zimmerwohnung) Käfighaltung.---AG Hanau-Urteil vom 18.2.2000 - 90 C 1294/99-90, (WM 2002,S.91)

@kunni

so ist des DH!!

jaa du hast vollkommen recht emizin! dass kam acu in den rtlnachrichten mal vor... deshalb habe ich mir auch ein yorjshire terrier gekauft weiles in unsere wohnung eig. nicht erlaubt ist.!

@kiara10

Na dann .... wenn es in den RTL Nachrichten erwähnt wurde dann ist das ja perfekt .... ich lach mich weg

Es hat auch schon Amtgerichtsurteile gegeben, wonach besonders kleine Hunde unter "Kleintiere" fallen, deren Haltung in Mietwohnungen gestattet ist, wenn Nachbarn nicht belästigt und keine Schäden verursacht werden. Es gibt aber m.E. gute Argumente für die Ansicht Hund ist Hund; siehe Antwort von gutefee. Als Mieter würde ich mit Yorkshire-Terrier vorsichtig sein, wenn Hundehaltung vertraglich ausgeschlossen ist.

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