Sollte man erst kündigen bevor man sich neu bewirbt?

5 Antworten

Natürlich ist es von Vorteil, wenn man sich neu bewirbt und nicht aktuell arbeitslos ist. Das zeigt, dass du wohl mehr Interesse an einem anderen Unternehmen, als an deiner aktuellen Arbeitsstelle hast. Wenn du das dem anderen Unternehmen gut vermitteln kannst (gutes Anschreiben), warum du ihr Unternehmen als das bessere ansiehst (Perspektive, persönliche Entwicklung, Potenzial, Chancen, etc.) dann ist das für jeden Personaler ein gutes Zeichen. Es darf eben nicht verzweifelt rüber kommen. Auch schlecht, falls du im Clinch mit deinem aktuellen Arbeitgeber liegst und er dich z.B. mies darstellt, wenn sich das andere Unternehmen über dich informiert.

Ich habe mal gehört das einige arbeitgeber es negativ aufnehmen wenn ein Bewerber sich bewirbt obwohl er noch seine alte Stelle inne hat. Stimmt das?

Nein, das stimmt nur wenn es ein schlechter potentieller neuer AG ist. Wer in ungekündigtem Arbeitsverhältnis ist "braucht" den anderen Job nämlich nicht und kann daher viel besser verhandeln. Wichtig ist natürlich, dass man sich gut auf die Frage vorbereitet, warum man wechseln möchte, an dem ausgeschriebenen Job interessiert ist. Hier sollte man niemals schlecht für den aktuellen AG sprechen sondern immer nur begeistert von der Firma bei der man sich gerade vorstellt.

Leute mit lückenlosem Lebenslauf haben in der Regel immer dann gekündigt wenn bereits ein neuer Arbeitsvertrag unterschrieben war.

Ausserdem muss man finanziell auch in der Lage die 3 Monate ALG1-Sperre zu überbrücken, wenn man einen Job kündigt ohne einen neuen bereits fest zu haben.

Erst kündigen wenn Du einen Anstellungsvertrag unterschrieben hast.Solltest Du eine längere Kündigungsfrist haben,unbedingt einhalten müssen,so teilst Du das der Neuen Stelle mit.Hier kann es Absprachen und Lösungsmöglichkeiten geben.Auflösungsvertrag,mit und ohne Kündigungsfrist.Mit Vertragsstrafe sogar,wenn Du die Kündigungsfrist nicht einhalten kannst.Dieses auf Anforderung des Neuen Arbeitgebers,wenn diese Vertragsstrafe übernommen wird.(Wissen viele nicht!)Nein,es ist umgekehrt,aus einem festen Arbeitsverhältnis ist man besser dabei,als arbeitslos.Auch die alte Arbeitsstätte sollte unbedingt sauber verlassen werden.Also niemals krank machen,und woanders anfangen! Dann im Zweifel eine Vertragsstrafe in Kauf nehmen,wenn man nicht sauber aus der alten Firma rauskommt.Beste Grüße.

Eine sehr gute Antwort!

Eigentlich finde ich es besser, wenn du schreiben kannst, in ungekündigter Stellung, weil du dann weniger bedürftig quasi bist. Dass AG's sowas als negativ aufnehmen, wüsste ich nicht. Ist doch normal, daß du darauf achtest, daß es in deinem Leben gut weitergehen kann, Zahlungen und so. Kommt besser, wie von Amt abhängig zu sein.

Auf keinen Fall ------------> ist absolut kurzsichtig!

Einfach das bisherige Arbeitsverhältnis zu kündigen wäre töricht, da man auch nie weiß, wann man dann tatsächlich positives Feedback auf seine neuen Bewerbungen bekommt.. und wenn du selber kündigst, macht sich das mit Sanktionen im Arbeitslosengeldbereich unangenehm bemerkbar.. ist also echt alles außer empfehlenswert!

Habe mich selber auch einige Zeitlang beworben & die bisherige Arbeit fortgesetzt, bis der neue Arbeitsvertrag auch unterschrieben war.

Hoffe ich konnte dir helfen!

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