Sohn hat Führerschein - Als Autofahrer eintragen?

5 Antworten

Natürlich kann er das. Oder ist ein Scanner in dein Auto eingebaut der prüft ob der potenzielle Fahrer in deiner Versicherungspolice mit drin steht?

Im Schadenfall wird der Haftpflichtschaden zu 100% reguliert.

Bei der Kasko kann evtl. eine erhöhte SB fällig werden.

Anschließend kann die Versicherung rückwirkend die Prämie verlangen, die eigentlich fällig gewesen wäre, wenn das Sohn als Fahrer mit angegeben wäre. Auch eine Strafzahlung (in Höhe einer Jahresprämie) ist möglich, in der Praxis aber eher selten.

Also nachdem hier viel komisches Zeug geschrieben wurde...

Es ist immer ein Auto versichert, keine Fahrer. Es gibt jedoch einen Fahrerkreis der einen Einfluß auf die Höhe der Versicherungsbeiträge hat. Wenn jemand der nicht in diesem Fahrerkreis eingetragen ist mit dem Fahrzeug einen Unfall baut, zahlt die Versicherung den entstandenen Schaden am Unfallgegner, wird aber rückwirkend ein Jahresbeitrag einfordern, der dem entspricht wie wenn derjenige der den Unfall verursacht hat mit im Fahrerkreis aufgeführt worden wäre. Ggf könnte die Versicherung auch danach kündigen...

Ich würde es nicht riskieren. Entweder man trägt ihn ein oder man lässt es von vornherein sein.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sobald der Versicherer das bemerkt, wird die fehlende Prämie nachberechnet und der Vertrag wird dir gekündigt.

Du musst nur auf deinen entsprechenden Rabatt verzichten, dann kann JEDER mit Führerschein das Auto fahren.

50 % teurer ? Was ist das für eine Versicherung ?
Mein Vater musste nur 40 Euro mehr zahlen im Jahr das ich als 17 jährigen bei ihm eingetragen werde. ( begleitendes fahren) würde er mich jetzt mit eintragen ( bin 21) dann würde es wirklich viel mehr kosten aber mit 18 hatte ich mein eigenes Auto und gut ist

Würde ich nicht tun. Wenn er dann einen Unfall baut, wird die Versicherung nicht für die Kosten aufkommen. Weder an deinem Fahrzeug, noch an dem des anderen Fahrzeugs.

Nicht ganz richtig,der Schaden an einem anderen Fahrzeug wird natürlich reguliert aber das Geld wird sich die Versicherung dann bei dem Versicherunsgnehmer wiederholen.

@OlafausNRW

Ja schon klar, was aber aufs gleiche hinauskommt Mr 9*klug

@troppixi

Nein, e skommt nciht auf das gleiche raus.....weil du hast geschrieben,die Versicherung würde GAR NICHT zahlen und das ist falsch.

Die Kfz.-Haftpflichtversicherung zahlt immer die Schäden beim Unfallgegner, sonst wäre diese Pflichtversicherung ja sinnlos.

@OlafausNRW

Auch eine Regressforderung ist NICHT möglich.

@OlafausNRW

Der Fragesteller hat eine Frage nach den Konsequenzen impliziert. Die Konsequenzen sind, dass er für die Kosten an seinem und an dem anderen Fahrzeug aufkommen muss.

Die Haftpflichtversicherung hat den Zweck, dass niemand ohne Versicherungsschutz fahren darf, und damit mindestens eine Haftpflicht abschliessen muss (Teil und Vollkasko sind optional). Wenn der Sohn nicht eingetragen ist, fällt er jedoch aus dem Versicherungsschutz raus und profitiert demnach von keinerlei Leistungen.

@NamenSindSchwer

Natürlich ist dies Möglich,lies dir mal die Verträge durch.

@OlafausNRW

Ich kenne die Verträge und hatte aus gleichem Grund (bin selber Sohn und fahre mit den Autos meiner Eltern) mit der Versicherung zu tun.

@troppixi

Ja udn die Konsequenzen sind eben die, das er für den Schaden an seinem Fahrzeug aufkommen muß.Denn die PFLICHTVERSICHERUNG für Krfatfahrzeuge soll ja genau die von einem Unfall GESCHÄDIGTEN schützen und daher zahlt die Versicherung auch an diese.

Was unter in welcher Höhe sich die Versicherung dann vom VN wiederholt, steht in den jeweiligen Verträgen bzw. in den AGB der jeweiligen Versicherung.

@NamenSindSchwer

Und der sagt auch nichst anderes als ich die ganze Zeit :-)

"D.1.1.2 Das Fahrzeug darf nur von einem berechtigten Fahrer gebraucht werden"

Und was sagen die Versicherungsbedingungen einer Versicherung dazu ?

"Beim Abschluss einer Autoversicherung müssen Sie angeben, wer das Fahrzeug nutzen wird. Denn die Anzahl der eingetragenen Fahrer hat in der Regel einen Einfluss auf den Beitrag. Die berechtigten Nutzer sind dann im sogenannten Fahrerkreis aufgeführt."

Und

"...wer bewußt Falschangaben über den Fahrerkreis macht, dem kann:

-der Vertrag gekündigt werden

-der Beitragsunetrschied nachgefordert werden

-eien Strafzahlung gefordert werden "

bei einem Unfall.

Da der "Clevere" Fragesteller seine Versicherung ja bereits gefraget hat,kann man "Bewußte Falschanagbe" ohne Schwierigkeiten beweisen.

@OlafausNRW

Genau das hab ich doch gesagt, kannst du nicht lesen?

@OlafausNRW

Öhm , nur zur Info

D.1.1.2 :
Das Fahrzeug darf nur von einem berechtigten Fahrer gebraucht werden. Berechtigter Fahrer ist, wer das Fahrzeug mit Wissen und Willen des Verfügungsberechtigten gebraucht . Außerdem dürfen Sie, der Halter oder der Eigentümer des Fahrzeugs es nicht wissentlich ermöglichen, dass das Fahrzeug von einem unberechtigten Fahrer gebraucht wird.

Fragt Sohnemann ob er fahren darf , so ist er auch eine berechtigte Person

Dieses hat nichts mit dem Fahrerkreis zu tun .

@OlafausNRW
D.1.1.2 Das Fahrzeug darf nur von einem berechtigten Fahrer gebraucht werden

Ohje...

Nach der Überschrift ist dir die Fähigkeit zu lesen abhanden gekommen, oder was? Einen halben Zentimeter darunter steht, was man unter einem "berechtigten Fahrer" versteht. Das ist JEDER der mit Erlaubnis des VN das Auto fahren darf (und den passenden Führerschein hat). "Berechtiger Fahrer" ist NICHT gleichzusetzen mit "nur die, die im Fahrerkreis eingeschlossen sind".

...wer bewußt Falschangaben über den Fahrerkreis macht, dem kann:
-der Vertrag gekündigt werden
-der Beitragsunetrschied nachgefordert werden
-eien Strafzahlung gefordert werden "
bei einem Unfall.

Das ist doch genau das was ich die ganze Zeit erzähle und das hat auch nie jemand bestritten. Du hingegen hast mehrfach behauptet, es bestünde kein Versicherungsschutz und die Versicherung könnte den Schaden als Regress vom VN zurückfordern. Und das ist schlichtweg falsch.

@troppixi

Es ist immer ein Auto versichert, keine Person.

Das ist falsch. Der Versicherungsschutz ist grundsätzlich nicht in Gefahr.

@troppixi

Lies halt mal AKB....

Die Missachtung des Fahrerkreises ist keine Obliegenheitsverletzung und führt somit nicht zum Verlust des Versicherungsschutzes.

@NamenSindSchwer

Das gilt allerdings nur, wenn der Fahrer ein unregelmäßiger Fahrer ist. Wenn es jedoch sein Sohn ist, wird die Versicherung zu Recht davon ausgehen, dass er den Wagen regelmäßig benutzt. Demnach würde die Versicherung nicht zahlen, da bei Vertragsschluss Falschangaben gemacht wurden.

@troppixi

Das ist schlichtweg Unsinn.

@troppixi

Ich hab dir die AKB oben verlinkt. Kannst gern die Stelle raussuchen in der steht, dass der VN den Versicherungsschutz verliert, wenn der eingeschränkte Fahrerkreis missachtet wird.

(Tipp: Du wirst ihn nicht finden.)

@NamenSindSchwer

Vielmehr muss man 1 bis zwei Jahresbeiträge nachzahlen...sowie eine Vertragsstrafe

@Idris164

Ja, das kann sein :)

Was möchtest Du wissen?