Schulsparen Sparkasse

5 Antworten

Den Weltspartag, an dem Kinder, die mit ihrem Sparschwein in die Bank gehen und das geld auf auf ein Sparbuch einzahlen, gibt es schon seit ich Kind war. Das ist nichts verwerfliches und rechtlich auch in Ordnung. Für die Einzahlung dürfen sich die Kinder dann ein kleines Geschenk aussuchen. Andere Institutionen machen das nicht, keine Angst.

Und das Geld ist ja auch nicht weg, es ist dann halt auf dem Sparbuch.

Der Weltspartag 2013 findet in Deutschland am 30. Oktober statt.

Also ist das vom TE Geschilderte eine reine Werbeveranstaltung!

Beim Weltspartag, geht mein Kind mit mir zum Anbieter und nicht umgekehrt.

Das ist ein großer Unterschied, zudem ist mein Kind allein mit dem Bankberater!

Aus meiner Sicht ist dies eine reine Verkaufsveranstaltung

Es ist zulässig. Fast jede Bank vergibt Geschenke an Neukunden. Schon allein bei einer Kontoeröffnung wird mittlerweile dafür geworben, dass man 20,- oder sogar 50,- Euro geschenkt bekommt. Die Sparkasse hat schon immer Geschenke an Kinder verteilt. Neulich habe ich einen flyer einer Bank bekommen, wo auch geworben wurde und Geschenke versprochen wurden.

Ich kenne das Gesetz der Zugabenverordnung. Hier wird allerdings bei Kinder geworben.

Mir geht es nicht um das Geschenk und auch nicht um die Sparkasse. Ich bin dort selbst Kunde und sehr zufrieden.

Mir geht es darum, ob es erlaubt ist, an Schulen Werbung zu machen. Was passiert mit Kindern, die a) kein Konto bei der Spk haben b) kein Sparbuch haben c) die Eltern kein Geld haben?

Dürfen diese Kinder dabei zusehen, wie andere Kinder mit Geschenken nach Hause gehen?

@PapavonLukas

Die Kinder bekommen alle ein Sparbuch mit einem Grundguthaben geschenkt! Insoweit relativieren sich Ihre Bedenken hinsichtlich der Alleinstellungsmerkmale von Kindern begüteter Eltern! Was da später eingezahlt wird sind überwiegend Centbeträge, welche Kinder in deren ebenfalls kostenfrei zur Verfügung gesteltlen Spardosen ansammeln können. Schulsparen ist Werbung! - dies aber weniger für eine Bank oder Sparkasse sondern für die zu begrüßende "Weckung und Förderung des Spargedankens" schon bei den Kleinsten, bevor die Werbung des "wahren Lebens" diesen Gedanken früher oder später wieder gründlich zerstören könnte!

Früher war das Schulsparen ein Bestandteil kindlicher Früherzeihung. Eine gewisse frühzeitige "Kundenbindung aus werbetechnischer Sicht war dem wohl nie ganz abzusprechen. Vom Kosten- Nutzeneffekt war Schulsparen schon zu allen Zeiten für die Sparkassen ein reines Zusatzgeschäft. Allerdings haben Sparkassen als Körperschaft dews öffentlichen Rechts in deren Satzungen den klaren Auftrag, "den Sparsinn in der Bevölkerung zu wecken und zu fördern!" Inwieweit sich dieser ehemals here Gedanke im Zeichen von staatlich geförderter Konsumsucht und Kaufverhalten auf reiner Ratenbasis, bei dem teilweise bereits die Kaufpreise der Angabe einer mtl. Rate gewichen sind, aufrechterhalten läßt, sei dahingestellt; dies ebenso wie der Verdacht auf eine Wettbewerbsverzerrung. Nur dies sollte Sie nicht davon abhalten, Ihrem Kind diesen Teil frühkindlicher Förderung mit der Erfahrung, dass Sparen sich lohnt, zuteil werden zu lassen. Immerhin hält der "Sparefroh" auch heute noch eine kleines Präsent bereit.

Die Durchführung genehmigt die Schulleitung nach freiem Ermessen!

Danke, jetzt habe ich die Antwort auf die rechtliche Grundlage.

Das Sparen für mein Kind, habe ich ja nicht in Frage gestellt. Wir machen das schon seit dem ersten Kindergeld.

Herzlichen Dank für die "beste" Antwort.

Kundenbindung heißt das Zauberwort. Wirst du auch mal in deiner Jugend/ Kindheit kennengelernt haben. Es gibt kein Gesetz, dass das verbietet. Aber es gibt Eltern, die ihren Kindern verbieten, schon in jungen Jahren ihr eigenes Geld anzusparen. Wer es in der Kindheit nicht lernt, der ist nach dem 19. Geburtstag potenzieller zahlungsunfähiger Kreditantragsteller. Was heutzutage gerne als Abzockfalle hingestellt wird.

Wenn Du "Schulsparen Sparkasse" googelst, kommt ziemlich weit oben ein Artikel der Stadtsparkasse Augsburg. Dort heißt es im letzten Absatz, dass JEDES Kind einen Geschenkgutschein bekommt, entweder als Belohnung fürs Sparen oder als Anreiz zum Sparen. Frrag mal nach, wie das an Eurer Schule gehandhabt wird.

In Chemnitz gibts das Geschenk nur für die Sparer.

Danke für die Antwort, das klärt die Frage nach der Gleichberechtigung.

Allerdings ist meine Hauptfrage "Zulässigkeit von Verkaufsveranstaltungen an Grundschulen", damit noch nicht beantwortet.

@PapavonLukas

Vielleicht hilft Dir das weiter: Ich habe "Werbung an Schulen" gegoogelt und etwas vom Schulministerium NRW gefunden. Es hat auch einen Leitfaden zum Sponsoring an Schulen veröffentlicht.

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