Schulpraktikum in anderen Bundesländern

4 Antworten

Ich hatte so ziemlich das gleiche Problem, aber ich denke nicht damit das ein grund ist da es auch sein kann das du vor hast später in das Bundesland zu ziehen und eventuell deinen vielleicht zukünftigen arbeitsgeber kennen lernen möchtest da es bei den meisten so ist das wenn es ihnen gefällt gleich ein dickes plus geben und man dann dort in den meisten fällen sofort einen ausbildungsplatz bekommst.

und ich denke mal das wenn deine Eltern damit einverstanden sind das es geht und vielleicht kann man ja auch irgendwie die Aufsichtspflicht auf deine Eltern betragen für die Zeit.

Bildung und Schulen gehören zwar zum Zuständigkeitsbereich der Bundesländer, aber ein grundsätzliches Verbot, sein Praktikum in einem anderen Bundesland zu abolvieren gibt es mit Sicherheit nicht. (Ich kenne einige Niedersachsen, die Betriebspraktika im Bundesland Bremen absolviert haben.)

Ein Problem kann es sein, wenn die Praktikumsstelle zu weit vom Schulort entfernt liegt. Der betreuende Lehrer sollte im Laufe des Praktikums ja auch einmal einen Besuch am Arbeitsplatz des Praktikanten machen können. Ein bayrischer Schüler der in Flensburg sein Praktikum machen möchte, wird auf Widerstand stoßen, ein Mannheimer (Baden-Würtemberg), der jeden Tag nach Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) fährt wird man das wohl nicht verbieten können.

Ich wohne in der Nähe von Hannover, jedoch ist mein Praktikumsplatz in Berlin... Der lehrer beruft sich aber auf bestimmte Pflichten an die sich die Schule halten muss. Es wäre schön, wenn sich jemand mit dem Schulrecht auskennen würde.

Er bezieht sich darauf, das die Schule ein Beaufsichtigungspflicht hat. =/

Handy Verbot an Schulen

Folgende Ausgangssituation:

Ein Hamburger Abiturient im Alter von 18 Jahren benutzt sein Handy im Unterricht/Pause und wird dabei von einen Lehrer erwischt. Dieser sammelt daraufhin sein Handy ein und sagt dass er es sich Ende der Woche abholen könne.

Nun habe ich einige Fragen zu der Rechtmäßigkeit dieses handelns.

Denn erstmal ist dies rechtlich gesehen doch eine Verbotene Eigenmacht (§858 BGB, Absatz 1) und somit hat der Schüler einen Anspruch wegen Besitzentziehung (§861 BGB, Absatz 1) auf Rückgabe.

Gleichzeitig sagt das Hamburger Schulgesetz ( http://www.hamburg.de/contentblob/1995414/data/schulgesetzdownload.pdf ) unter dem Abschnitt Maßnahmen bei Erziehungskonflikten in Artikel 49 Absatz 2 folgendes

Erziehungsmaßnahmen sind insbesondere: [...] die zeitweilige Wegnahme von Gegenständen [...]

Eingeschränkt wird dies in Artikel 49 Absatz 1. Dort heißt es

Jede Maßnahme muss in einem angemessenen Verhältnis zum Fehlverhalten der Schülerin oder des Schülers stehen.

Das Hamburger Schulgesetz ist jedoch Landesrecht und das BGB ist Bundesrecht. Nach Artikel 31 GG gilt folgendes

> Bundesrecht bricht Landesrecht.

Daher stelle ich 1. die Frage, ob dieser Teil des Hamburger Schulgesetzes überhaupt angewandt werden darf? Und 2. wie die Verhältnismäßigkeit beachtet wird. Das herausholen seines Handy stört erst mal nicht den Unterricht in sofern dürfte das Wegnehmen von Gegenständen doch unverhältnismäßig sein? Welche Schulinternen Beschwerde Möglichkeiten habe ich. Und 3. ob ich Ansprüche gegen die Schule geltend machen kann, wenn mir durch den Entzug des Handys Nachteile entstehen sollten.

...zur Frage

2 Klausuren an einem Tag schreiben?

Hallo =)

Da ich letzte Woche krank war, habe ich mich für den Zeitraum von Mittwoch bis Freitag vom Arzt krankschreiben lassen. In dieser Zeit hat meine Klasse 3 Klausuren in Biologie, Physik und BVWL geschrieben. Als ich heute wieder in die Schule gekommen bin, habe ich ordnungsgemäß die Nachschreibeanträge (1) ausgefüllt und im Sekreteriat abgegeben. Dort wurde mir gesagt, dass ich die Klausuren in Biologie und BVWL beide am Donnerstag von: 15.00 - 16.30 und anschließend von 16.30 - 18.00 Uhr nachschreiben muss.

Nun meine Frage: Ist es erlaubt, mich 2 Klausuren an einem Tag nachschreiben zu lassen? Die Sekretärin meinte, es sei notwendig, da am Freitag Notengebungsschluss ist. Jedoch seh ich kein Problem darin, wenigstens eine Klausur in der nächsten Woche zu schreiben, da das Schuljahr noch ein paar Wochen geht, und das errechnen meiner Gesamtnote nicht sehr viel Zeit in Anspruch nimmt.

Nebeninfos (falls die von Not sein sollten):

  • ich gehe auf ein Fachgymnasium und mache mein Abitur

  • ich bin in Sachsen Anhalt wohnhaft

(1) Nachschreibeantrag: In meiner Schule ist vorgeschrieben, am ersten Tag nach der krankgeschriebenen Zeit Anträge für versäumte Klausuren zu stellen. Diese Klausuren werden (nur) Donnerstags von 15.00 - 16.30 (je nach Dauer der Klausur) geschrieben.

Mit meinem Physiklehrer habe ich mich nun ausnahmsweise so geeinigt, dass ich diese Klausur am Freitag in der regulären Physikstunde nachschreibe.

Also:

Muss ich die 2 Klausuren am Donnerstag schreiben? Denn meiner Meinung nach ist es unfair, mich aufgrund von Krankheit schlechter zu behandeln, und mir nicht die gleiche Chance wie meinen MItschülern zu geben. Wenn die Schule eine Ausnahme macht, nur um mich 2 Klausuren an einem Tag schreiben zu lassen, verstehe ich nicht, wieso sie keine Ausnahme macht und mich die Klausur ein paar Tage nach Notenschluss schreiben lässt. Schließlich wünschen sich meine Lehrer sicherlich auch positive Resultate, allerdings weiß ich definitiv, dass mindestens eine der Klausuren schlechter ausfallen wird.

Ich bedanke mich schonmal für eure Antworten. MfG Joa9685

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?