Rechnung über nicht erbrachte Leistung?

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Der übliche Weg ist, um eine Rechnungskorrektur zu bitten und solange überhaupt nichts zu zahlen, bis die korrigierte Rechnung vorliegt.

Mit einer Teilzahlung ohne Schriftverkehr begibt man sich selbst in eine eher ungünstige Position, weil man dadurch die Rechnung im Grunde anerkennt.

Da überall Fehler passieren, ist es am klügsten, höflich um Korrektur zu bitten und dabei die genauen Arbeitszeiten des Beraters akribisch aufzuführen. Seriöse Unternehmen akzeptieren das sofort. (bei anderen weiß man dann, dass man da einen Bogen drum machen sollte).

Naja, einfach kürzen ist vielleicht nicht so ganz die feine englische Art. Zumindest würde ich nochmal Rücksprache halten.

Wenn die 12 Stunden laut Vertrag wirklich "vor Ort" erbracht werden sollten, dann sollte die Rechnung natürlich auch entsprechend gekürzt bzw. korrigiert werden.

Manche Unternehmen berechnen auch gern noch ne "Officezeit" also Arbeiten die nicht vor Ort, sondern im Büro der Firma getätigt werden. Das ist auch vielfach völlig legitim. Vielleicht kommen die damit auf 12 Stunden, aber dann sollte es auch entsprechend auf der Rechnung stehen

Grundsätzlich ist die bereits von diversen Usern hier empfohlene Kontaktaufnahme mit dem abrechnenden Unternehmen sicherlich eine gute Idee.

Was ich vom Grundsatz her noch interessant fände, ob die abgerechnete Leistung denn pro Stunde abgerechnet wird oder pro erbrachte Leistung. Wenn es also die und die Probleme in eurer Firma zu regeln galt, wurde dann diese Regelung für – keine Ahnung – 500 € abgerechnet oder wurde die Lösung der Probleme mit voraussichtlich 12 Stunden zu je 50 € veranschlagt? Oder war das Angebot gar ein Festpreis? Hätte der Berater beim Festpreis dann länger gebraucht als die veranschlagten 12 Stunden, hättet ihr ein Schnäppchen gemacht, ist er schneller fertig, hat die abrechnende Firma das bessere Ergebnis… Ist die Lösung des Problems als Produkt fest berechnet und nur orientierend mit einer Arbeitszeit von 12 Stunden angesetzt, ist es für die Abrechnung egal wie schnell es ging. In diesem geschilderten Fall wäre dann höchstens eine Kulanzanfrage an die abrechnende Firma möglich, da die Beratung oder Problemlösung ja deutlich schneller von statten ging als veranschlagt. Bei Abrechnung pro Stunde müsste die Rechnung dann natürlich jetzt insgesamt anders und deutlich niedriger aussehen.

T3Fahrer

Im Angebot enthalten ist die Formulierung "Stundensatz: XX,XX €". Daher ergibt sich für mich 3 Stunden * Stundensatz = Rechnungssumme und nicht wie auf der Rechnung die Abrechnung der vollen 12 Stunden. Auf der Rechnung ist auch keine Aufstellung der Summe sondern dort steht nur "Honorar XXX,XX €".

@beth01

In diesem Fall würde ich freundlich aber bestimmt mal Kontakt mit der abrechnenden Firma aufnehmen.

Ich empfehle dir das aber schriftlich zu machen, mündlich ist es immer schwierig, hinterher hat niemand irgendwas gesagt oder es war ganz anders gemeint…

Ich würde einfach formulieren, dass sich dir die Abrechnung nicht erschließt, da ein Stundensatz im Angebot veranschlagt war. Wenn du jetzt die tatsächliche Anwesenheit von drei oder vielleicht wohlwollend gerechnet 4 Stunden betrachtest ist der Rechnungsbetrag jetzt so in keinem Zusammenhang zum Angebot. Man möge dich doch bitte aufklären. Damit hinterfragst du die Rechnung nur, bietest Ihnen aber immer noch die Möglichkeit sich und ihre Rechnung zu erklären.

Aufjedenfall! Ihr bezahlt ihn vertraglich ja nach Arbeitsstunden und wenn die Beratung nach 3 Stunden fertig war, braucht ihr ihm keine 12h zahlen.

Die Frage ist, ob er die 12h nicht vlt. wert wäre, wenn sich das ganze so schnell lösen liese & ob ihr ihn für 12h gebucht habt. Falls ihr ihn gebucht habt & der dafür seinen ganzen Tag geblockt hat, dann könnt ihr ihm ja nicht einfach nur 3h zahlen.

Meine Idee wäre den alten Pfuscher vlt. einfach darauf anzusprechen & ihm zu sagen, dass ihr gerne rumknausern wollt & ihm nur 1/4 geben möchtet, weil nicht die volle Zeit dieses alten Gauners in Anspruch genommen habt... oder eben so ähnlich.

So einen frechen Kommentar habe ich selten gelesen. Vielleicht hat sich der Berater einfach nur geirrt.

Kürzen ist immer schlecht.

Wer sagt denn, dass es nicht nur ein Tippfehler ist, der Betrag aber stimmt?

Telefon ist eine gute Erfindung.

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