Provision Bar zahlen - wäre das für den Makler besser?

5 Antworten

Ich bin kein Makler, aber Deine Einstellung kann ich nicht verstehen ! Warum siehst Du es als extreme Abzocke, wenn der Makler für seine Arbeit einen Lohn fordert ? Arbeitest Du ohne Bezahlung für andere Leute ? Der Makler wird sich auch nicht darauf einlassen, mit Dir das Finanzamt zu betrügen ! Du wußtest auch vorher was der Makler berechnet !

Bilder von der Wohnung ins Netz stellen, einmal Tür aufschließen für mich bei der Besichtigung und Papier ausdrucken damit ich das unterschreiben kann - 2500€

Ne du umsonst arbeite ich auch net, aber ich verarsche oder zocke auch nicht ab.

@Piderman001

auf der anderen seite sollte man mal gegenrechnen, wieviel zeit ein makler mit besichtungen verbringt und die leute sagen, wir melden uns oder er keinen mieter für ein objekt findet.

freunde von uns haben seit 1 jahr einen makler beschäftigt, de rihr haus verkaufen soll, das scheitert aber am kaufpreis und nicht vorhanden kanalanschluss, zudem ist in einem ort , ohne viele arbeitsplätze.

sofern er nicht monatlich geld bekommt, wird er leer ausgehen.

@larry2010
auf der anderen seite sollte man mal gegenrechnen, wieviel zeit ein makler mit besichtungen verbringt.

Die Antwort ist mir zu Pauschal. Ich habe kurzzeitig mal als Makler gearbeitet (schnell wieder gekündigt, da es kaum eine verlogenere Branche gibt) und habe für wenig Aufwand ein Haufen Geld verdient. Die schnellste Vermietung hat mal 5 Minuten gedauert (Blind und nur aufgrund von Fotos von einem Mann angemietet). Wenn man bedenkt, dass ich für diese 5 Minuten (Kopieren eines Personalausweises und Lohnbescheinigungen, sowie Ausdrucken einer Selbstauskunft) zwei Kaltmieten Provision (4-Raumwohnung) bekommen habe, ist das schon hart und macht den Frust der Mieter verständlich.

Ein Bekannter von mir vermietet Wohnungen in guter Lage in Dresden und kommt vor Lachen nicht in den Schlaf.

Der Standort macht es aus.

freunde von uns haben seit 1 jahr einen makler beschäftigt, de rihr haus verkaufen soll, das scheitert aber am kaufpreis und nicht vorhanden kanalanschluss, zudem ist in einem ort , ohne viele arbeitsplätze

Mag hart klingen: Wenn ein Makler so einen "aussichtslosen" Fall annimmt, ist er selbst Schuld.

Wenn es eine Berufsgruppe gibt, die ich nicht bedauere, dann sind das Makler. Und das sag ich, obwohl ich aus der Branche bin und das sogar gelernt habe.

@ChristianLE
das sag ich, obwohl ich aus der Branche bin und das sogar gelernt habe.

Das läßt aber nun gleich in zweifacher Hinsicht erheblicvhe Zweifel aufkommen!?!

@Piderman001
Bilder von der Wohnung ins Netz stellen, einmal Tür aufschließen für mich bei der Besichtigung und Papier ausdrucken damit ich das unterschreiben kann - 2500€

Nochmal als Ergänzung zu meinen Ausführungen: beachte, dass sich der Makler das Geld nicht in die eigene Tasche steckt. Handelt es sich um ein Maklerbüro, muss er von diesen 2.500 € auch noch seine Angestellten, Krankenkasse, etc. bezahlen. Im Zweifel bleiben ihm dann noch ein paar hundert EUR übrig.

@schelm1
Das läßt aber nun gleich in zweifacher Hinsicht erheblicvhe Zweifel aufkommen!?!

inwiefern?

@ChristianLE

1.Man kann Makler nicht "lernen", da dies kein Lehrberuf ist.

  1. Es gibt erfolgreiche und weniger erfolgreiche Makler der unterschiedlichsten Größenstrukturen und Organisationsformen, die florieren oder auch teilweise am Rande des Existenzminimuns herumkrebsen.

Letzteres weiß ich aus eigener Erfahrung als Banker, der die Bilanzen dieser Klientel über Jahrzehnte hinweg analysiert und kritisiert hat.

@schelm1
1.Man kann Makler nicht "lernen", da dies kein Lehrberuf ist.

Es gibt aber die Ausbildung zum Immobilienkaufmann/-Fachwirt/-Ökonom. Dort ist das Maklerrecht ein nicht unwesentlicher Bestandteil.

Es gibt erfolgreiche und weniger erfolgreiche Makler der unterschiedlichsten Größenstrukturen und Organisationsformen, die florieren oder auch teilweise am Rande des Existenzminimuns herumkrebsen.

Logisch, dass ist in jeder anderen Branche nicht anders. Deswegen schrieb ich auch, dass es zu pauschal formuliert ist, wenn die schwere Arbeit des Maklers beschreiben wird. Es gibt solche und solche.

In Deutschland ist die Banknote offizielles Zahlungsmittel und muss akzeptiert werden. Die MWSt. ist verpflichtend, wird sie nicht abgeführt ist das ein Schwarzgeschäft und damit Steuerbetrug.

Kommt auf den Makler an. Ich würde aber dazu tendieren, dass er Überweisungen bevorzugt. Zum einen läuft er dann nicht mit 2.500 € in Bar im Geldbeutel rum, zum anderen müsste er dann neben einer Rechnung (die Du sowieso bekommst) auch noch eine Quittung ausstellen.

Wenn man Bar abgibt kann man da verhandeln das die Mwst nicht bezahlt wird?

Nein, dass klappt nicht. Die Mehrwertsteuer musst Du zahlen und der Makler an das Finanzamt abführen.

Schon seltsam, das man nicht nur vom Makler extrem angezockt wird, auch vom Staat.

Mit Glück (und Dummheit des Maklers) kannst Du die Zahlung der Provision umgehen, auch wenn das unwahrscheinlich ist.

Seit kurzem gilt das neue Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen. Demnach ist jeder „außerhalb von Geschäftsräumen“ geschlossene Vertrag belehrungspflichtig und widerrufbar. Maklerverträge, die außerhalb der Geschäftsräume geschlossen werden, z. B. im Internet, per E-Mail, Telefon, Fax oder Brief, unterliegen dem Widerrufsrecht, welches 14 Tage beträgt. Hier muss der Makler dich vom Widerrufsrecht informieren.

Angenommen Du unterzeichnest innerhalb dieser 14 Tage einen Mietvertrag und der Makler hat kein Einverständnis von Dir, dass er auch vor Ablauf dieser 14 Tagesfrist für dich tätig werden darf, kannst Du trotz unterzeichnetem Mietvertrag vom Maklervertrag zurücktreten. In dem Fall entfällt die Zahlung der Kaution. Vergisst er dich vom Widerrufsrecht zu informieren, verlängert sich die Frist.

Lies hier:

http://www.immoverkauf24.de/immobilienmakler/maklervertrag/widerrufsrecht-maklervertrag/

In dem Fall entfällt die Zahlung der Kaution

Korrektur: Selbstverständlich meine ich nicht die Kaution, sondern die Provision.

Der Makler stellt seine Rechnung stets mit Mehrwertsteuer aus und gibt dabei auch ein Konto an, über das er seine Geldgeschäfte für das Finanzamt transparent abwickelt.

Würde er Ihnen keine Rechnung stellen, dann zahlen Sie weder Provision noch Mehrwertsteuer!

Die Provison ist der Lohn des Maklers für seine Tätigkeit, die Sie gerne in Anspruch genommen haben. - Sie arbeiten doch vermutlich auch nicht so ganz umsonst!?!

Bilder von der Wohnung ins Netz stellen, einmal Tür aufschließen für mich bei der Besichtigung und Papier ausdrucken damit ich das unterschreiben kann - 2500€

Ne du umsonst arbeite ich auch net, aber ich verarsche oder zocke auch nicht ab.

@Piderman001

Sie erhalten nur dann eine Rechnung, wenn der Makler erfolgreich für Sie tätig war! Für die Aufnahme der Wohnungsdaten, die Einstellung ins Internet sowie die damit einhergehenden und sonstige Kosten des Maklerbüros und durchgeführte Besichtigungen, Prüfung ihrer Bonität etc. zahlen Sie nichts! Der Provisionsanspruch des Maklers Ihnen gegenüber entsteht erst mit der erfolgreichen Vermittlung und dem Zustandekommen eines Mietvertrages; danach erst erhalten Sie eine formal korrekte Rechnung. Besichtigungen läßt sich der Makler in einigen Fällen nur als Tätigkeitsnachweis gegenüber dem Vermieter unterschreiben und kann u.a. darüber später den Beweis führen, dass er für das Zustandekommen des späteren Mietvertrages als Begründung für seinen Provisionsanspruch, ursächlich war.

Bleibt die Frage, weshalb nehmen Sie Makler in Anspruch!?! Es gibt reichlich Privatangebote ohne Makler.

@schelm1
Bleibt die Frage, weshalb nehmen Sie Makler in Anspruch!?! Es gibt reichlich Privatangebote ohne Makler.

Versuch mal, in Städten, wie München oder Hamburg eine Wohnung zu finden, bei der Du keine Provision zahlen musst. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit.

@ChristianLE

Hier gibt es kaum eine Wohnung ohne Provision, die Mafia hat nunmal alles im Griff - wenn alle aufgekauft und bestochen sind kann man an den Preisen drehen wie man nur möchte. Da freuen sich alle, nur die einfachen Bürger nicht - aber die waren doch schon immer egal.

@Piderman001

In Kürze folgt eine Gesetzesänderung, die Mieter von Provisionen freistellt und nur noch der Vermieter als Auftraggeber des Maklers dessen Kosten zu tragen hat, was ja auch nicht mehr als richtig ist.

Von maffiösen Strukturen kann da keine Rede sein. Die Form der Provisionserhebung hat eine rechtliche Basis. Das so viele Wohnungen über Makler angeboten werden, liegt einzig und alleine an der Trägheit der Vermieter im Einklang mit der derzeit noch gültigen Gesetzeslage.Vermieter, die sich mit Inserats- und Internetkosten und den vielen Terminen für Wohnungsbesichtigungen nicht belasten wollen und zudem die Einholung von Auskünften über die Bonität des künftigen Mieters scheuen, geben aus diesen Gründen die Aufgaben an einen Makler.

Ist erst das "Verursacherprinzip" gesetzlich verankert, könnte es wieder mehr Privatangebote geben, wenn die Vermieter nicht zur Abfederung der Maklerkosten, die sie dann selber zu tragen haben, die Mieten bei der Neuvermietung entsprechend höher ansetzen. Das allerdings wäre dann ein Bärendienst den der Gesetzgeber den Mietern erwiesen hätte. so haben alle Medaillen wie immer zwei Seiten!?!

Da freuen sich alle, nur die einfachen Bürger nicht - aber die waren doch schon immer egal.

Es steht jedem frei, sich mit Fleiß und Sparsamkeit selber Eigentum zu schaffen!

Ob sich ein seriöser Makler auf Steuerhinterziehung ein läßt? Genau das schlägst du vor.

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