Offen stehende Wohnungstür beim Nachbarn

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Notiere dir wann und wie oft das passiert. Führe ein Protokoll und erstatte dann erst eine Anzeige. Aber für das "Betriebsklimma" ist das nicht sehr zuträglich. Allerdings, wenn du schon mehrfach mit ihm gesprochen hast und er z.B. ein Fenster nicht öffnen will, dann musst du zu diesem Mittel greifen--- oder ausziehen.

Ein Störungsprotokoll führe ich bereits seit 2010. Ausziehen können wir nicht, da wir nicht über das nötige Kleingeld für den Umzug verfügen.

Ich denke mal, wenn ich seit 2010 das Protokoll mache, wird es langsam Zeit, zur Polizeit zu gehen.

@SamFisher1986

und was soll die Polizei unternehmen?

das auflassen einer Wohnungstür dürfte ja wohl kein Straftatbestand sein, ebenso verhält es sich mit den Küchendüften.

@helmutgerke

Ich kann mich zumindest bei der Polizei erkundigen, was man da machen kann. Soweit ich weiß, ist der Nachbar bei der Polizei schon bekannt, aus welchen Gründen auch immer

@SamFisher1986

erkundigen das kann man bei der Polizei sicherlich.

Ob das nun bei der Polizei bekannt ist, dass es bei deinem Nachbarn stinkt oder gut duftet - dürfte irrelevant sein.

@SamFisher1986

Danke für das Sternchen. Ich hoffe für Dich, dass sich das Problem gelöst hat. Wenn nicht, musst Du mit dem Vermieter sprechen.

Obwohl folgende Urteile zunächst deinen Interessen entgegenwirken, schreibe doch den Vermieter an und teile unter Fristsetzung mit, dass er etwas unternehmen muss - ansonsten minderst du die Miete ab xx um einen Betrag von xx %.

Störende Kochgerüche: Wenn Kochgerüche aus der Nachbarwohnung in die eigene Wohnung dringen, hat der Mieter kein Minderungsrecht (LG Essen, Az. 10 S 491/98, aus ZMR 2000, S. 302).

Kochgerüche im Treppenhaus: Übliche Kochgerüche im Treppenhaus müssen Mieter akzeptieren, daher ist keine Minderung möglich (AG Hamburg-Harburg, Az. 643 C 230/92, aus WM 1993, S. 39).

Es ist ja nicht so, dass es nur die Geruchsbelästigung durch das Kochen ist. Es stinkt bestialisch aus der Wohnung und private Gespräche bzw. Streite sind dort milenweit aus der Wohnung zu hören. Stört die Mietpartei anscheinend nicht, dass die Tür auf ist, uns stört es aber extrem.

@SamFisher1986

hört sich nicht gut an. Interessant wäre ja mal zu wissen, warum da ständig die Tür offen steht. Normal ist das ja nicht.

Das musst du nicht hinnehmen, verm. ist es auch ein Verstoß gegen die Hausordnung. Auf jeden Fall ist es unzulässig. Melde das als Mangel dem Vermieter und fordere ihn auf, das Problem (Abmahnung) aus der Welt zu schaffen. Stelle in Aussicht, dass du dich ansonsten berechtigt sähest, die Miete zu mindern (erst mal als Drohung).

Dem Vermieter habe ich dieses Problem und noch diverse andere Probleme geschildert. Dieser macht jedoch nichts gegen die Probleme

@SamFisher1986

dann machst du etwas falsch - etwas Druck sollte schon auf den Vermieter ausgeübt werden.

@helmutgerke

wieso kommst du dann zwangsläufig zur Schlussfolgerung, dass er etwas falsch macht. Nein, so funktioniert das nicht. Vermieter nehmen Dinge gerne so hin und tun nichts, egal mit was man für Argumente kommt. Mieter sind dann an der kurze Leine. Das ist der Punkt und nicht, dass er etwas falsch machen könnte.

Das musst du nicht hinnehmen,weil so etwas Ruhestören ist.Die Störung durch den Geruch ist ebenfalls unzulässig.

Sprich mit den Nachbarn,wenn die das nicht abstellen,geht es zum Vermieter,danach zur Polizei.

danach zur Polizei.

was bitte macht denn die Polizei?

das wird nichts bringen und die Polizei unternimmt da auch nichts. Genaugenommen würde die Polizei darauf hinweisen, dass das Rufen der Polizei für solche Nachbarschaftsgeschichten ohne Vorliegen von Ordnungsdelikten oder einer Straftat nicht wünschenswert ist und zu unterlassen ist. Natürlich kann die Polizei vorbeischauen und sich ein Bild machen aber ohne rechtlichen Anlass sind der Polizei auch da die Armbinden gebunden.

Sprich ihn doch mal drauf an? Vielleicht ändert er sein Verhalten ja.

Wir haben schon mehrfach mit den Nachbarn über andere Sachen diskutiert (Fahrrad im Hausflur, Müll auf unserer Etage, Rauchen auf dem Dachboden wo die Wäsche getrocknet wird etc.....). Es brachte nichts, aber auch gar nichts.

Der Vermieter ist auch nicht in der Lage, etwas zu unternehmen.

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