nachmieter springt nach mieterhoehung vom vertrag ab.

8 Antworten

Nein.

Die ordentliche Kündigungsfrist ist so lange zu erfüllen, bis der Vermieter einen aus dem Mietvertrag vorzeitig entlässt.

Stimmt er dem Nachmieter nicht zu oder können sich beide nicht auf einen Mietvertrag verständigen, bleibt deine Vertragserfüllung bis zum fristgerechten Ablauf des Vertrages unverändert bestehen :-O

G imager761

Mal angenommen, man Kündigt auf grund eines Umzuges seine Wohnung und hat somit die üblichen 3 Monate Zeit einen Nachmieter zu finden.

Man hat evtl. die Möglichkeit Nachmieter vorzuschlagen. Mehr nicht.

ist der Mieter also aus dem Vetrag freigesprochen, nachdem der Vermieter den Nachmietervertrag unabgesprochen erhoeht hat und dieser daher abgesprungen ist?

Nein.

ich habe im Internet regerchiert und habe jemanden mit dem sleben problem gefunden und es gab auch eine Antwort darauf, die sagt, dass der fall zu Gunsten des Mieters entschieden werden muss.

Aber nur im Einzelfall wenn es sich z. B. um einen Zeitmietvertrag oder Vertrag mit Kündigungsverzicht handelt.

Selbst wenn Dein Vermieter damit einverstanden wäre das Du Nachmieter vorschlägst, hätte er bis 3 Monate Zeit unter den möglichen Kandidaten einen auszuwählen.

nachdem der Vermieter den Nachmietervertrag unabgesprochen erhoeht hat

Seit wann muß denn ein Vermieter mit dem Mieter absprechen zu welchen Konditionen er seine Wohnung vermietet?

Wenn in Deinem Mietvertrag nichts über Nachmieter steht (und das dürfte nur höchstselten der Fall sein), dann bist Du absolut auf das Entgegenkommen Deines Vermieters angewiesen. Er hat mit Dir einen Vertrag und den hast Du inklusive der 3monatigen Kündigungsfrist zu erfüllen. Punkt. Und wenn er ganz lieb ist, stimmt er einer vorzeitigen Auflösung des Mietvertrages mit Dir zu. Muß er aber nicht. Und wenn er die Miete erhöhen will, kann ihn niemand daran hindern.

Der erste Satz irritiert mich "und hat somit die üblichen 3 Monate Zeit einen Nachmieter zu finden" ... wenn du gekündigt hast mit einer 3-Monats-Frist, dann musst du gar keinen Nachmieter finden. Das ist die Aufgabe des Vermieters. Dann kannst du nach 3 Monaten raus und gut ist. Du musst allerdings die Wohnung für eine angemessene Anzahl von Interessenten zugänglich machen (glaube ich zumindest).

Wenn du früher als nach 3 Monaten raus willst, dann musst du den Mietvertrag im gegenseitigen Einverständnis mit deinem Vermieter auflösen lassen. Der Vermieter ist allerdings meistens nur einverstanden, wenn er keinen Mietausfall hat, d.h. ein akzeptabler Nachmieter unterschrieben hat.

Also, 3 Monate nach deiner Kündigung, kannst du einfach aufhören die Miete zu bezahlen (vorausgesetzt natürlich, du bist ausgezogen).

Jetzt lese ich gerade deinen Kommentar.

Aufgrund deiner Schilderung kann man von einem "Auflösungsvertrag" ausgehen, der folgende Bedingungen hatte: - Du findest einen Nachmieter - Der Nachmieter ist bereit 20€ mehr als du zu zahlen - Der Nachmieter ist akzeptabel

Daraufhin hast du einen Aufwand betrieben und alle Anforderungen erfüllt. Die spannende Frage ist jetzt, wie weit du die Vereinbarung nachweisen kannst.

Wenn du es nachweisen kannst, könntest du vielleicht vor Gericht Glück haben, aber soweit ich weiß, bedarf die Kündigung und dann wahrscheinlich auch der Aufhebungsvertrag der Schriftform.

Aber normalerweise musst du dem Vermieter die 3 Monate zahlen.

und hat somit die üblichen 3 Monate Zeit einen Nachmieter zu finden

Das hat man nicht und ist auch nicht üblich...

ist der Mieter also aus dem Vetrag freigesprochen, nachdem der Vermieter den Nachmietervertrag unabgesprochen erhoeht hat und dieser daher abgesprungen ist?

Nein...

ich habe im Internet regerchiert und habe jemanden mit dem sleben problem gefunden und es gab auch eine Antwort darauf, die sagt, dass der fall zu Gunsten des Mieters entschieden werden muss.

Das ist falsch, da in jedem Fall die Kündigungsfrist eingehalten werden muss. Dafür braucht der Mieter auch keinen Nachmieter suchen...

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