Muss man als geringfügig Beschäftigter (Minijobber) den Rundfunkbeitrag zahlen?

3 Antworten

Würde sie nur diesen Minijob machen und nicht Studieren,müsste sie nur auf dem Jobcenter eine Aufstockende Leistung zum Lebensunterhalt beantragen !!! Läge sie dann unter dem Bedarf eines ALG - 2 Empfängers und würde die anderen Voraussetzungen erfüllen ( wie zum Beispiel:nicht über dem max.Vermögen,was ein ALG - 2 Empfänger haben darf ),würde sie automatisch mit dem Bescheid über eine Aufstockende Leistung,eine 6 Monatige Befreiung für die GEZ - mit zugeschickt bekommen,die sie dann an die GEZ - schicken muss.Nun Studiert aber deine Freundin und somit ist sie automatisch aus dem ALG - 2 Bezug raus,weil sie ja wahrscheinlich Bafög oder eine andere Leistung bekommt.In diesen Leistungen ist bereits eine Pauschale für die Unterkunft und Heizung enthalten,nur wenn diese Pauschale nicht ausreichend ist,würde ihr eine Leistung vom Jobcenter zustehen,für die ungedeckten Kosten für die Unterkunft und Heizung und somit würde sie auch eine Befreiung für die GEZ - bekommen.Angenommen,sie hätte in ihrem Bafög eine Pauschale von 220 € für die Unterkunft und Heizung,zahlt aber tatsächlich 300 €,also hätte sie eine Differenz von 80 € und das würde sie als ungedeckte Kosten für die Unterkunft und Heizung bekommen.Aber ihr Einkommen zählt nach dem Abzug von Freibeträgen ( vom Minijob ),als Bedarfsdeckendes Einkommen auf ihren Bedarf.Der Bedarf für Erwachsene in eigenem Haushalt,dazu zählt auch ein angemietetes Zimmer oder eine WG,beträgt 382€ im Monat ( Regelsatz ) + die angemessenen Koste für die Unterkunft und Heizung.Erhält sie auch noch Kindergeld,zählt dieses auch als Bedarfsdeckend und wird angerechnet.Sie kann ja mal im Internet eingeben,Freibetragsrechner für ALG - 2,der ist kostenlos und rechnet ihr einen eventuellen Anspruch gleich aus.

Befreiungen gibt es nur, wenn man Sozialleistungen bezieht. Ansonsten wird davon ausgegangen, dass Geld da ist, weil kein Amt bestätigt hat, dass es nicht da ist.

Wenn sie kein Bafög oder andere Sozialleistungen bezieht, muss sie den Beitrag zahlen. Gehört halt zu einer Wohnung dazu, genau wie Miete, Strom und Wasser etc.

geringerer Stundenlohn für Minijobber (Bedarfsaushilfe)?

Hallo.

Arbeite seit 6 Monaten bei einer kirchlichen Sozialstation (Diakonie) als Bedarfsaushilfe auf 450,-€ - Basis.Einen klassischen Arbeitsvertrag und/oder Unterlagen mit den geltenden Vertragsbedingungen habe ich nie bekommen. Also habe ich keinerlei Informationen über Tarif, Urlaub,Lohngestaltung, etc.

Ich (wohl alle Minijobber bei uns) bekomme im Gegensatz zu meinen Kollegen/innen (50%-75%-Stellen) nur einen pauschalisierten Stundenlohn von 14,-€ (Zuschläge etc. mit eingerechnet). Alle anderen Kollegen/innen (deren Stelle über Minijob hinaus geht) bekommen Grundlohn nach Entgelttabelle + Zuschläge. Lt. meiner Lohnabrechnung gilt für mich der BAT-KF, welchen ich nach Infos gewälzt habe. Dort habe ich bzgl. einer geringeren Entgeltzahlung für Minijobber (Bedarfsaushilfe) nichts gefunden.

Im Büro (PDL etc.) vor Ort wurde mir auf meine Frage nach dem Lohnunterschied nur gesagt " das ist schon immer so,klär das mit dem Chef!". Gesagt,getan. Mein Chef hat aber nur um den heißen Brei geredet und gemeint, dass ich ja garnicht BAT-KF sei (hmm,es steht aber seit eh und je auf meiner Lohnabrechnung), sondern AVR und wenn ich den Lohn wie meine Kollegen habe wolle, solle ich halt meine Stunden aufstocken (und mich versteuern lassen). Mein momentaner Lohn von 14,-€ sei schon richtig so,das sei mit der MAV über Monate hin und her gerechnet und als fairer Lohn für Minijobber festgehalten worden. Ohne richtige Infos zur Grundlage wurde das Gespräch dann beendet. Habe mich dann durch die AVR hin und her schlau gelesen und auch dort bzgl. geringerer Vergütung für geringfügig Beschäftigte nichts gefunden. Frühere Anlagen des AVR bzgl. geringerer Vergütung für geringfügig Beschäftigte wurden ja Ende 2009-2013 vom EUGH komplett gekippt und gestrichen,da sie gegen das TZBFG verstießen, da geringfügige Beschäftigte auch als Teilzeitangestellte gelten.

Auch wurde mir keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall gewährt (war im 5. Monat meines Beschäftigungsverhältnisses 3 Tage krankgeschrieben, an denen ich lt. Dienstplan hätte arbeiten müssen und habe die Krankmeldung im Büro vor Ort abgegeben) mit der Begründung der PDL "das ist schon immer so!

Habe mich auch schon mit unserer MAV vort Ort zusammen gesetzt, aber die haben "von Tuten und Blasen" keine Ahnung und werden vom Chef auch einfach nur rund und dusselig gequatscht (das gibt die MAV selbst zu). Die MAV hat mir Einblicke in die Ordner gegeben, welche sie haben. Aber dort habe ich nichts konkretes für oder gegen meine Rechtsauffassung bzgl. meiner Probleme finden können.Auch habe ich wieder um ein Gespräch beim Chef gebeten mit der Bitte, mir die (lt. ihm) für mich geltenden AVR zu Durchsicht mitzubringen. Natürlich ist der Chef erst wieder in 1 Monat für mich zu sprechen.

Alles dreht sich alles im Kreis, von Arbeitgeberseite aus komm ich an niemanden und nichts ran um die Probleme zu klären/erläutern.

LG,Jenni

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Wechsel von geringfügiger Beschäftigung auf geringfügig entlohnte Beschäftigung?

Hallo zusammen,

ich bin ein Student und verhandle gerade mit meinem Arbeitgeber, ob es für mich (aufgrund der sehr einnehmenden Klausurphase) nicht möglich wäre, in den Semesterferien bspw. 3 Wochen am Stück an Stelle von ~ 8 Stunden pro Woche (für die Wochen vor den Semesterferien) zu arbeiten.

Ich beziehe BAföG mit dem Höchstsatz von 670 € /Monat und möchte das auf jeden Fall auch so beibehalten.

Laut unserer Personalabteilung wäre das mit meinem aktuellen Arbeitsvertrag als geringfügig Beschäftigter nicht möglich; Ich müsste einen neuen Arbeitsvertrag als studentische Hilfskraft (=geringfügig entlohnter Beschäftigter) annehmen.

Nun stellt sich für mich die Frage, was sich denn dadurch alles für mich ändern würde. Was ich bisher herausgefunden habe: 1. Der AG müsste 13% meines Verdienstes in die KV einzahlen. -> In wie fern würde sich das auf mein BAföG auswirken? Ich zahle ja aktuell meine KV selbst.

  1. Der AG zahlt 15% meines Verdienstes in die RV ein, den Rest von 3,7% zahle ich selbst. ->Auch hier: Würde sich das auf das BAföG auswirken oder wird es "nur" von meinem Arbeitsentgelt abgeführt?

  2. Nach - http://www.lohn-info.de/450-euro-job.html - darf ich pro Woche nicht mehr als 15h und pro Monat nicht mehr als 52,9h arbeiten. Ich bin mir nicht sicher, ob man das auf das Jahr hochrechnet, oder ob es tatsächlich wörtlich gemeint ist.

Wie sieht es denn aus, wenn ich dann in den Semesterferien 3-4 Wochen am Stück arbeite?

Fallen euch noch mehr mögliche oder definitive Konsequenzen ein?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.

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