muss der Vermieter Sicherungen nachrüsten und bezahlen?

5 Antworten

Nein, solange die Sicherungen nicht bei jeder Gelegenheit rausfliegen, kann man das so lassen. Sollten jedoch Probleme auftauchen, ist der Vermieter dafür verantwortlich, dass hier nachgerüstet wird. Eine Mietwohnung muss so ausgerüstet sein, dass problemlos mehrere Elektrogeräte gleichzeitig bedient werden können. lg Lilo

es gelten für die elektroinstallation gewisse mindeststandarts. das Problem ist, dass diese nur für die errichtung gelten, nicht für den betrieb.

so lange die anlage also funktioniert, sprich überall strom drauf ist, und keine gefahr von Sach- oder Personenschäden besteht, wird die freundin damit leben müssen...

ganz unter uns: zur Not gehts mit 2 Sicherungen für ne ganze wohnung. man muss halt eben nur n bisschen vorsichtig sein, beim kochen nicht alle platten auf einmal an machen, nicht gleichzeitig staubsauger, mikorwelle und toaster verwenden....

wenn die sicherungen zu alt sind, besonders dann, wenn es noch welche sind, wo man zum rekativiren einen Knopf drücken muss, dann könnte man aus brandschutztechnischen gesichtspunkten einen Austausch der Sicherungen in Erwägung ziehen.

lg, Anna

Der Vermieter ist dazu nicht verpflichtet. Die Mieterin kann natürlich auf eigene Kosten, nach Rücksprache mit dem Vermieter, Sicherungen nachrüsten. War bereits ein Herd verbaut? Und wenn ja, wie ist er abgesichert? Es gibt auch Elektroherde mit 220V Anschluss, damit ist der Vermieter raus.

Jeder Herd hat ein 230 / 240 Volt Anschluss! Der muss nur Umgeklemmt ( Intern ) werden!

Das Problem sind nicht die Sicherungen, sondern die Leitungen, die abgesichert werden. Diese müssten erstmal vorhanden sein...

Eine Nachrüstverpflichtung besteht nicht, wenn die Mietsache so gemietet wurde und die Installation hinreichend sicher ist.

Wenn Gefahren von einer Elektroinstallation ausgehen muß der Vermieter nachrüsten. Oder. wenn die Wohnung nicht geeignet ist, mit den heute üblichen Elektrogeräten genutzt zu werden. Beides ist hier offenbar nicht der Fall. Daher besteht kein Nachrüstanspruch.

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