Muß der Austausch der Wasserzähler protokolliert werden?

5 Antworten

"Auf Nachfrage hieß es, der Laptop des Installateurs sei defekt gewesen so daß der alte Zählerstand und der vom neuen Wasserzähler nicht abgelesen werden kann." Ich glaubs ja nicht. Manche Leute scheinen mit der Erfindung des Computers den Umgang mit Papier und Kugelschreiber verlernt zu haben.

In dem Moment ist eine Nebenkostenabrechnung eigentlich nicht mehr nachvollziehbar. Sie wäre als de facto zu verwerfen. Da würde ich mich mal beim Mieterbund schlau machen.

Ich habe bei jedem Zählertausch (eigenes Haus) bisher immer gleich vom Monteuer eine Bescheinigung über den Tausch mit den jeweiligen Zählerständen erhalten. Anders hätte ich den wohl gar nicht vom Hof gelassen. Das kommt mir doch etwas merkwürdig vor.

DH ... so kenne ich das auch

Hallo, grundsätzlich glaube ich, dass Du da schlechte Karten hast! Letztlich werden die tatsächlichen Austauschdaten nicht mehr greifbar sein und Techem wird sich kein Eigentor schießen. Gehen wir also mal davon aus, dass die Sache vor Gericht geht! Du sagst: Die Zählerstände sind bei Ablesung nicht dokumentiert worden, die Hausverwaltung bestätigt dies. Dann kommt Techem und sagt: Wir hatten ein PC-Problem und konnte die Dokumentation nicht an Ort und Stelle ausdrucken, deshalb haben wir die Zählerstände der ausgebauten Zähler bei uns im Hause nochmals ausgelesen und dokumentiert, die stimmen so!

Wie soll das Gericht jetzt entscheiden?

Techem ist doch soooooooooooo neutral und hat ja keinen wirtschaftlichen Nutzen davon, also warum sollten DIE schummeln?

Nehm' es als gegeben hin!

Der Mieterverein verlangt 2 volle Jahresbeiträge, ehe er zu einer Auskunft bereit ist. ;-)

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