Mehrwertsteuer beim GroßHändler?

4 Antworten

  1. Das Dingen heißt Umsatzsteuer
  2. Du bist wohl kein Kleinunternehmer, sondern regelbesteuert.

Mal ganz einfach:

  • Du kaufst ein für 100,- € netto. Darauf 19% USt. --> 119,- € brutto ausgelegt.
  • Du verkaufst für 200,- € netto. Darauf 19% USt. --> 238,- € brutto eingenommen.

38,- € (vereinnahmte USt) - 19,- € (Vorsteuer) = 19,- € geschuldete Umsatzsteuer.

Die Umsatzsteuer wird dem Finanzamt geschuldet, nicht dem Händler.

Du zahlst tatsächlich erst mal 119 Euro an den Händler, aber die 19 Euro Steuer bekommst Du vom Finanzamt zurück bzw kannst sie mit dem verrechnen was Du ans Finanzamt zu zahlen hast. Dein effektiver Einkauspreis ist also nur 100 Euro.

Schwachsinn. Er zahlt 100 INKLUSIVE mwst an den Händler, somit zahlt er 84€. Sein Einkaufspreis ist 84€

Die Kalkulation macht man immer netto, die Vorsteuer bzw. Umsatzsteuer kommt immer an den Nettoeinkaufs-, bzw. Verkaufspreis.

Du Kaufst netto dann z.B. für 100 Euro ein und verkaufst es netto für 115. Die Vorsteuer und Umsatzsteuer wird dann anschließend getrennt berechnet.

Im Gegensatz zu den anderen Herrschaften hier gehe ich mal auf dein Beispiel ein:

Dein Einkaufspreis beträgt 84€. Du zahlst dem Großhändler 100€ (inkl. Vorsteuer). Nun musst du überlegen ob du das Produkt für 150€ netto oder brutto verkaufen möchtest. Wenn du 66€ Gewinn machen möchtest musst du das Produkt für 150€ zzgl. Mwst an den Kunden verkaufen, d.h. 178.50€.

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