Mautgebühren aus Schweden, obwohl nie dort gewesen?

5 Antworten

Da hat scheinbar jemand falsche Daten verwendet um die Maut zu "bezahlen".

Ich gehe davon aus, dass du mit "Post" auch Briefpost und nicht E-Mail meinst.

Ist es E-Mail, dann solltest du das auf Phishing prüfen bzw. löschen und ignorieren.

Ist es Briefpost, dann https://www.epass24.com/assistance/contact

Hast du denn im Januar eine "normale" Rechnung über 0,91€ bekommen?

Gut möglich, dass der Verursacher, also derjenige der im Dez 2017 in Stockholm bzw. Göteborg die Zahlstelle passiert hat, ein verschmutztes KfZ-Kennzeichen hatte und daher das Kennzeichen falsch gelesen wurde.

Wenn dein Fahrzeug definitiv NICHT in Schweden war, solltest du unverzüglich Einspruch einlegen.

Zitat:

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Staugebühren falsch festgesetzt wurde, können Sie beim Zentralamt für Finanzwesen per E-Mail, Fax oder Post Einspruch einlegen.

Senden Sie Ihren Einspruch an:

E-Mail:

fordon@skatteverket.se

Fax:

+46 (0)10-574 51 80

Postanschrift:

Skatteverket

Trängselskattesektionen

701 87 Örebro

Schweden

Ihr Einspruch muss folgende Angaben enthalten:

  • die Fahrzeugregistrierungsnummer
  • das Rechnungsdatum
  • den Grund für Ihren Einspruch
  • Ihren Namen und Ihre Adresse

Ja, aber die habe ich nicht weiter beachtet, immerhin war ich ja nicht dort, die kamen aber auch kurz nacheinander an.

Bei mir ist nur die Mailadresse der EPASS24 angegeben.

Vielen Dank, ich werde sofort Einspruch einlegen :)

Also einfach ignorieren ist immer der falsche Weg.

Wenn du sicher bist, dass das Schreiben echt ist, würde ich sie einfach mal kontaktieren. Vielleicht haben sie das Kennzeichen falsch abgeschrieben (ist bei uns mal vorgekommen, zum Glück konnten wir beweißen, dass man mit einem 30-km/h-Traktor nicht 70 zu schnell fahren kann). Die können dann auf dem Foto noch einmal nachsehen, dann klärt sich das normal schnell.

Ansonsten würde ich da mal einen Anwalt einschalten.

Ich würde das auf Seriosität überprüfen, so gut es geht.

  • Internetseite googlen und eventuelle nach Erfahrungsberichten
  • deren Telefonnummer und Anschrift im Internet ebenfalls überprüfen
  • Polizei oder einen Anwalt diesbezüglich kontaktieren

Ich habe mal im Fernsehen einen Bericht mit solchen Maschen aus Frankreich oder der Schweiz gesehen. Bzgl. der Gebühren gibt es gewisse Regeln, die eingehalten werden müssen und "Betrüger" erhoffen sich so das schnelle Geld, wenn ahnungslose Opfer schnell das Geld überweisen.

Aber gerade wenn andere Länder betroffen sind, müsste das erst im eigenen Land an irgend eine Kontrollstelle gehen!!!

Kann man im Internet bestimmt auch etwas dazu finden.

Hab ich gemacht, auf der Website steht genau das, was auch im Brief steht. Erfahrungen haben bisher wohl auch nur welche gemacht, die auch wirklich in der Schweiz waren.

@Miyazuki

Da du ja sagst, dass du nicht dort warst, sollen sie erstmal irgendwelche Beweise herzaubern, was "theoretisch" nicht möglich sein sollte! ;-) Von daher könntest du eine eMail schreiben und darauf verweisen, dass du nicht in dem Land warst etc. und diesbezüglich auch die Polizei kontaktiert hast!

Hinweis: Am besten eine andere eMail-Adresse verwenden! Wer weiß, was die so alles mit deinen Daten machen...

@Noidea333

Die machen nix mit den Daten. Das ist eine quasi-staatliche Stelle. Da hat alles seine Richtigkeit.

@qugart

Mag schon sein. Aber ich würde trotzdem grundsätzlich eine eMail-Adresse für Leute verwenden, die ich kenne und eine andere für andere Leute. Man bekommt zig Werbung plötzlich etc. ...

Ich bin öfters in Schweden und bekomme auch regelmäßig Rechnungen von EPASS24. Auf den Rechnungen ist aber stets eine deutsche Bankverbindung angegeben. Desweiteren steht das KfZ-Kennzeichen und das Datum/Uhrzeit, wann man eine Zahlstelle durchfahren hat. Stehen diese Daten auch auf deiner Rechnung?

Die Bankverbindung und das Kennzeichen ja. Als Zeitraum steht da '01.12.2017 - 31.12.2017'.

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