Lebensversicherung: Die Versicherung wollen binnen 24/48 Std. nach dem Tod informiert werden. Warum?

3 Antworten

Nach dem Krematorium  ist es zu spät für eine Untersuchung... deshalb!

Das will der Versicherer wissen, den er könnte ja auch eine Obduktion verlangen, z.B. Verbrechen, unklare Todesumstände, die einer Auszahlung der Versicherungssumme im Wege stehen. Deshalb muß er auch innerhalb der vorgebenen Zeit informaiert werden

was heißt muß ... manchmal weiß ja niemand daß derjenige überhaupt tot ist.. und das vielleicht schon seit Wochen oder Monaten...außerdem ist ja nicht unbedingt jedem bekannt, daß der verstorbene überhaupt eine Versicherung hatte, geschweige denn wo...

@Mismid

Dann ist der Zeitpunkt maßgebend, zu dem man vom Todesfall Kenntnis erlangt!

Die zeitnahe Information dient ganz sicher dem Nachgehen des Todesfalles, falls Unklarheiten bestehen würden - Suizid, Verbrechen etc.
Was genau passieren kann wird bestimmt explizit in den Versicherungsbedingungen aufgezählt, könnte mir da je nach Versicherung oder Versicherungsgesellschaft Unterschiede vorstellen in der Handhabung.
Bei klarem Fall dürfte auch eine verspätete Meldung keine Folgen haben, zumal wenn es entsprechende Gründe gäbe (Versicherung war nicht bekannt, Toter wurde erst später gefunden usw.)

Wie ich bereits im Kommentar zu reinholdemil geschrieben habe ist im Falle eines späteren Bekanntwerdens des Todes der Zeitpunkt maßgebend, an dem man davon Kenntnis erlangte. Wenn man nichts von der Versicherung wusste, hat man "Pech gehabt" - das zählt nicht dazu! Deshalb sollte man bei Abschluß einer Lebensversicherung auf jeden Fall den Begünstigten informieren, am Besten auch noch eine weitere Person, die den Nachlaß regeln wird!

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