KV will auf einmal gemeinsames sorgerecht?

5 Antworten

"Möchte nicht das er das sorgerecht bekommt."

das reicht da zum glück nicht mehr aus. er wird einfach beim jugendamt das GSR beantragen - du kannst es dort noch ablehnen. dann wird der kindesvater das beim familiengericht einreichen und du musst gründe vorbringen die ein gemeinsames sorgerecht ausschliessen.

da gibt es zum glück nicht mehr viele. ob ihr euch da versteht oder ob er unterhalt zahlt ist dabei vollkommen egal.

sowahl das kind als auch der vater haben das recht auf das GSR

abermals völlig falsch.

@extrapilot350

wenn du miesnt. die zeiten wo es reichte wenn die kindesmutter sagt "ich will das aber nicht" sind schon lange vorbei

@martinzuhause

Hallo, lese doch mal die Trennungsgründe durch:

sind auseinander gegangen weil er mich psychisch kaputt gemacht hat er hat mich jeden tag zur sau gemacht und ich solle doch den unfall abtreiben das es bei mir keine zukunft hätte und er kein kind mit mir haben will lieber mit einer besseren...

@extrapilot350

Nein, das ist völlig korrekt.

Die gemeinsame Sorge soll die Regel sein.

Die bekommt er nur dann nicht, wenn er das KIND (mißhandelt er die Mutter, ist das schnuppe) mißhandelt oder mißbraucht.

Hat er nicht.

@extrapilot350

was auch immer er gesagt haben soll, spielt keine rolle und interessiert niemanden. die trennungsgründe interessieren keinen und spielen keine rolle. das sind persönliche probleme auf paarebene, aber haben in der elternbeziehung keine rolle gespielt.

Das der Vater das mal gesagt hat im ersten Moment spielt keine Rolle mehr. Er möchte das GSR jetzt, also bekommt er es auch...

er darf sein kind nicht sehen, er hat das recht dazu. er darf nicht das sorgerecht bekommen, er hat ein recht darauf. verbieten kannst du ihm nichts.

es ist ganz normal das er gsr möchte und wenn du es mit ihm nicht gemeinsam erklärst, dann wird er es zügig einklagen. da du keine gründe nennen kannst die dagegen sprechen, schwerer missbrauch des kindes oder schwere misshandlung, wird er gsr auch bekommen. kosten trägst du dann, da du das verfahren verursacht hast.

er muss ja auch nicht einverstanden sein, dass kind bei dir aufwächst. genauso gut kann er dir erlauben das kind dann nach der geburt ab und an zum umgang zu sehen.

Du mußt natürlich nicht zustimmen.

Aber - wenn er vor Gericht geht, wird er die gemeinsame Sorge bekommen. Zwingend.

Die gibt hier in D aber nicht viel her.

Alltag bestimmt immer derjenige, bei dem sich das Kind im Augenblick aufhält.

Allenfalls für Schulwechsel, Kontoeröffnungen, Umzüge (aber nicht innerhalb der gleichen Stadt/Gemeinde), Religionszugehörigkeit, geplante OPs brauchst Du sein Einverständnis.

§ 1687
Ausübung der gemeinsamen Sorge bei Getrenntleben

(1) Leben Eltern, denen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht,
nicht nur vorübergehend getrennt, so ist bei Entscheidungen in
Angelegenheiten, deren Regelung für das Kind von erheblicher Bedeutung
ist, ihr gegenseitiges Einvernehmen erforderlich. Der Elternteil, bei
dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder auf
Grund einer gerichtlichen Entscheidung gewöhnlich aufhält, hat die
Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten des täglichen
Lebens. Entscheidungen in Angelegenheiten des täglichen Lebens sind in
der Regel solche, die häufig vorkommen und die keine schwer
abzuändernden Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben. Solange
sich das Kind mit Einwilligung dieses Elternteils oder auf Grund einer
gerichtlichen Entscheidung bei dem anderen Elternteil aufhält, hat
dieser die Befugnis zur alleinigen Entscheidung in Angelegenheiten der
tatsächlichen Betreuung. § 1629 Abs. 1 Satz 4 und § 1684 Abs. 2 Satz 1 gelten entsprechend.

(2) Das Familiengericht kann die Befugnisse nach Absatz 1 Satz 2 und 4
einschränken oder ausschließen, wenn dies zum Wohl des Kindes
erforderlich ist.

§ 1687a
Entscheidungsbefugnisse des nicht sorgeberechtigten Elternteils

Für jeden Elternteil, der nicht Inhaber der elterlichen Sorge ist
und bei dem sich das Kind mit Einwilligung des anderen Elternteils oder
eines sonstigen Inhabers der Sorge oder auf Grund einer gerichtlichen
Entscheidung aufhält, gilt § 1687 Abs. 1 Satz 4 und 5 und Abs. 2 entsprechend.

Weiß ja nicht wie ihr auseinander gegangen seid aber wenn es geht red mit ihm und sag ihm Umgang und so zu das ihr das im dinne des Kindes handhaben werdet aber gemeinsames sorgerecht du nicht möchtest...

sind auseinander gegangen weil er mich psychisch kaputt gemacht hat er hat mich jeden tag zur sau gemacht und ich solle doch den unfall abtreiben das es bei mir keine zukunft hätte und er kein kind mit mir haben will lieber mit einer besseren...habe einen neuen freund inzwischen. wohne ich auch bei ihm und jetzt kommt er wieder an und sagt ja es ist ja sein kind jetzt MUSS er sich ja wohl oder übel darum kümmern aber bezeichnet unseren sohn immernoch als unfall....

@selena199

solange er das kindeswohl nicht massiv gefährdet und das auch nachgewiesenw erden kann wird er das gemeinsame sorgerecht auf antrag bekommen

@martinzuhause

Lese doch mal die Frage durch und beachte den Trennungsgrund. Du fährst immer nur auf einem Gleis unter Nichtbeachtung der Umstände bzw. Gründe. Hier für Deine Erkenntnis:

sind auseinander gegangen weil er mich psychisch kaputt gemacht hat er hat mich jeden tag zur sau gemacht und ich solle doch den unfall abtreiben das es bei mir keine zukunft hätte und er kein kind mit mir haben will lieber mit einer besseren...

@extrapilot350

Dieser Trennungsgrund ist für die elterliche Sorge ganz egal.

Das Kind ist da, ist seines. Damit steht ihm die gemeinsame Sorge zu.

Fertig.

Das er lieber ein Kind mit einer anderen hätte, das kann ihm nun wirklich niemand verübeln.

na dann ist deine frage ja schon beantwortet. kümmern kann er sich auch ohne sorgerecht. drück dir die Daumen das alles gut geht. sprich am besten auch mit dem Jugendamt und halt dich an die aussage dass er das kind sehen darf...

habe einen brief vom krankenhaus noch weil er mir in der 20 ssw in den bauch geschlagen hat.

@selena199

Du hast ihn angezeigt und einen Nachweis, dass er tatsächlich geschlagen hat?

Blaue Flecke, photographisch festgehalten?

@Menuett

auch das spielt beim sorgerecht keine rolle

Ich würde dir ganz stark empfehlen dem gemeinsamen Sorgerecht zuzustimmen!

Zum Glück sind die Gesetze heute so, dass es beiden Eltern zusteht, egal ob Mutti das will oder nicht. Das Kind ist nicht Muttis Eigentum, der Vater hat genau so Rechte und Pflichten.

Zunächst kann der Vater das GSR beim Jugendamt beantragen wo du dann die Wahl hast ob du dem zustimmst. Dies würde ich dir auch empfehle, da es manchmal schon ein schlechtes Licht auf dich wirft, wenn du es nicht tust, da man davon ausgeht, dass das GSR am ehesten dem Kindeswohle entspricht. (Dies ist übrigens kostenlos oder kostet maximal 30€).

Solltest du dort aber nicht zustimmen stellt der Vater einfach einen Antrag beim Familiengericht. Dort kommt es dann in einem schriftlichen Eilverfahren. Du bekommst Post und hast dann maximal 6 Wochen Zeit schriftlich dagegen zu argumentieren. Dabei zählen aber nur Gründe, die dem Kindeswohl schaden (also wenn er es z.B. das Kind schlagen würde). Gründe wie: wir verstehen uns nicht mehr, er wollte das Kind am Anfang gar nicht, wir streiten uns, ich kann das auch alleine usw zählen alle nicht! Der Vater bekommt dann gegen deinen Willen das GSR zugesprochen! Und jetzt der Harken an der Sache: das ganze kostet sehr sehr viel! Im Internet steht meistens was von mindestens 3.000 Euro. Von den Kosten wirst du dann die Hälfte tragen müssen!

Also warum nicht gleich beim Jugendamt zustimmen, wenn der Vater es eh bekommt, dadurch zeigen, dass man eine gute Mutter ist und Geld sparen.

Ich glaube du musst lernen, dass ihr trotzdem beide Eltern bleibt, auch wenn er vielleicht kein guter Partner war und du noch sehr verletzt bist... Streitet euch nicht um das Kind - dem Kinde zu liebe!!

Alles Gute Euch! Und noch eine schöne Restschwangerschaft und hoffentlich leichte Geburt!

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