Krankenschwester mit psychischer Erkrankung rechtlich möglich?

5 Antworten

Aus psychiatrischer Sicht meine ich, dass eine "manische Erkrankung", wenn es denn eine ist, eine phasenweise auftretende Erkrankung ist. Wenn die akute Krankheitsphase abgeklungen ist, kann bei vielen Patienten durch eine medikamentöse Vorbeugung das Auftreten einer erneuten Phase nit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden.

Im Einzelfall würde ich fragen: Was hat die Patientin in einer früheren, akuten Phase angestellt, was muss ich also bei einer erneuten Phase vor allem befürchten?

Juristisch hat der Arbeitgeber die Möglichkeit und auch die Pflicht zu prüfen, ob die Bewerberin für eine Stelle gesundheitlich in der Lage und geeignet ist, die vorgesehene Arbeit zu verrichten. Wenn da ein Personalchef sitzt, der landläufige Vorurteile gegenüber psychisch Kranken teilt, dann wäre zu überlegen, wie man ihm gegenübertritt und wie man vor allem, denn darauf kommt`s meines Erachtens an, bei der Einstellungsuntersuchung dem untersuchenden Arzt die Wahrheit sagt, ohne sich zu disqualifizieren.

na klar kann er das wenn du deshalb deine gesundheit oder die eines anderen gefährdest! da kann er dich sogar belangen wenn du vorsätzlich lügst!

auch meine meinung! DH!

Erst mal danke für die vielen Antworten! Zusätzlich wollte ich noch folgende Infos geben: die Bekannte geht verantwortlich mit den Tabletten um, so dass das Risiko jemanden zu schaden eher gering ist. Mir ging es vor allem um die rechtliche Frage, da ein Arbeitgeber mal gesagt hat, dass er sie da aus rechtlichen Gründen nicht einstellen könnte.

Gibt es da eine gesetzliche Regelung?

Man könnte das Krankenpflegegesetz heranziehen. http://kuerzer.de/XYvwSmVIw Wobei ''in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist'' eine Auslegungssache ist. Da gehts aber nur um die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung.


Über die ''Erlaubnis'' des AG Krankheiten zu fragen gibts noch unterschiedliche Auffassungen. Aber der AG hat ja auch eine Verantwortung. Im Falle eines Krankenhauses nicht nur für seine Mitarbeiter, sondern auch für seine Patienten. Man sollte auch sich selbst gegenüber ehrlich bei der Frage sein, ob die Krankheit Einfluss auf die Arbeit hat.


Ich kann und will nicht darüber urteilen, ob jemand, der selber psychisch krank ist, geeignet ist mit kranken Menschen zu arbeiten. Das muss derjenige selber wissen.

Arbeite in einer psychiatrischen Klinik und habe genügend Kollegen mit diversen psychischen Erkrankungen. Glaube der Arbeitgeber darf beim Einstellungsgespräch überhaupt nicht nach solchen Sachen fragen, genauso wenig wie nach einer Schwangerschaft, Religionszugehörigkeit, etc.

ich meine, wenn das für die patienten gefahrdend ist, muß es gesagt werden. das wohl des patienten geht in einem solchen fall vor.

@VayaconDios

Woher willst du wissen, daß sie ihre Patienten gefährdet??? Von einem psychisch kranken Menschen geht nicht grundsätzlich eine Gefahr für andere aus.

@Tine81

das vielleicht nicht. aber "manisch depressiv" ist ne ziemlich schwere psychische erkrankung und nicht unbedingt geeignet zur pflege von psychisch kranken.

@Hurrierbay16

Woher weißt du das? Hast du persönliche Erfahrungen im Umfeld gemacht?

Ich würde dir dringend abraten, wenn du dieses gesundheitliche Problem hast, als Krankenschwester zu arbeiten. Die hohe körperliche und vor allem psychische Belastung könnte deine Erkrankung verschlimmern. Bitte denke auch an die Patienten, bei denen dir Behandlungsfehler unterlaufen könnten. Und dann stelle dir selber einmal ganz kritisch die Frage, ob du von einer psychisch kranken Krankenschwester behandelt werden wolltest.

Einbürgerung ohne Arbeit mit Erkrankung mit psychischer Schwerbehinderung geht das?

Guten Tag,

ich leide unter chronischer schwerwiegender Form der Paranoiden Schizophrenie (ICD10: F20.08) Psychose, Suizidal gefährdet

Ich bin Erwerbsminderungsrentner

Seit dem 25.05.2006 dauerhaft voll erwerbsgemindert

Grundsicherungsempfänger beim Sozialamt-Köln

Ich verfüge Geistigschwerbehindertenausweis

Grad geistiger Behinderung 100 „Seelische Störung Hilflos Gehbehindert“

Merkzeichen G, B, H, RF, gültig unbefristet

Stehe unter intensiver Betreuung

Pflegefall, werde von Krankenpflegern täglich gepflegt

Nehme täglich zu sich starkes Neuroleptika

Niederlassungserlaubnis

Staatenlos

Wohne in geschlossenem psychiatrischem Heim

Haben schwerbehinderte Migrantinnen und Migranten wie mich das Recht auf die deutsche Staatsangehörigkeit? Bekomme ich die deutsche Staatsangehörigkeit? Ich habe meinen Einbürgerungsantrag noch im Jahre 2002 gestellt, aber das Einbürgerungsamt schweigt bis heute.

Gibt es in Ihrer demokratischen sozialen rechtsstaatlichen Bundesrepublik Einbürgerung für solche Leute oder wir sind Einbürgerungsunwert?

Kein Arbeitgeber gibt mir einen Arbeitsplatz. Beim Behindertenwerk bin ich in der Warteliste 1800ste. Ich bekomme aber dort hochwahrscheinlich keinen Arbeitsplatz, weil ich zu sich starke Neuroleptika nehme, weil ich sogar nicht stehen kann und weil ich in Geschlossener wohne. Ich bin ständig betäubt wie unter Drogeneinfluss. Nur Medikamenten halten mich am Leben, bewahren mich vor dem Selbstmord.

Ich liege den ganzen Tag krank im Sterbebett und warte seit Jahr 2002 auf die deutsche Staatsangehörigkeit. Ich will als Deutscher sterben, nicht als Staatenloser!

Das Einbürgerungsamt will mich nicht einbürgern, kann mich nicht abschieben und darf mich nicht umbringen…

Bitte helfen sie mir! Was soll ich machen?

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krank sein im Kleinbetrieb?

Wie ihr vielleicht wisst, ist es immer schlecht in einem Kleinbetrieb krank zu sein. Das ist einer der Gründe warum ich in meinen 15 Jahren Betriebszugehörigkeit quasi 12 Jahre lang immer krank und zum Teil sogar schwer krank mit hohem Fieber arbeiten gegangen bin. Vor 3 Jahren hatte ich dann einen Vorfall musste in eine neurologische Klinik, wg einer Entzündung im Rückenmark, hatte einen inkompletten Querschnitt, konnte fast nicht mehr laufen.. bislang liegt der Verdacht auf MS, hatte aber seitdem keinem Rückfalll und alle Symptome haben sich zurückgebildet, zum Glück..Dennoch sollte ich Stress im Beruf meiden, um nicht wieder einen Rückfall zu provozieren, was sowieso nicht möglich ist in dem Betrieb, aber vor allem wenn ich krank bin mich auch krank melden! Anfangs gab sich mein Chef fürsorglich und verständnissvoll, allerdings schien die ganze Sache für ihn nach ca. 2,5 Monaten nicht mehr relevant zu sein und er behandelte mich wieder wie eh und je, als wäre nichts passiert. Wenn ich mal krank bin so wie heute, (hab eine ganz dicke Backe wg. Weisheitszahn und muss zum Zahnarzt) tut er immer so als hätte ich ihn persönlich beleidigt oder würde simulieren. Das kotzt mich einfach an, am liebsten würde ich den Job wechseln, aber in der heutigen Zeit, wo man überall nur noch von Jahr zu Jahr verlängert wird, überlegt man sich 2 mal ob man seine Festeinstellung einfach so riskieren möchte. was würdet ihr tun? oder mir raten?

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