Kleine Bäume im Wald wegholzen/ fällen/ umwerfen - Probleme?

13 Antworten

Falls ihr Eigentümer oder Pächter des Waldes seid, dann kann da keiner was dagegen haben, wenn ihr euch im Rahmen der Waldgesetze forstlich betätigt :-) Wenn der Wald euch jedoch nicht gehört, dann kann eure Betätigung tatsächlich sanktioniert werden. Zwar sind die Beschädigungen eher geringfügig, falls es sich tatsächlich um Totholz handelte, aber trotzdem hat der Eigentümer oder Pächter ein Recht darauf, dass ihr dort keine Bäume fällt oder sonstwie zerkleinert. Wenn ihr Euch austoben wollte, dann stelle ich gerne meinen Wald zur Verfügung. Dort sind noch einige Festmeter Sturmholz aufzuarbeiten. Da wäre dann legal und allen wäre geholfen.

Hey also erstens es darf jeder den Wald zu Erhohlungzwecken betreten schließlich hat der wald ja Erhohlungs- und Wohlfahrtsfunktion. Das Problem ist nur selbst Totholz gehört dem Besitzer des Waldes und sollte daher weder zerstört noch mitgenommen werden (abgesehen wenn man eine Gehnemigung hat).

Waldverwüstung

§ 16. (1) Jede Waldverwüstung ist verboten. Dieses Verbot richtet sich gegen jedermann.

(2) Eine Waldverwüstung liegt vor, wenn durch Handlungen oder Unterlassungen

a) die Produktionskraft des Waldbodens wesentlich geschwächt oder gänzlich vernichtet,

b)der Waldboden einer offenbaren Rutsch- oder Abtragungsgefahr ausgesetzt,

c) die rechtzeitige Wiederbewaldung unmöglich gemacht oder

d) der Bewuchs offenbar einer flächenhaften Gefährdung, insbesondere durch Wind, Schnee, wildlebende Tiere mit Ausnahme der jagdbaren, unsachgemäße Düngung, Immissionen aller Art, ausgenommen solche gemäß § 47, ausgesetzt wird oder Abfall (wie Müll, Gerümpel, Klärschlamm) abgelagert wird.

ergo habt ihr keine Waldverwüstung begangen

§ 33. (1) Jedermann darf, unbeschadet der Bestimmungen der Abs. 2 und 3 und des § 34, Wald zu Erholungszwecken betreten und sich dort aufhalten.

für dinge die darüber hinausgehen braucht man das Einverständnis des Eigentümers wie Zelten, reiten ect. (Ob das zerkleinern von Holz mit einer Axt dazu gehört ist fraglich)

Am besten ihr sprecht mit dem Eigentümer und klärt das mit diesem ab. Wenn es sich wirklich nur um Totholz handelt welches ihr zerkleinert oder sonst was damit macht beeinflusst dass das Ökosystem des WAldes nicht wirklich.

Einfach mit dem Eigentümer reden und sich die Erlaubnis von ihm geben lassendann seid ihr auf der sicheren Seite.

Hallo, die einzigen berechtigten Personen im Wald ist der Grundstücksbesitzer und der zuständige Revierförster, von denen ihr rechtliche Konsequenten zu befürchten habt. Die sogenannten Wald - Natur oder wie auch immer genannten, schimpfen über euch, werfen aberselbst Taschentücher ....... sonstiger Müll achtlos in den Wald - seht euch mal um, wie es teilweise dort aussieht- ich möchte aber nicht alle in die gleiche Sparte stecken- es gibt nicht nur "Dreckspatzen". Das Totholz hat seine Funktion für Fluginsekten, Vögel und sonstige Lebewesen - Nahrungskette - solange der Baum steht - wenn er liegt profitieren wiederum andere Insekten Tiere und sonstige Lebewesen davon, bis sich der Baum in seine Bestandtteile zerlegt hat/wird. Wenn ihr also jetzt "sämtliche" Tothölzer umwerft, unterbrecht ihr den biologischen Ablauf. Und was bezeichnet ihr als kleine Bäume? Und wie hoch sind diese? Denn mit unter ist Euer tun nicht ungefährlich! Beim schlagen gegen diese, können auch Bruchstücke herunterfallen und solche Stückchen Bsp. 50 cm lang von 3-5 m höhe auf den Kopf und ihr seht bestenfalls Sterne da ihr bestimmt keinen Helm auf dem Kopf tragt, selbst das tut noch weh, denn meistens fällt ein Teil immer auf eine ungeschützte Stelle -Prellungen sind auch recht schmerzhaft! Wenn ihr schon "Indianer oder Biber" spielen müsst, macht das im eigenen Wald oder fragt den Eigentümer oder den zuständigen Förster um Erlaubnis, dann können euch die selbsternannten Waldbeobachter und Naturschützer und anderes Gesocks kreuzweise. ein Forstwirt

Auch vermeintliches Totholz hat einen Eigentümer (vermeintlich deshalb, weil Ihr als Nicht-Forstfachleute nicht erkennen könnt, ob es tatsächlich Totholz ist).

Der angerichtete Schaden ist zwar vermutlich nicht der Rede wert, aber trotzdem wegen der Verletzung fremden Eigentums ein Delikt.

Vorschlag: sucht den Kontakt mit dem Waldeigentümer bzw. dem zuständigen Revierförster und fragt ihn, ob Ihr das Totholz benutzen dürft, so wie von Dir beschrieben. Der hat sicherlich nichts dagegen. Und irgendwelchen selbsternannten "Forstbeobachtern" könnt Ihr dann den Mittelfinger zeigen....

Das kommt drauf an, in welchem Bundesland ihr seid und wie groß das Holz war, das ihr behackt habt...

In BW darf man z.B. totes, bodenliegendes Kleinholz in tragbarer Menge sammeln, da sehe ich dann auch keinen Grund, warum man es nicht behacken dürfte...

Ansonsten: Kauft Euch 'nen Hackklotz, ne Spaltaxt und ein paar Ster ungespaltenes Brennholz... Dann tut ihr wenigstens was sinnvolles.

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