Kann man Kindern die eigenen Getränke im Kindergarten verbieten?

5 Antworten

Wird nicht einfach auch mal andersrum ein Schuh daraus? Dass man eben nicht immer alles auswählen kann, sondern sich manchmal einfach mit dem zufrieden geben muss, was angeboten wird? Trägt das nicht auch zu Toleranz ud Akzeptanz bei? Hat das Kind wirklich ein Problem, wenn es nur zwischen 2 Dingen anstatt 5 wählen kann - oder hat - wie so oft - nur die Mama ein Problem?

Künstlicher Mangel und einfaches Leben ist kein Ideal, dem ich fröhnen würde. Ich stehe nicht auf Entsagung, Leiden, Schuld und Erbsünde.

@Kajjo

Nun, im Prinzip stimme ich deinen Aussagen auf das Recht, sein Getränk selbst zu wählen zu, Kaijo. Aber Schuld und Erbsünde wegen Saft statt Zitronenlimo...?

Ich erlaube meinem Sohn auch nicht alle Getränke. Einerseits aus Gesundheitsgründen, andererseits verweigere ich ihm auch mal was, damit er lernt, dass sich nicht alles um ihn und seine Bedürfnisse dreht.

Das kommt mir sehr dogmatisch vor. Was sollen die Kinder denn trinken? Irgendetwas modernes, was sie gar nicht mögen?

Zur guten Erziehung gehört es ja dazu, Gründe zu nennen und zu erklären. Das soll der Kindergarten mal mit der Mutter machen: Die müssen ja Gründe haben für so eine ziemlich abstruse Forderung!

Ich denke, es ist das Grundrecht eines jeden Kindes, und erst recht erst der Eltern, Essen und Trinken wählen zu dürfen.

Bei uns ist es auch nicht verboten. So wie jedes Kind seine Vesperbrote mitbringt, bringt es auch seine Tee oder Saftflasche mit. Warum Andere nichts haben sollen von zu Hause, ist mir schleierhaft, bringen die auch kein Vesper mit?... In dem Falle kann der Kiga immer noch mit Tee einspringen! Meiner Meinung nach nur wieder ein Mittel um die eigene Haushaltskasse aufzufüllen..

Also ich bin selber Erzieherin im Kindergarten. Bei uns "dürfen" die Kinder auch nichts zu trinken mitbringen. Ausnahme sind Geburtstage an denen die Kinder Saft, Limo o.ä. für alle mitbringen. Wir bieten den Kindern Tee und Sprudelwasser an. Wenn ein Kind morgens ein eigenes Getränk mitbringt gibt das nur Streit, weil die anderen nichts haben. So ist es halt. Die Kinder akzeptieren das aber auch.

Ich kenne das von unserem Kindergarten auch... zumindest so ähnlich... im Wechsel ist jedes Kind bzw desen Eltern immer dran die Gertänke zu besorgen, jede Woche jemand anders... Die Vorgabe Vom Kindergarten ist Saft und Wasser, ein Kasten. Das machen wir deswegen so, damit die Kinder alle das gleiche und auch etwas Gesundes bekommen, weil einige Eltern ihren Kindern früher ausschliesslich Kakao und Süsskram mitgegeben haben. Ich finde das im Grunde ganz Sinnvoll und auch die Kinder finden das gut.. ansonsten stellt der Kindergarten auch noch Milch und Tee, also ist genügend Abwechslung geboten.

Findest Du es denn sinnvoll, wenn alle Kinder immer das gleiche haben? Ist das ein Beitrag zum Verständnis von Vielfalt, der Akzeptanz von Andersartigkeit under so viel beschworenen Toleranz?

Ist es nicht gut zu lernen, daß Sabinchen lieber Milch und Oskar lieber Saft trinkt? Daß man eine Meinung, einen Geschmack haben darf? Daß man eine Person ist, die ernstgenommen wird?

@Kajjo

Die Kinder haben dort freie auswahl, lies lieber nochmal, bevor du maulst... Die Kinder haben Saft (verschiedene Sorten), Wasser, Tee und Milch im Kindergarten... wo ist da der Mangel???

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