Kann man gekündigt werden,wenn der Hund bellt? Und wie gewöhnt man dem Hund das Bellen ab?

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Kann man gekündigt werden,wenn der Hund bellt? Und wie gewöhnt man dem Hund das Bellen ab?

Ja Hundegebell kann zu einer Kündigung führen! Hundegebell I In ländlichen Gebieten dürfen Hunde in den Ruhezeiten (22-7 und 13-15 Uhr) die Nachbarn durch Hundegebell nicht belästigen. LG Mainz, 6 S 87/94-04/96

Hundegebell II Mehr als eine halbe Stunde anhaltendes Klaeffen täglich bzw.länger als zehn Minuten dauerndes Bellen in den Zeiten von 13.00 bis 15.00 Uhr und von 19.00 bis 8.00 Uhr ist der Nachbarschaft nicht zuzumuten OLG Hamm, 22 U 265/87

Hundegebell III Dreissig in einer Anlage gehaltene Hunde lärmten oft zur Nachtzeit. Ein Nachbar fuehlte sich gestoert. 200 Meter von der Anlage entfernt wurden 46 Dezibel gemessen. Gutachterlich wurde auf einen Grenzwert von 40 Dezibel zwischen 22 bis 7 Uhr hingewiesen. Der Bau einer Lärmschutzwand sollte weiteren Lärm verhindern OLG Nürnberg, AZ 9 u 3216/89

Hundegebell IV Der Nachbar darf durch Hundegebell nicht übermäßig gestört werden, dies ist im Nachbarrechtsverhältnis verankert. Er hat aber keinen Anspruch darauf, dass der Hund nur zu bestimmten Zeiten und nur eine gewisse Zeitspanne bellen darf. Denn solche festgelegten Bellzeiten können einem Tier nicht verständlich gemacht werden. Dies gibt dem Hundehalter allerdings keinen Freibrief für unbegrenztes Hundegebell. Hier muss der Hundehalter reagieren, andernfalls muss er den Hund abschaffen, wenn der Nachbar sich schwer oder sogar gesundheitlich in seinem Ruhebedürfnis gestört fühlt. LG Schweinfurt, AZ 3 S 57/96

Hundegebell V Die Erlaubnis des Vermieters zur Tierhaltung kann widerrufen werden, wenn der Hund andere Mieter belästigt. Gelegentliches Bellen oder Jaulen ist jedoch nicht zu vermeiden und muß hingenommen werden. AG Hamburg-Altona, AZ 316a C 97/89

Hundegebell VI Ein Urteil, mit dem ein Tierhalter verurteilt wird, seine Hunde so zu halten, daß Hundegebell, Winseln oder Jaulen auf dem Nachbargrundstück nur außerhalb der Zeitspannen von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie von 22:00 bis 06:00 Uhr, und zwar nicht länger als zehn Minuten ununterbrochen und insgesamt 30 Minuten täglich, zu hören ist, ist hinreichend bestimmt. Der Festlegung eines bestimmten Schallpegels bedarf es dagegen nicht. Denn auch nur ein leises Wimmern oder Jaulen eines Hundes kann für den Nachbarn höchst lästig sein, wenn dieses sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. OLG Köln, AZ 12 U 40/93

Hundegebell VII Einem Hundehalter kann nicht durch Urteil aufgegeben werden, seinen Hund nur zu ganz bestimmten Zeiten bellen zu lassen. Dies würde nämlich nahezu einem völligen Verbot der Hundehaltung gleichkommen. Gerade ein kurzes Bellen ist nämlich dem Einflußbereich eines Hundehalters entzogen. OLG Düsseldorf, AZ 9 U 111/93

Hundegebell VIII Gelegentliches Bellen ist kein Grund die Erlaubnis zur Tierhaltung zu widerrufen. Das kurze Anschlagen eines Hundes bei Besuch, das längere Verbellen fremder Personen, das heftige Begrüßen naher Angehöriger sind artgerechte Reaktionen des Tieres, die mit der Zustimmung zur Hundehaltung bereits in Kauf genommen worden sind. AG Hamburg-Wandsbek, AZ 716c C 114/90

Hundegebell IX Störendes Bellen der in einer Nachbarwohnung gehaltenen Hunde rechtfertigt die Mietminderung AG Düren, AZ 8 C 724/88


Da kann ich Euch nur einen Hundetrainer empfehlen!

Oder

Schaut Euch mal die Sendungen auf www.voxnow.de/der-hundeprofi.php

Da könnt Ihr es lernen wie man Hunden etwas abgewöhnt.

Es stehen mehrere kostenlose Videos zur Verfügung.

Also Electroschockhalsbänder zu empfeheln, zeugt nicht gerade von großer Tierliebe. Der Hund kommt aus dem Tierheim, man weiß nicht, was in seinem Vorleben passiert ist und dann so eine Empfehelung? Na, herzlichen Glückwunsch! Wenn man so etwas schon meint tun zu müssen, dann bitte nicht in Eigenregie, sondern nur mit einem Trainer! Der hat aber auch noch andere Methoden, z.B. Wurfkette. Ist zwar auch nicht angenehm für den Hund, aber besser als Elektroschock und Tierheim.

Wer würde denn ein Elektroschockhalsband nehmen? NEE NiEMALS!!! Er kommt von einer Privatfamilie, keinem Tierheim.

Wenn du den Hund erst seit kurzem hast, ist er noch unsicher und bellt dann umso mehr. Es kann gut sein, dass es sich nach einiger Zeit legt. Mein Hund bellt auch nur phasenweise nachts. Dann wieder sehr lange gar nicht. Bitte den Vermieter um mehr Zeit, den Hund einzugewöhnen. Nimm ihn doch mit ins Schlafzimmer, oder hört er da auch die Nachbarn? Ein Hundetrainer kann dir auch Tipps geben.

Also was heißt seit kurzem also 10 Monate^^ nur ich hab vorher woanders gewohnt, da wars nicht so schlimm, aber musste umziehen und kann jetzt nicht nochmal umziehen, nur hier hört man in der Wohnung halt immer,wenn jemand im flur langläuft. Ja er bellt ja nur,wenn er was hört,passt also auf. Ja also die Wohnung is ja nicht so groß, ne Einzimmerwohnung mit Flur der hund schläft ja immer bei mir nur von da aus hört man alles im flur eben :(

Er darf schon gelegentlich bellen, aber wenn sich die Nachbarn beschweren, wird es eng: da sitzt der Vermieter am längeren Hebel. (Es gibt Rechtsprechung zum Hundegebell: fünfmal am Tag 10 Minuten und so, aber da müßtest Du Dich auf einen Prozeß mit dem Vermieter einlassen, dessen Ausgang ungewiß ist - Kostenrisiko). Besser: such Dir so schnell wie möglich den besten Hundetrainer in Deiner Gegend, es gibt durchaus Methoden, auch einem älteren Hund das Bellen abzugewöhnen. Das kostet dann natürlich was, ist aber allemal besser als Streß mit Nachbarn und dem Vermieter. Und gib sowohl Deinem Vermieter als auch den Nachbarn eine kurze Notiz, daß Du so schnell wie möglich für Abhilfe sorgst. Das schafft besseren Hausfrieden.

Ja also er bellt halt nur , wenn er was hört. Nicht mehr wie fünfmal 10 Minuten. Verschieden wie oft leute im flur langlaufen oder es klingelt, aber er bellt ja nur ein paar sekunden keine paar minuten am stück

@PreTTyAnqeL

Trotzdem: die Zehnminutenregel gilt nur, wenn Nachbarn bei Gericht oder dem Ordnungsamt gegen Dich vorgehen. Wenn sich die Nachbarn beim Vermieter mehrfach beschweren, kann er Dir die Hundehaltung untersagen. Deshalb besser abgewöhnen - das geht! Und laß die Nachbarn wissen, daß Du Dich bemühst.

Hunde bellen nun mal:) ich hatte auch mal einen hund der immer gebellt hatte wenn es geklingelt hat ..wir wollten ihn ja nicht weggeben aber mussten es weil er auch nicht alleine bleiben konnte und die nachbarn beschwerten sich schon ...aber egal:D wenn er ja nur bellt wenn er leute hört und wenn es nicht lange ist dann ist es ja noch ok:)

ja ich weiß. wenn es klingelt is nichtmals das schlimmste is ja nur tagsüber selten nachts. alleine bleiben kann er ja alles, nur eben er bellt sobald er was hört, und da dies auch mal nachts is das is das problem. zb wenn ich mal weg muss erst nachts um 1 und die tür aufsperre immer dieses gebelle. es is nie lange ein paar sekunden bis maximal eine minute. aber das weckt die nachbarn halt =(

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