Mehrparteienhaus: Hund bellt hinter Wohnungstür bei Geräuschen über den Flur - Was tun?

5 Antworten

Wenn deine Freundin innert ihrer Wohnung vom häufigen Gebell gestört wird, ist das so nicht hinnehmbar. Dann sollte sie das als Mangel dem Vermieter mitteilen und eine Frist von zwei Wochen (datumsmäßig festlegen) stellen. Dabei ankündigen, dass bei Verfristung geprüft wird, ob die Miete deshalb gemindert werden kann. Den Brief als Einwurfeinschreiben.

Sollte das Gebell nur im Treppenhaus wahrnehmbar sein, ist das vermutlich hinnehmbar.

Der Nachbarin ist zu empfehlen, mit dem Hund in eine Hundeschule oder psychiatrische Behandlung zu gehen (gibt es tatsächlich). Das könnte ihr vom Vermieter auferlegt werden. Die Alternative wäre, den Hund abzuschaffen oder umzuziehen. Im Extremfall dürfte der Vermieter bei vergeblicher Abmahnung sogar den MV kündigen.

es stimmt, hunde sind sehr wachsam und hören alles, und bellen dann auch. allerdings sollte der hundebesitzer dafür sorgen, das der hund nicht bei jeder gelegenheit bellt. das geht aber nicht von jetzt auf sofort, der hund braucht zeit, sich an die neue umgebung, evtl neuen besitzer, neue geräusche und gerüche zu gewöhnen. der satz "der kommt aus einer tötungsstation" entschuldigt meiner meinung nach nicht, das der hund nicht erzogen wird- ich habe selbst zwei hunde, beide aus schlechter haltung und beide kamen ohne erziehung zu mir. sie bellen nur noch, wenn bei uns neue leute eingezogen sind, aber lassen sich sofort beruhigen. nach ein paar tagen erkennen sie die neuen nachbarn und sind ruhig.wenn man von anfang an konsequent bellen bei jedem geräusch unterbindet, lernt der hund auch ruhig zu sein. habt einfach etwas geduld, sprecht noch mal mit der nachbarin. sagt ihr das ihr zwar versteht das der hund zeit braucht, aber das sie auch aus rücksicht auf die anderen nachbarn undbedingt an dem problem arbeiten sollte.

Betreffende Nachbarin sollte sich dringend mal mit der Erziehung ihres Hundes auseinander setzen, ansonsten kann es passieren, dass der Hund ihr wieder weggenommen wird oder sie ausziehen muss, wenn zu viele Beschwerden kommen.

Dieses Bellen kann man antrainieren und damit sollte sich diese Nachbarin mal dringend befassen, wenn ihr was daran liegt, den Hund zu behalten.

Die Hausordnung lesen, ob überhaupt "Haustiere" erlaubt sind, wenn nicht, die Hausverwaltung informieren

Man könnte durch einen guten Hundetrainer dem Hund besseres Verhalten lernen lassen.

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