Ist es üble Nachrede, wenn ich in einem Post anonym über selbst erlebte Dinge aus meinen Beziehungen berichte?

5 Antworten

Solange du bei der Wahrheit bleibst, und keine Namen nennst, ist das in Ordnung.

Nur weil die Person sich selbst erkennt, heißt das nicht, dass die breite Öffentlichkeit erkennt, dass es sich um diese Person handelt. Und um genau diese breite Öffentlichkeit geht es doch in der üblen Nachrede

Nein. Und es währe auch mit namen nur strafbar wenn du es nicht nachweisen kannst.

Wenn dir z.b. die anni über whatsapp xyz schreiben würde und du das dann jemand anderen erzählst und den Screenshot hast das sie das si geschrieben hat. Dann ist es auch keine üble Nachrede oder verleumdnung.

Ich denke schon, dass Du bei Wahrung der Anonymität nicht so ängstlich sein mußt. Sollte sich Klaus zufällig widererkennen, so bedeutet das nicht, dass andere Personen diesen Klaus auch identifizieren können. Und solange Du bei der Wahrheit bleibst, ist alles in Ordnung.

Ich gehe davon aus, dass Du in einem größeren Forum, in dem Du selbst anonym bist, schreiben willst. Bedenke: Solange Du nicht identifizierbar bist, sind es Personen in Deinen Mitteilungen auch nicht, solange Du ihre wirklichen Namen u. Adressen nicht erwähnst.

Also ich hatte es über Facebook vor, allerdings bin ich dort nicht mit richtigem Namen angemeldet und die angesprochenen Personen sind auch nicht in der eigenen Freundesliste. Und wenn ich es allgemein formuliere, also gar nicht mal in "Ich-Form" und ohne Namen zu nennen, sollte das doch im Rahmen sein. Ich möchte mich eigentlich nur zu Umgangs- und Anstandsformen auslassen, die nicht in Ordnung sind.

Nein, solange niemand eindeutig wiederzuerkennen ist (außer duch sich selbst), erfüllt das keinen Straftatbestand. Besser noch, wenn du selbst, als Schreiber, auch nicht eindeutig erkennbar bist.

No ..steht ja keine Anrede...Name dabei.

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