Ist es in einer Dachwohnung erträglich wenn es regnet, oder zu laut?

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Ein bißchen lauter als in einer Etage drunter ist es schon. Aber unerträglich ist es nicht. Wenn Du da wohnst, wirst Du Dich bald dran gewöhnen. Außerdem hast Du keine trampelnden Leute über Dir. Allerdings kann es im Sommer recht warm werden, wenn die Sonne auf das Dach runterbrennt. Und schräge Wände sind schwer zu möblieren. Andererseits ist es auch etwas Besonderes und man kann sichs unterm Dach recht schön machen.

Also normalerweise sind nur die Dachflächenfenster wirklich laut beim Regen. Ansonsten ist Hagel auf den Dachpfannen lediglich sehr störend. Was das Empfindungsvermögen beim Schlafen angeht, hängt das ganz von Dir ab. Bei vielen Menschen wirkt das Prasseln von Regen eher beruhigend als Schlafraubend (ähnlich wie das Rauschen eines Wasserfalles auch eher beruhigend wirkt als aufregend). Was Dich stört oder nicht, hängt aber ganz von Dir ab.

Ich wohne im DG und gerade wenn es regnet - und ich liege kuschelig warm im Bett - ist es sogar besonders heimelig;-) Es stört nur manchmal, wenn Du TV guckst und draussen ist es richtig am prasseln - dann kannst Du nix verstehen;-) DG-Wohnungen haben einen gewissen Charme - worauf Du verstärkt achten solltest: Lasse Dir einen Energiepass vorlegen - wenn das Haus schlecht isoliert ist, zahlst Du Dich dumm und dämlich an Heizkosten. Das ist ein viel wichtigerer Aspekt. Aber es ist echt schön, wenn Dir niemand "auf den Kopf herumtrampeln kann";-)

Das kann auch sehr gemütlich sein! Wichtiger scheint mir eine gute Wärmeisolierung des Dachs, damit Du weder im Sommer vor Hitze, noch im Winter vor Kälte und Heizkosten "umkommst".

Du wohnst ja nicht direkt unter dem Dach, sondern unter dem Speicher. Außer auf Dachflächenfenstern wirst Du nicht mehr hören, als im Erdgeschoß.

Heizkosten in der Nebenkostenabrechnung zu hoch?

Hallo liebe Community,

Ich habe vor einigen Tagen bereits eine Frage zu meiner Nebenkostenabrechnung gestellt. Nun folgt eine weitere, weil der Wärmemessdienst nicht mit mir reden wollte, der die Abrechnung erstellt hat. Es geht um die Heizkosten.

Erstmal ein paar Fakten: Wir heizen mit Erdgas, sind drei Partien im Haus. Der Verbrauch wird mittels eines Wärmemengenzählers in jeder Wohnung ermittelt, also nicht pro qm. Das gesamte Haus hat im vergangenen Abrechnungszeitraum (01.05.15-30.04.16) 24.657 kWh Gas verbraucht, Kosten: 1466,39 €. Es kommen noch verschiedene andere Kosten (wie Wartung, Betriebsstrom und Miete) hinzu, sodass man am Ende bei einem Gesamtpreis von 1843,81 € für die Heizung ist. Wir wohnen erst seit dem 01.01.2016 in dem Haus, dementsprechend bekommen wir auch nur anteilig die Kosten angerechnet. Allerdings wurden uns für die Heizung von 4 Monaten insgesamt 589,36 € berechnet. Wenn man das mal grob rechnet, ist das fast ein Drittel der gesamten Heizkosten für ein gesamtes Jahr (wir haben aber nur 4 Monate drin gewohnt).

Meine Überlegung: Wenn ich die kWh-Zahl des gesamten Hauses nehme und diese durch den Einkaufswert dividiere, komme ich auf etwa 5,9 ct/kWh. Ein guter Preis. Später bei der Kostenverteilung auf unsere Wohnung wird allerdings ein kWh-Preis von 15,1 ct/kWh angenommen.

Mir ist bewusst: Wir sind in die Wohnung eingezogen und hatten direkt den heizintensivsten Zeitraum des Jahres (in Gradtagen 530/1000 - also ungefähr die Hälfte des Heizvolumens). Wir haben aber laut Abrechnung nur 3130,7 kWh verbraucht. Von meiner alten Wohnung habe ich eine Nebenkostenabrechnung von September-Dezember (auch 4 Monate, in Gradtagen 390/1000). In diesem Zeitraum haben wir sogar mehr verbraucht - um die 3500 kWh -, aber trotzdem nur weit unter der Hälfte der Heizkosten für diese Wohnung bezahlt (bei gleicher Heizart).

Anbei nochmal Ausschnitte der Abrechnung für diese Wohnung. Ich hoffe, das ganze war übersichtlich genug dargestellt, ist immer nicht so einfach. Sonst fragt noch einmal nach.

Vielen Dank!

Liebe Grüße,

SimmeGo

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