Ist ein Verkäufer verpflichtet zu wechseln?

5 Antworten

Jeder hat mal einen schlechten Tag. Aber 50 Euro zu wechseln, ist ja wohl normal, so viel Wechselgeld gehört einfach in die Kasse. Was anderes ist es, wenn Du mit 500 Euro kommst, oder mit einem Sack voll Kleingeld.

Es gibt kein Gesetz welches dies regelt.
Wenn man seine Waren auf das Kassenband legt ist dies einer positiven Willenserklärung gleich.
Zu einem Kaufvertrag und Abschluss des Geschäfts, muss der Verkäufer/ die Verkäuferin zustimmen. Sie tut dies, indem sie das Geld entgegen nimmt und die Ware aushändigt, sowie den Kassenbon der als Beweisdokument für den Geschäftsvorfall dient. Wenn Verkäufer/innen also morgens früh nicht wechseln können, ist das eine schlechte Kassenanweisung, denn am Montatsanfang kommen die meisten mit 50er und 100er. Fakt: Mann ist theoretisch in einem Geschäft nur Gast. Man bezeichnet dies nur als Kunde. Alles ist freiwillig.

es kommt doch auch immer auf den ton an. ich arbeite in der gastronomie und wenn ich gerade den abend angefangen hab, dann nehm ich auch keine 100er an. 50er ist so ne sache. einmal geht, einzweites mal ist schon ärgerlich, und beim 3. dann keine chance mehr rauszugeben. Um das zu vermeiden kann man doch höflich drauf hinweisen, dass der abend/tag doch noch sehr jung ist und nicht erwartet werden kann, dass man schon wechselgeld hat. abgesehen davon kommt es auch drauf an, was man kauft/konsumiert. eine kleinigkeit die nicht einmal 5Euro kostet mit großen scheinen zu zahlen, find ich schon unzumutbar und frotzelei.

Wenn sie das nett gesagt hätte, hätte ich auch kein aufstand gemacht.

Was erwartest du von einem stinknormalen Mensch am frühen Morgen? Mann, die war selber noch nicht wach und dein 50er hat sie regelrecht überrumpelt. Es gibt Menschen, die sind richtige Morgenmuffel und sehen morgens total unfreundlich aus. Dazu kommt auch noch deine Laune, bevor du den Laden betreten hast. Wenn die schon vorher im Keller war, hat die Situation im Laden dir den Rest gegeben. Hab ich recht? :)

Die Antwort auf deine eigentliche Frage ist: Nein, Verkäufer sind nicht verpflichtet, dir einen Schein zu wechseln, wenn sie danach nicht genügend Wechselgeld in der Kasse haben werden.

Wenn ein Kunde gleich am frühen Morgen zu mir kommt und eine Matratze zurückgeben will und ich ihm das Geld nicht auszahlen kann, dann muss er leider zum späteren Zeitpunkt wiederkommen, um sein Geld zu bekommen. Und ob er sich aufregt oder nicht, an der Tatsache, dass in der Kasse zu wenig Geld ist, kann er eh nichts ändern. Da ist seine ganze Aufregung für die Katz.

Verpflichtet ist sie nicht, aber es wäre besser, sie könnte es. Wer geht denn in solch eien Laden noch. Über kurz über lang ist der eh pleite!!! Das ist die Service-Wüste Deutschland!!!

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