Inwieweit darf eine eigene Meinung in die Bachelor-Arbeit?

3 Antworten

Hi,

Normalerweise ist eine Bachelorarbeit so strukturiert: Einfuehrung,

Grundlagen (Theorie) und Ergebnisse. Der Grundlagenteil ist im

Wesentlichen die Bereitstellung der Methoden und Formeln, die man

benutzt und der Ergebnisteil ist dann fuer deine eigene Arbeit

vorgesehen, d.h. das was dort drinsteht, ist dein Beitrag zur

Wissenschaft und muss deshalb nicht gesondert durch entsprechende

Floskeln als solcher kenntlich gemacht werden.

 

Weiterhin gilt: Alles, was nicht dein Verdienst ist, musst du

zitieren oder mit Quellenangaben versehen. Also ist das

Nicht-Zitierte deins.

Frag' doch mal deinen Betreuer.

Das kommt auf die Meinung, das Thema und die Fachkultur an (Rückfrage: worum geht es denn genau?) und ist nicht zuletzt wie so oft eine Frage des eigenen Geschmacks bzw. des Geschmacks derer, die die Arbeit am Ende benoten.

Grundsätzlich wäre aber am Ende der Arbeit im Fazit eine gute Stelle um den eigenen Arbeitsprozess zu reflektieren und zu erwähnen zu welchen Folgerungen z.B. für die eigene berufliche Praxis der Autor oder die Autorin gekommen ist. Da geht es weniger um Meinung im Sinne von "das finde ich gut/blöd", sondern um eine begründete Haltung, in der sich ja oft spannende Verhältnisse widerspiegeln.

Eine eigene Meinung zum bearbeiteten Thema zu haben bzw. im Prozess zu entwickeln und zu differenzieren (!!!) finde ich auf jeden Fall wichtig und macht die Arbeit spannender zu lesen - und zu schreiben ;-)

Viel Erfolg,

Juliane Strohschein, Wissenschaftscoaching

Grundsätzlich gehört keine Meinung in eine solche Arbeit. Gut und schlecht sollte sich immer objektiv herleiten lassen und nicht einer subjektiven Meinung unterliegen. Dazu hilft es anhand von erarbeiteten Anforderungen Vergleiche durchzuführen, um zu bestimmen ob etwas gut oder schlecht ist.

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