Ich (Student) möchte meine Pfandflaschen nicht mehr wegbringen weil ich mir billig vorkomme dabei!

5 Antworten

Hast Du mal drüber nachgedacht , dass der Pfand nicht umsonst auf den Flaschen ist? Die sind dazu gedacht, dass Du sie in den Laden zurückbringst um unsere Umwelt nicht noch weiter zu verschandeln. Für einen studierenden hast Du ehrlich gesagt verdammt wenig Grips im Kopf. Und wenn Du Dir zu fein bist die Flaschen wegzubringen, dann sprich einfach mal einen "Pfandsammler " an , damit der Flaschen bei Dir abholt .....

Nicht einfach vor die Tür stellen sondern zu Obdachlosen gehen und hingeben. Abgesehen davon ist dein Gedankengang unter aller Würde! Bitte was ist daran schlimm Flaschen Weg zu bringen? Die Leute die auf der Straße sitzen waren vielleicht genau wie du jetzt und sind nur durch ein plötzliches Unglück, eine Krankheit etc. in diese missliche Lage gekommen. Menschlich scheinst du nicht mal so viel Wert zu sein wie deine Pfandflaschen.

Wenn es dir peinlich ist, so viele Flaschen auf ein mal wegzubringen, dann mach es doch wöchentlich, verbunden mit deinem Einkauf. Dann haste nicht mehr so auffällig viele.... Das Geld ist echt nicht zu unterschätzen, da kommt einiges zusammen. Ich bringe ungefähr ein mal wöchentlich die Flaschen aus unserem 2 Personenhaushalt weg und stecke das Geld aufgerundet auf den nächsten 10er in eine (große) Spardose. Das mache ich jetzt schon seit fast 3 Jahren und habe keine Ahnung, wieviel das inzwischen ist. Inzwischen ist die Spardose fast voll und ich bin gespannt, was dabei herauskommt :-)

Meine eigene Frau (Akademikerin) selbst hat entschieden den Erlös der Pfandflaschen zu ihrem Taschengeld zu machen und sie merkt, wenn sich z.B. unser kleiner Sohn aus diesem Behälter bedienen würde. Ich würde Dein Image hinterfragen wollen, was daran wohl so kompromittierend ist solange es sich dabei nicht überwiegend um leere Bier- und Weinflaschen handelt. Nicht einmal wenn Du mit Deinem Ferrari zum Lidl fährst und beim Aussteigen einen vollen Sack Pfandflaschen hinter Dir her schleifst.

Wie wäre es damit die Flaschen einfach beim nächsten Einkauf abzugeben? Dann sind das nicht so viele auf einmal...

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