HAUSVERBOT für meinen Lebenspartner vom Vermieter?

4 Antworten

Du bist Besitzer der Wohnung und hast für sie das Hausrecht. Wenn dein Lebenspartner erst- und einmalig hier im Treppenhaus außerhalb der Wohnung einen Schaden verursacht hat, muss und wird er ihn ersetzen. Damit dürfte die Angelegenheit erledigt sein. Wenn er sich auch noch entschuldigt, erst recht. Sollte es dennoch in Zukunft weitere solche oder ähnliche Vorkommnisse geben, so wäre ein Hausverbot (also der Zutritt in's Haus) rechtens.

so sehe ich es auch aber als er sich entschuldigen wollte schmiss die vermieterin ihm gleich aus m haus und ließ ihm nicht zu wort kommen,.....

Keine Sorge! Die Vermieterin kann dir nicht vorschreiben, wer dich besucht. Auch nicht Personen, die am Haus Schäden verursacht haben, zumal dieser den Schaden ja begleichen will.

aber sie meinte da er "ihr eigentum" beschädigt hat....

Vorschreiben wer zu Besuch kommt,nein.

Aber wenn der Hausfrieden nachhaltig gestört wird oder mit weiteren Aussetzern zu rechnen ist ,dann doch!

Darf mein Partner nicht mehr zu uns?

Das sollten Sie einen Anwalt fragen!

Es besteht doch auch Besuchsrecht gegenüber seinem Sohn

  • Es gibt auch rechte des Vermieters

  • Ihr Lebenspartner kann das Kind auch außerhalb des Gebäudes sehen,z.B.Sie fahren zu ihm.


Hausverbot für Besuch kann rechtens sein 19.02.2010, 15:41 Uhr | dpa tmn

Bei Ruhestörungen können Vermieter Hausverbot erteilen (Foto: imago) Ein Vermieter darf dem Besucher eines wegen schwerwiegender Störungen ein Hausverbot aussprechen. Wenn jemand in gravierender Weise den Hausfrieden stört, ist das auch ohne Ankündigung möglich. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Wetzlar hervor, auf das der Mieterverein Hamburg hinweist (Az.: 38 C 1281/07 [38]). Voraussetzung ist aber, dass andere Maßnahmen keinen Erfolg versprechen, den Hausfrieden kurzfristig wieder herzustellen.

Mietrecht Mietrechtslexikon: Mietrechtslexikon Schönheitsreparaturen: Was Mieter nicht zwingend machen müssen Heizkostenabrechnung: Wie Sie Fehler sofort erkennen Richtig versichert: Finden Sie eine Hausratversicherung Ratgeber: Fragen und Antworten zur Heizperiode Unwirksam: Was nicht in einem Mietvertrag stehen darf Mit Waffe bedroht All diese Bedingungen waren nach Einschätzung der Richter in dem Fall erfüllt. Der betroffene Besucher hatte betrunken Jugendliche auf dem Hausgrundstück mit einem Dolch und einer Schusswaffe bedroht und sich anschließend selbst in die Hand geschossen.

Keine allgemeinen Besuchsverbote Allgemeine Besuchsverbote sind laut dem deutschen Mietrecht aber unzulässig - der Vermieter darf Mietern keine pauschalen Vorschriften

http://wirtschaft.t-online.de/hausverbot-fuer-besuch-kann-rechtens-sein-/id_21667802/index

danke für den link....supii..

@JoJa1980

Gern geschehen.

Das ist sicher kein Grund für ein Hausverbot, Ih könnt Euch darüber hinwegsetzen und alle Drohungen inkl. Kündigung getrost ignorieren...

aber ich werde trotz dessen mal meinen anwalt kontaktieren, bin ja auch gerade mal 2 monate in dieser wohnung und möchte nicht schon wieder umziehen

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