Haus verkaufen, Grundbuch Mutter, Tochter, Sohn

5 Antworten

Rechte jeglicher Art (Verkauf, Wohnrechtes etc) werden immer von allen Eigentümern erteilt, sei den, es ist vermerkt, das einer eigene Rechte hat.
Pflichten jeglicher Art (Steuern, Raten etc) gelten ebenfalls für alle Eigentümer. Sei den...

Es ist unklar, ob die Mutter und der Onkel als Miteigentümer in Bruchteilsgemeinschaft oder Mitglieder der Erbengemeinschaft eingetragen wurden. Wohl eher letzteres. In keinem Fall aber, kann die Oma das Alleineigentum auf dich übertragen, da sie schlicht und ergreifend keine Alleineigentümerin ist. Es müssen der Onkel und die Mutter mitwirken. Die Lasten des Grundstücks müssen selbstverständlich alle Eigentümer tragen.

Alle im Grundbuch eingetragenen Eigentümer müssen bei einer Verfügung in notarieller form mitwirken. Den Eigentümer obliegt die Kostenlast für den Grundbesitz.

Gut dann kann ich meiner Mutter wohl kaum helfen. Auszahlen kann Sie ihn finanziell nicht. Ungerecht ist nur das jemand einen Teil am Haus bekommt, der nie drin gewohnt hat, bzw ist er vor 20 Jahren ausgezogen. Wie verhält sich das Wohnrecht? Kann man das einfach nachtragen lassen oder brauchen wir dazu auch wieder seine Genehmigung?

Ich gehe mal davon aus, dass Mutter und Onkel augfrund des Erbfalles durch Opatod nun Miteigentümer sind.

  1. Nein, der Onkel hat immer Mitspracherecht. Es gehört doch der Oma gar nicht mehr alleine ?
  2. Deine Mutter muss gar nicht abgesichert werden, da sie ja ebenfalls Miteigentümerin ist.

Wenn Verkaufen, dann muss der Käufer den Onkel auszahlen, wobei der Onkel sich querstellen darf und nicht verkaufen muss.

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