Greenpeace - vor unt Nachteile - strafbar?

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Hei JlOow, Gutes zu tun kann dennoch strafbar sein: Hausfriedensbruch, Störung der öffentlichenb Ruhe und Ordnung, Verkehrsgefährdung ... im Grunde alles, was die green-peace-Leute tun, ist irgendwie verboten bzw. nicht erlaubt oder verstößt gegen irgendwelche Ordnung, weil sie in Rechte anderer eingreifen; mag deren "Recht" auch "Unrecht" sein, z. B. Wale zu jagen. Es ist nach (z.B. japanischem Recht, wenn ich nicht irre), eben Recht = erlaubt. Oder eine Insel zu besetzen, die einem x-beliebigen Staat gehört und der vielleicht dort ein Sperrgebiet eingerichtet hat und für den die green-peacer nicht einmal eine Einreise-Genehmigung haben... alles "Unrecht", je nach Sichtweise mit oder ohne Gänsefüßchen.

Grüße!

In Japan ist Walfleisch nur zu wissenschaftlichen zwecken erlaubt wird aber oft auch zum Verzehr gefangen unter dem Deckmantel der Wissenschaft.

Sternchens Dank!

Für ihre Aktionen müssen sie eben oft auch Gesetze verletzen, z.B. Landfriedensbruch begehen oder ähnliches.

Dass sich Greenpeace oft strafbar macht, ist mir neu. Die Mittel, mit denen Greenpeace Aufmerksamkeit erregt, ist halt oft unerwünscht. So kann es schonmal vorkommen, dass Demonstranten auf Demos sind, die dann geräumt werden muss und die von Greenpeace eine Sitzblockade machen und dann halt weggetragen werden müssen, das ist z. B. Behinderung der Vollzugsgewalt (Polizei).

Anderes Thema ist z. B. wenn sie sich an einem AKW hochseilen und somit in das Fernsehen kommen. Das ist natürlich Privatgrundstück der Firma und somit Hausfriedensbruch.

Dennoch sollte man man die Vergangenheit und die Ziele bzw. Leitmotive von Greenpeace ansehen. Sie sind unabhängig, gewaltfrei und setzen sich für eine natürliche Lebensgrundlage ein.

1) Gewaltfrei, es geht also nie eine Schlägerei oder dergleichen von Greenpeace aus. 2) Setzen sich für das Höhere Wohl ein. Aktionismus von Greenpeace ist vor Gericht relativ unantastbar, weil im GG steht: Die natürliche Lebensgrundlagen zu schützen, ist unsere allgemeine Pflicht. Von daher plädieren Angeklagte oft auf den Paragraphen und verweisen auf Ihr Recht und Ihre Pflicht, dies gemacht zu haben.

Und wenn dann eben mal Aktivisten mit einem Schlauchboot gegen den Walfang fahren, gegeben Sie sich doch "nur" selbst in Gefahr und die anderen, wie z. B. die Wahlfänger mit Harpunen sind die Straftäter, wenn Sie Aktivisten verletzen.

Hoffe, ich konnte es einigermaßen erklären.

Viele Grüße

Ich kenne mich mit den Handlungen von Greenpeace auch nicht sehr gut auss, daher antworte ich auch nur ale Laie. Grundsätzlich ist es natürlich eine gute Sache Greenpeace zu unterstützen. Doch man sollte sein Augenmerk eher darauf legen, WIE ihre Ziele erreicht werden.

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