GMX Abzocke - Widerspruch eingelegt - drohen nun mit Anwalt

5 Antworten

Hallo, ich wurde wahrscheinlich auf ähnliche Weise wie die Andere abgezockt. Sollte für einen nie abgeschlossenen Vertrag bezahlen. Habe letztendlich zwangsweise zwar bezahlt, aber werde nun wechseln. Ich kann nur empfehlen es gleich zu tun. Wer weiss, wann sie das nächste Mal abkassieren wollen. Auf diese Art und Weise an Geld zu kommen, geht gar nicht. Prinzipiell wäre ich sogar bereit gewesen etwas für den Service zu bezahlen, aber natürlich nicht so. Wehrt Euch, wechselt den Provider!

Was soll ich machen?

Das was du bisher auch getan hast. Sollen sie doch klagen, wäre mir ganz neu dass die das täten, wäre ein Präzedenzfall.

Warum die Strategie ändern, wenn die von vornherein erwartete Reaktion eingetreten ist?

Lass es drauf ankommen. Die Chance, selbst wenn Klage erhoben wird, ist relativ gering. Insofern würde ich da relativ entspannt bleiben.

Kannst ja mal scherzeshalber eine Mail an die schicken, dass Du einen nicht kompletten Brief erhalten hast, denn die Anlage auf der Du Deine Gründe ausführen kannst ist nicht dabei gewesen dafür 3x der Widerruf, den Du nicht benötigst. ;o)

Diese verarsche hab ich jetzt auch. Mein Rat an alle haltet euch von 1&1 fern. Bin jetzt auch von gmx auf t-online umgestiegen. Lehnt alle Forderungen ab und fertig, bis sie aufgeben. Hoffentlich gehen sie irgendwann pleite. 

Diese "die Gedanken sind frei" Werbung kann ich auch nicht mehr sehen, verarschen kann ich mich auch alleine! 

Nimm am Besten den Brief hier:


Eure Adresse

Einschreiben mit Rückschein
1&1 Mail & Media GmbH
Zweigniederlassung München
Sapporobogen 6-8
80637 München _______________________________________________Datum: 09.05.2014

Ihre unberechtigte Forderung
Kunden-Nr. * * * * * * (oder EMail Adresse)

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom * * . * * .2014 machen Sie einen Betrag in Höhe von ** Euro für die angebliche Inanspruchnahme des GMX TopMail-Leistungspakets nach der angeblichen Anmeldung zu einem Testzugang gegen mich geltend.

Da sie sich nach meiner E-Mail vom * * . * * .2014 nicht einsichtig zeigen, sehe ich mich gezwungen, sie nocheinmal auf die Rechtslage hinzuweisen.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass ich keinen entsprechenden kostenpflichtigen Vertrag mit Ihnen abgeschlossen habe. Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann, wie und zu welchen Bedingungen es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll. Ich bestreite, dass der Abschluss des kostenpflichtigen Vertrages auf der Internetseite ww.gmx.net überhaupt hinreichend kenntlich gemacht war, da ich in Kenntnis dieser Umstände keine Bestellung getätigt hätte. Insofern mache ich Sie auf Ihre Beweislast dahingehend aufmerksam, dass Sie mir unmittelbar vor Abgabe meiner angeblichen Bestellung klar und verständlich in hervorgehobener Weise Informationen über die wesentlichen Merkmale der Dienstleistung, die Mindestlaufzeit des Vertrages sowie den Preis zur Verfügung gestellt haben und dass sich aus der Beschriftung der Schaltfläche zur Abgabe der Bestellung eindeutig die Kostenpflichtigkeit des Vertrages ergab. Ein Vertrag dürfte gemäß §§119, 305c, 312g, 312c BGB i.V.m. Art. 246 EGBGB BGB gar nicht zustande gekommen sein. Ich berufe mich auch auf folgende Fälle: LG Koblenz 1 O 30/09 vom 25.06.2009 und 1 O 55/13LG Koblenz am 05.02.2013. Sowohl der Dienstleister Web.de als auch der Dienstleister GMX.net gehören zur Firma 1 & 1 Mail & Media GmbH. Durch Ihre langjährige Bekanntschaft mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) dürfte man annehmen, dass Sie mittlerweile zur Einsicht gekommen sind, was jedoch scheinbar nicht der Fall ist. Es ist doch tatsächlich unfassbar, wie ihr Unternehmen immer wieder versucht, ahnungslose Nutzer ihrer kostenlosen Dienste zu täuschen.

Ich erkläre hiermit hilfsweise den Widerruf des angeblich abgeschlossenen Vertrags nach den Vorschriften für Fernabsatzgeschäfte und die Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen sowie die Kündigung des Vertrags.

Da es sich nunmehr um eine bestrittene Forderung handelt, weise ich ausdrücklich auf die Unzulässigkeit einer Übermittlung von Daten an Auskunfteien gem. § 28a Abs. 1 Nr. 4d Bundesdatenschutzgesetz hin. Bei Zuwiderhandlungen behalte ich mir alle in Betracht kommenden rechtlichen Schritte gegen Sie vor.

Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Name


Keine Angst, die Verbraucherzentrale ist nämlich diejenige, die schon gegen GMX und web.de geklagt hat, und zwar mit Erfolg!
Außerdem kommen die zwei altbekannten Abzocker vor Gericht nicht weit!

Danke Darisha, mit deinem Brief hats geklappt!!

Habe allerdings direkt nach der ersten Mahnung per Post mit deinem Brief geantwortet! Das Einschreiben mit Rückschein kostet ca. 5,35€ bei der Post.

GMX hat sich ein paar Tage später bei mir gemeldet. Mit ein paar Sätzen haben die versucht zu argumentieren, wie der Vertrag zustande gekommen ist, wobei ich mir immer noch zu 100% sicher bin, niemals auf den Button "Kaufen" gedrückt zu haben.

Direkt nach dem Erhalt der ersten postalischen Mahnung habe beim GMX-Login -> "Mein Account" (links unten) -> "Meine Verträge" gesehen, dass ich "angeblich" ein Paket bei denen gebucht habe. Bei "Vertrag kündigen" kann man die Verträge direkt im Browser kündigen, ein bis zwei Tage kommt die Kündigungsbestätitung ins Mail-Postfach.

Am Ende der Antwortmail von GMX stand dann, dass die gesehen haben, dass ich die Verträge sofort beendet habe (wie gesagt nachdem ich die Mahnung erhalten hatte, Vertragslaufzeit bis Kündigung ca. 6 Wochen) und dass die Rechnungen vom System storniert wurden.

Unter "Mein Account" -> "Meine Rechnungen" steht bei Status nun überall "bezahlt".

Besten dank nochmals, hoffe so klappt es auch bei anderen!

@HombreSF

Meine Antwort kommt etwas spät, aber schön dass es bei dir geklappt hat!

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