Gilt eine aus dem Laden aus versehen mitgenommene Ware als Diebstahl?

5 Antworten

Ähm ja, wenn du es in die Hosentasche steckst, würde ich auch von Diebstahl ausgehen. Und wenn du dann auch noch vergißt, das zu bezahlen, dann ist es eigentlich eindeutig Diebstahl. Zwar gilt in Deutschland, daß man dir eine Schuld nachweisen muß, aber in dem Fall kommst du nicht glaubwürdig rüber. Und mal ehrlich. Schon allein um den Verdacht des Diebstahls nicht zu unterliegen steckt man solche Ware doch nicht in die Hosentasche!

Vollkommen Richtig! Seh ich auch so, DH dafür

Ist schwierig, weil der Detektiv sich natürlich jeden Tag eine Menge Geschichten aller Art anhören muss. Einem Bekannten ist mal sowas Ähnliches passiert - er ist ein super seriöser Typ - und er hat trotzdem eine Anzeige bekommen.

diebstahl ist einb vorsatzdelikt, dahere ist der vorsatz eine vorraussetzung dafuer, dass er strafbar ist. was der detektiv sagt interessiert ja sowieso nicht, der kann schliesslich niemanden verurteilen....

diebstahl ist ein vorsatzdelikt, daher ist er nur dann strafbar, wenn er vorsaetzlich begangen wird!!!!

Also, Sie waren MIT IHRER TOCHTER einkaufen. Sie wussten das IHRE Tochter noch Patronen benötigt, das sie zum Regal ist um sie zu holen. Haben sie ihre Tochter an der Kasse vor dem Bezahlen gefragt ob sie denn welche gefunden hat, und wenn ja, wo sie dann sind?????????? Sie haben die Aufsichtspflicht über das Kind. Ich sehe in meinem Beruf jeden Tag solche Dinge, höre mir auch die Glaubwürdigsten Schilderungen einer Tat an, aber vor dem Gesetz ist es Diebstahl. § 242 StGB. Es ist in der Regel aber so, das man eine Anzeige bekommt, dafür eine Bearbeitungsgebühr bezahlt und erst einmal für 1 Jahr Hausverbot bekommt. Ich weiß jetzt nicht wie alt ihre Tochter ist, aber das Hausverbot gilt für Ihre Tochter, sie darf dieses Geschäft nur mit einem Erwachsenen betreten. In den meisten Fällen bekommen sie eine Kopie der Anzeige, wo das Original zur Geschäftsleitung geht und diese entscheidet über die Anzeige. Es ist aber so das man sich selten damit Auseinander setzt und diese gleich der Rechtsabteilung übergibt. Von dieser bekommen sie dann einen Bescheid wo sie in der Regel noch einmal die möglichkeit haben den Sachverhalt zu schildern, wenn es Glaubhaft ist wird man, je nach Alter ihrer Tochter über das Verfahren Entscheiden. Meine Empfehlung dazu, gehen sie zu der dem Geschäftsführer/in und Sprechen mit Ihm/Ihr darüber. Mfg

"Vor dem Gesetz ist es Diebstahl". Nein, nicht ohne Vorsatz. Und der Mutter wird auch nicht das Verhalten des Kindes einfach "zugerechnet". Der Spruch "Eltern haften für ihre Kinder" stimmt so nämlich nicht.

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