Extra Kosten für analogen Kabelanschluss?

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Basis für digitalen TV-Empfang über das Kabelnetz ist immer ein Kabelanschlussvertrag (KAV), umgangssprachlich "Kabelanschluss" genannt. In einem Mehrfamilienhaus gibt es 2 Modelle. Entweder der Vermieter schliesst einen Mehrnutzervertrag (MNV) mit dem Kabelnetzbetreiber ab und verteilt die Kosten über die Mietnebenkosten an die Mieter. Oder jeder Mieter mit Interesse an einem Kabelanschluss schliesst einen Einzelnutzervertrag (ENV) ab. Dies wie gesagt als Basis, TV-Empfang ist damit schon möglich. Darauf aufbauend können dann Services wie z.B. 3play oder HD-TV zugebucht werden.

In deinem Fall ist nicht Unitymedia der Netzbetreiber. Auf deine Monatsrechnung hat das aber keinen Einfluss, bzw. nur einen minimalen, denn der ENV wäre bei Unitymedia wohl einen Euro billiger.

Du solltest deinen Mietvertrag nach Mietnebenkosten durchsuchen. Ist dort ein TV-Kabelanschluss aufgeführt, brauchst du keinen ENV. Der schnellste Weg zur Klärung ist vermutlich, einfach mal die Nachbarn zu fragen.

Ah, nun blicke ich langsam durch. Vielen Dank. :-)

Ich habe auch das 3Play-Paket von Unitymedia und muss auch noch das analoge Kabelfernsehen zahlen da es in den Mietnebenkosten enthalten ist und daher nicht kündbar ist. Nach meiner Recherche ist das leider (bei mir) auch nicht kündbar. Evnetuell bist du auch in dieser ähnlichen Situation? :)

Gruß Majong

Ich muss das noch mal genau im Vertrag nachlesen (den ich gerade leider nicht zur Hand habe) aber ist es in dem Fall, dass es in den Nebenkosten enthalten ist, nicht schon bezahlt bzw. würde dann doppelt bezahlt?

Und zählen diese Kosten nicht für das ganze Haus und nicht nur eine Wohneinheit? Dann würden es ja bereits mehrere bezahlen. Ich muss sagen, das wird meine erste Wohnung und ich habe nicht so viel Ahnung aber ich dachte mir, dass sowas über den Eigentümer läuft und er rechnet per Nebenkosten ab. Heißt, z. B. ca. 20 € für das Wohnhaus und dann auf z. B. 4 Wohnungen aufgeteilt, sodass jeder die Kosten anteilig trägt. Dies wäre ja völlig legitim ...

Kabelanschluss in Nebenkosten. Muss aber trotzdem zahlen?!

Hallo! Ich ziehe jetzt um und habe ein 3-Play angebot von Unitymedia. Die riefen mich an und meinten, dass ich nochmal 17,90 pro Monat extra für den Kabelanschluss zahlen müsste, weil der nicht von meinem zukünftigen Vermieter gestellt wird. Jetzt steht in meinen Nebenkosten aber wortwörtlich folgendes:

  1. die Kosten, a) des Betriebs der Gemeinschafts-Antennenanlage / SAT-Anlage, hierzu gehören die Kosten des Betriebsstroms und die Kosten der regelmäßigen Prüfung ihrer Betriebsbereitschaft einschließlich der Einstellung durch eine Fachkraft oder das Nutzungsentgelt für eine nicht zu dem Gebäude gehörende SAT-/Antennenanlage sowie die Gebühren, die nach dem Urheberrechtsgesetz für die Kabelweitersendung entstehen oder b) des Betriebs der mit einem Breitbandkabelnetz verbundenen privaten Verteilanlage, hierzu gehören die Kosten entsprechend Buchstabe a), ferner die laufenden monatlichen Grundgebühren für Breitbandkabelanschlüsse;

Jetzt habe ich bei meinem Vermieter angerufen und da wurde mir erklärt, dass dies ja alles auf einer Basis "wenn vorhanden" basiert. Ist das so rechtens? Ich habe mir keine weiteren Gedanken gemacht, weil ja wörtlich drin steht, dass " die laufenden monatlichen Grundgebühren für Breitbandkabelanschlüsse" in den nebenkosten drin sind. Und von "wenn vorhanden" ist auch nichts in der Auflistung meiner Nebenkosten zu finden. Muss ich also die 17,90 pro Monat zahlen?

und 2. Bei einem nicht vorhandenen Kabelanschluss (den ich bisher hatte) muss ich ja einen zusätzlichen Vertrag abschließen. Zählt das nicht unter die Bedingung dass bei meinem Umzug die weiterführung meines Vertrags nicht ohne Probleme möglich ist und wäre das damit nicht ein Grund sofort aus dem Vertrag mit Unitymedia aussteigen zu können?

Danke schonmal für die antworten!

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