Eltern Insolvent und demnächst harz 4. Was mit Jugendkonto?

5 Antworten

Wenn das Konto auf seinen Namen läuft,könnte erst einmal wegen den Schulden nichts abgezogen werden !!! Erst wenn die Eltern einen Antrag auf ALG - 2 stellen,wird das Geld auf seinem Konto,seinem Bedarf zugeordnet und nur seinen.Er hat mindestens 3100 € Freibetrag + einmalig 750 € für Anschaffungen. Pro Lebensjahr sind es 150 € Freibetrag,was eigentlich jeder in der BG - wohnenden Person zusteht + diese einmaligen 750 € .Das übersteigende Vermögen von ihm,würde auf mindestens 6 Monate aufgeteilt,wenn die einmalige Anrechnung dieses Überschusses zur Folge hätte,das er 1 ganzen Monat aus dem Leistungsbezug fallen würde.Dieser geteilte Betrag,würde dann von seinen monatlichen Leistungen abgezogen.

Tschuldigung aber ich kann dem nicht ganz folgen. Ich versteh nicht was mit Freibetrag gemeint ist?! Also nehmen wir an er hat 2000€ über dem Betrag von den 3100€, sollte er dann diese 2000€ schnell verbraten?

@janyboy1095

Jeder ALG - 2 Bezieher,hat Anspruch auf einen Freibetrag an Vermögen,dieser beträgt pro Lebensjahr 150 €,aber mindestens 3100 €,das gilt selbst bei Kleinkindern !!! Wenn er also 2000 € zuviel hätte,könnte er dringend benötigte Sachen kaufen oder Schulden bezahlen,das aber,bevor der Antrag auf ALG - 2 gestellt wird.Denn bei der Antragstellung sind aktuelle Kontoauszüge oder Sparbücher vorzulegen,oder zumindest der Nachweis über das Vermögen vorzulegen.

Wenn der Sohn 18 ist, hat sein Konto mit der Insolvenz nichts zu tun. Allerdings wenn festgestellt wird, dass Gelder von den Eltern auf dieses Konto gezahlt wurden wäre das Konkursbetrug.

  1. Die Insolvenz der Eltern (also eher der Firma der Eltern) hat mit dem Sohn nichts zu tun ...

  2. Bei Arbeitslosengeld2 wird geprüft, ob Vermögen vorhanden ist, Schonvermögen wird nicht angetastet... was darüber hinausgeht, muss allerdings erst verbraucht werden bevor Arbeitslsoengeld 2 zur Auszahlung kommt. Da der Sohn Mitglied der Bedarfgemeinschaft ist, wied auch sein "Vermögen" mit geprüft ... 3100 € darf der Sohn haben .. d.h. es wwürde keine Alg2 Leistungen geben bis die überschießenden 1900,00 Euro verbraucht sind.

Ich bin kein Fachmann, aber der gesunde Menschenverstand sagt mir, nur die Firmeninhaber haften auch für die Firma. Also wenn beiden Eltern die Firma gehörte, und sonst niemandem, dann haften auch nur die Eltern. Keiner kann dem Sohn Geld wegnehmen.

Aber, falls dem Sohn kurz vor der Insolvenz, Geld von den Eltern überwiesen wurde, so nach dem Motto, schnell noch in Sicherheit bringen, das würde/wird wahrscheinlich auffliegen und das könnte dann zurückverlangt werden.

Ich würde keine nachvollziehbaren Investitionen machen, lieber Geld abheben, am besten in kleineren Raten, also nicht 10000 auf einmal wenn möglich, und an einem sicheren Ort deponieren. Dann mal abwarten, was in den nächsten Wochen geschieht.

was geschieht mit dem Konto des 18-jährigen Sohnes?

Nichts, was soll damit passieren? Außer, dass es als Vermögen beim ALG2 zu berücksichtigen ist.

Ihm gehört das Konto noch nicht alleine

Nein?

Die Eltern besitzen noch immer eine Vollmacht über dieses Konto

Das ändert daran nichts.

Aber wenn die Eltern drauf zugreifen können, dann kann es ihm doch nicht so ganz alleine gehören ?!

@janyboy1095

Sie können durch die Vollmacht ja nur im Namen ihres Sohnes auf die Beträge zugreifen. Es ist sein Konto, er ist (alleiniger) Kontoinhaber.

@jurafragen

Ah okay, das hört sich logisch an.

Danke (:

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