Dienstaufsichtsbeschwerde

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Ich gehe davon aus, dass eine reguläres d.h. verischerungspflichtige Arbeitsverhältnis vor dem Unfall bestand. Zunächst erhält jeder im Rahmen der Lohnfortzahlung für 26 Wochen Krankengeld; besteht Anspruch auf Lohnfortzahlung aufgrund eines Unfalles, zahlt in der Regel die Krankenkasse sogenanntes Verletztengeld im Auftrag der Berufs-genossenschaft. Nach Ablauf dieser Zeit (also nach 1/2 Jahr hat die Berufsgenossenschaft zu entscheiden, ob eine Verletztenrente auf Zeit oder Dauer zu zahlen ist. Ich empfehle zunächst die Berufsgenossenschaft anzuschreiben und sich über die weitere, dort angedachte Vorgehensweise zu informieren. Sollte innerhalb von weiteren 3 Monaten kein formeller Bescheid vorliegen, ist eine Dienstaufsichtsbeschwerde in Betracht zu ziehen.

Ja na sicher kann man das. Die BG ist sowieso ein Haufen für sich. Mach Druck nach so langer Zeit. Würde ich aber an die übergeordnete Stelle schreiben

Empfehle X erstmal freundlich nachzufragen, wo die Knete bleibt.

Das geht vors Sozialgericht. Such Dir einen Anwalt, der in diesem Bereich arbeitet und lass Dich beraten. Häufig genügt auch schon ein klar formulierter Brief mit Fristsetzung für die Zahlung. Warum verschleppt sich die Zahlung? Fehlen noch Unterlagen? Dann kann die BG nichts dafür.

Kann man bestimmt. Aber wahrscheinlich hackt da auch keine Krähe der anderen ein Auge aus.

Besser ist, die Zahlung mit Hilfe eines Anwalts einfordern.

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