Darf/soll ein Polizist wenn er angeklagt ist vor Gerricht in Uniform erscheinen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das kommt drauf an, ob er eine "dienstliche Aussage macht" dann ist es ja quasi "Arbeitszeit" weil er im DIENST ist und somit trägt er seine DIENSTKLEIDUNG.

Wenn ein Polizist aus einem privaten bzw. persönlichem Grund vor Gericht ist z. B. als Angeklagter oder Zeuge ist er Privatmann und somit trägt er auch keine DIENSTKLEIDUNG.

Eine Uniform trägt man im Amt- wenn es ein Amtliches vergehen ist, oder er als Sicherung eines Angeklagten dort ist, dann ist Uniform angesagt- sollte es was privates sein, Normalklamotten. Diese Satzungen bekommt ein jeder Polizist mit dem Arbeitsvertrag ausgehändigt, wann es verboten und wann erlaubt und wann Pflicht ist!

Ein Polizeibeamter hat keinen Arbeitsvertrag... und Satzungen sind auch etwas anderes.

Kommt darauf an, wann er etwas begangen hat. Also entweder als Private Person oder eben als Polizist. Danach richtet sich dann auch die Kleidung vor Gericht, würd ich einmal sagen.

Ein Termin vor Gericht ist oft Dienstzeit, also kann man auch in Uniform erscheinen.

Mir hat ein Polizist einmal als Zeuge ausgesagt - da kam er in Uniform.
Wie es ist, wenn er angeklagt ist, weiss ich nicht.

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