darf man in einem Betrieb der einer der Familienmitglieder gehört eine Ausbildung machen?

5 Antworten

Ich hab meine Ausbildung 1992 begonnen. Damals war's noch so,daß man man seine Ausbildung eben NICHT im elterlichen Betrieb absolvieren durfte. Offenbar sollte damit ein "Arbeitsbonus" verhindert werden. Da bestand ja die Gefahr,daß diese "Stifte" sich mit Papa's und Mama's Wohlwollen vor diversen Drecksarbeiten drücken konnten. Irgendwann Mitte/Ende der 90er wurde diese Regelung meines Wissens aber aufgehoben...ich vermute mal aus Lehrstellenmangel.

Der Betrieb muss halt ausbilden dürfen, d.h. nen Meister / -in muss ggf. im Betrieb beschäftigt sein bzw. von der IHK nen zertifikat haben, aber ansonsten spricht nichts dagegegen. Das Ding ist dann wirklich eher, ob man nicht auch wo anders seine Erfahrungen sammeln sollte.

Mein son möchte ein ausbuilding machen als erzieher in sein vater private schule.Was müss sein Vater machen um mein sohn diese ausbuildung zu ermöglichen.Welche papieren/Behörde stelle braucht er?

Ja, natürlich. Bei mehreren Azubis ist das allerdings nicht sonderlich ratsam: Die einen werden immer behaupten, dass du bevorzugt wirst und die anderen argwöhnen, dass du ein Spitzel bist. Wäre also eine einsame Ausbildungszeit...

LG

Wieselchen

Jeder Meisterbetrieb darf jeden ausbilden, auch der Meister-Onkel den Meister-Neffen ! Wichtig ist nur der Meisterbrief, der meist von der IHK oder einer Handwerker-Innung ausgestellt wird und deshalb auch ohne Lizenz oder Zusatz-Zertifikat der IHK ausbilden darf (jeder Meisterbetrieb steht auf deren Liste!) Eine ganz andere Frage ist natürlich, ob es auch sinnvoll ist. Ein Bekannter von mir hat seinen Sohn nicht in seinem eigenen Autoreparaturbetrieb lernen lassen, sondern in einem anderen Meisterbetrieb. Hier war aber auch das Vater-Sohn-Verhältnis von außen schon sichtbar etwas gestört. Aber die Automechanikermeister kennen und helfen sich trotz Konkurrenz immer untereinander. So ist es aber auch in fast allen anderen Branchen. Man kann sogar mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Azubi im fremden Betrieb nicht so hart hergenommen wird wie im eigenen.

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