Darf man im Wald der Stadt einfach Bäume pflanzen (Walnuss)?

5 Antworten

Wie schon festgestellt: es ist verboten, Punkt - den Verursacher kann man ja mal darauf hinweisen, dass der Wald sehr wohl jemandem gehört und zwar xy...

In dem speziellen Fall (Nußbäume in den Wald setzen) wäre ich jetzt nicht so aufgeregt (die gehen eh meist von selbst ein, je nachdem welcher Wald es ist - wieviel Licht und Konkurrenz usw.) - in meinem Wald dürfte er das, auch wenn es mir lieber wäre, er würde vorher fragen...

Bäume ohne Erlaubnis fällen, fremdländische Baumarten setzen, Abfälle, das ist deutlich kritischer (finde ich...)

Der Wald gehört meist der Stadt oder dem Land. Ich denke nicht dass das erlaubt ist, man muss drauf achten wie man Bäume pflanzt (nicht zu nah aneinander), da sie sonst nicht optimal wachsen können. Tun und lassen was er will kann er da sicher nicht! :) Stichwort Bäume abholzen. Und es gibt auch private Waldstücke oder militärisches Sperrgebiet, da darfst du mit deinem Hund nicht unterwegs sein.

Danke Dir, das Waldstück gehört der Stadt Köln, an der Autobahn entlang. Da sind auch öffentliche Gehwege, wo es sogar Hundefreilaufflächen gekennzeichnet gibt.

Ganz sicher ist das Müllverklappen im Wald genauso verboten wie die Fäkaloienverteilung dort. Auch das Baumpflanzen ist Sache des Försters. Der kann allerdings auch Nussbäume pflanzen, das wird oft gemacht und bringt bei guter Pflege (entasten etc) gutes Geld.

Wenn der Baum dort nicht passt, wird er irgendwann gefällt. Soweit ist das also keine große Sache.

Wenn das aber jeder macht und darauf läuft es ja hinaus, ist es eine große Sache und kostet Unsummen Steuergelder, die wir ale zahlen. Oder die Stadt spart es an anderer Stelle ein, wo Geld auch nötig wäre.

@Monasophie17

Der Muell ist ein Riesenproblem.Der Nussbaum dagegen?. Stoert eher nicht.

@Rheinflip

Habe heute mit dem Förster, der zuständig ist, Kontakt gehabt und eben ein Update gepostet hier unten. Es ist leider doch ein Problem, da es ja nicht nur den Nussbaum betrifft, sondern leider etliche Sträucher, Tannenbäume, Laubbäume jeder Art aus privaten Gärten in den Wald gepflanzt werden. Es ist nicht erlaubt und stellt neben dem Müll und der Gartenabfälle tatsächlich ein weiteres Problem dar, das Kosten verursacht, zumal auch eh nicht alles anwächst und verdorrte Pflanzen dort stehen bleiben. Auch fremdländische Pflanzen / Bäume stellen ein invasives Problem zum heimischen Wald dar. Daher ist auch das Anpflanzen solcher Bäume usw. nicht gestattet. Unser Waldstück gehört der Stadt und unterliegt bei Ordnungswidrigkeiten dem Ordnungsamt.

@Monasophie17

PS: Was Deine Aussage der Fäkalienverteilung betrifft, gebe ich Dir ebenfalls Recht, ich selbst nutze daher ausschließlich unser WC und für den Hund habe ich immer Hundekotbeutel dabei, die es sogar kostenlos aufgestellt gibt. ;o)

Der Wald gehört sehr wohl jemandem. Entweder einer Privatperson, der Stadt oder dem Bund. Frag doch einfach mal in der Stadtverwaltung nach oder beim Naturschutzamt, was die dazu sagen. Dann können sie auch gleich von dem ganzen Müll im Wald erfahren.

Seim Katasteramt kann man auch den Grundstückseigentümer ermitteln, aber es könnte eventuell etwas kosten

Ich weiß, dass das Waldstück an der Autobahn entlang mit angrenzenden Feldern der Stadt Köln gehört. Das Problem mit den Gartenabfällen ist hier ein nie endenden Problem, oft gehen die Leute abends im Dunkeln dorthin, um alles zu entsorgen. Wohlwissend, das dies nicht erlaubt ist, einfach, weil es bequemer ist. Ich gehe abends ja meistens auch noch mit Hund da entlang und bekomme es mit. Jemand hatte schon Zettel aufgehängt, das es die Natur stört und es hohe Strafen geben könnte. Aber das juckt denen wohl nicht wirklich, solange sie nicht angezeigt werden von Zeugen.

Dankeschön aber!

@Monasophie17

PS: Ich weiß, wo der Baumpflaner wohnt, Straße und Hausnummer, hat er mir sogar gesagt, ich könne ihn ja anzeigen, wenn ich Langeweile hätte.

Ich gehöre nicht zu denen, die alles und jeden anzeigen wollen, aber als Naturliebhaber und Greenpeacemitglied ärgert mich das immer, was so in meiner Umgebung abgeht.

@Monasophie17

Vielleicht solltest Du Dich mal mit einer Cam auf die Lauer legen und entsprechend anzeigen, damit diese Dreckschw . . . es lernen.

Ich musste auch schon durch Biomüll bzw. Bauschutt waten, weil ich von meinem Studium her quer durch den Wald laufen musste. Dieses fehlende Umweltbewußtsein kann einen echt ankotzen.

@Mondorakel

Ich habe schon oft überlegt, mal Aktion dagegen zu machen. Ich möchte eigentlich nicht zu denen gehören, die immer alles hinnehmen und wegschauen. Meine Kinder haben schon mehr gelernt als manch Erwachsener im hohen Alter. Leute haben aber schon auf eigene Faust Warnzettel mit Hinweis auf die hohen Strafen an den Laternenmasten geklebt. Die waren nach sehr kurzer Zeit verschwunden.

@Monasophie17

Anzeigen!! Die Leute kapieren es erst, wenn sie dafür bezahlen müssen, vorher interessiert es sie nicht.

An ihr Gewissen kann man nicht appellieren, denn sonst würden sie ja die Schilder nicht ignorieren. Erst wenn es ans Geld geht, tut es weh.

@Mondorakel

Ich habe mal gegoogelt, was das wirklich alles den Ökosystem anrichtet. Der Boden reichert mehr Stickstoff an, Gift für Laubbäume, die sauerstoffreichen Boden mit eigenen Nährstoffen durch Humus benötigen. Ein Indiz dafür ist ein hoher Wachstum von Brennessel, die stickstoffreichen Boden mögen. Und das ist hier bereits der Fall, im Sommer ist im Waldstück am Boden fast nur Brennessel zu sehen. Auch fremde Baumarten stören das Ökosystem, da sie ggf sogar bestehende Baumarten der Natur verdrängen können. Ich habe das Forstamt schon ausfindig gemacht, ist hier in der Nähe ein Ort weiter. Email schon dahin abgeschickt!

Das ist reine Bequemlichkeit der Anwohner, Unwissenheit sicher nicht. Dabei könnte der eigene Komposthaufen gewinnbringend verkauft werden, oder kostenlos bei uns an der Mülldeponie entsorgt werden.

@Monasophie17

Brennessel ist Futterpflanze für Raupen des Pfauenauges. Frische Brenneselspitzen ergeben einen gesunden Spinatersatz.

Gertrocknet sind sie ein äußerst beliebtes Futter für Meerschweinchen.

Es gibt kein unveränderliches Ökosystem.

@Monasophie17

Tja, bei uns ist das gleiche nur mit Sondermüll wie Kühlschränke, Möbel o.ä. Das wird einfach an den Straßenrand gestellt und vergammelt dort, weil die Stadtreinigung solche Müllhaufen ja auch nicht einfach so mitnimmt, denn sonst würden es ja alle machen.

Dabei einen Missetäter ausfindig zu machen ist schwer, wenn man ihn nicht grad auf frischer Tat ertappt oder er etwas hinterläßt, das auf ihn zurückzuverfolgen ist.

Es gibt wirklich so viele faule Menschen, die einfach ihren Müll irgendwohin kippen, weil es grad bequem ist. Denen sollte man den eigenen Mist in den Garten oder die Wohnung kippen.

@Mondorakel

Adavan, ich schreibe nicht, das Brennessel schädlich im Ganzen sind, sondern ein Indiz für stickstoffhaltigen Boden sind, was Gift für Laubwälder ist. Brennessel selbst schädigen die Wälder nicht, benötigen jedoch stickstoffhaltigen Böden zum wachsen, Laubbäume dagegen benötigen das Gegenteil, lockerer, sauerstoffhaltiger Boden. Das kannst Du googeln, wie ich selbst! ;o) Auch wenn lockerer Waldboden plattgetrampelt wird, schadet das auf Dauer den Bäumen. (Deswegen soll man ja auch regelmäßig im Garten umgraben, damit die Erde wieder mit Sauerstoff angereichert wird und locker).

@Monasophie17

PS: der stickstoffhaltige Boden kommt eben, weil eben auf dem Boden alles an Gartenabfälle gelagert wird, der Wald ist kein allgemeiner Komposthaufen. Da kommt das Ökosystem komlett aus dem Ruder.

In meinem Garten lass ich die Gartenabfälle kompostieren. Heckenabschnitte oder Äste von Obstbäumen ,verfüttere ich Teilweise entweder an meine Langohren ,also die Obsbaum Äste( die Lieben dies) oder Jage die durch einen Hächsler und ,schütte Sie zum Kompost dazu. Hab dafür im Garten eine extra Ecke dafür gemacht. Manchmal Verkaufe ich auch so den Kompost an die Gartenkollegen. Bringt wieder ein paar Euro in die Kasse :-), wenn auch nicht viel . Was Wald betrifft. Ist das Pflanzen von Bäumen eigentlich nur Erlaubt mit Genehmigung des dort zuständigen Försters. Garten Abfälle sollte man auch nich Illegal entsorgen. auch dafür gibts entsprechende Vorschriften ( von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich). In Hessen z.B. ( wo ich Wohne) zahlt man eine Geldstrafe wenn man beim entsorgen von Illegalen Sachen erwischt wird ( daher Kompostiere ich ja auch selbst um das zu Umgehen) . In meinem Garten kann ich jeglichen Gartenabfall Kompostieren was ich will. Eierschalen,Kaffee samt Filter (klassische Variante) Gemüseabfälle ,selbst Essensreste sind möglich. Beim Kaffee freuen sich die Würmer besonders , Koffein Kick gratis :-)

Danke Dir. Wir haben die Biotonne der Stadt Köln, die reicht für uns meistens aus. Wenn ich mal mehr Baumbschnitt habe, dann bringen wir das säckeweise zur dafür zuständigen Mülldeponie in der Nähe.

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