Darf eine Lehrerin ein ärztliches Attest ablehnen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Schule kann denken, was sie will. Nützt aber nix. Sie kann beim nächstenmal höchstens ein amtsärztliches Attest verlangen, rückwirkend ablehnen können sie nix. Geht zur Direktion.

Also kann die Schule mein ärztliches Attest nicht ablehnen? An wen kann ich mich wenden falls sie dies doch tun, ausser der Direktorin?

@Jumpkursa

Schulbehörde/Kultusministerium

@tmueller1993

Also wenn ich das richtig verstanden habe, darf meine Schule ein ärztliches Attest nicht ablehnen, auch wenn sie denken das ich dieses einfach so bekommen habe ohne Krank zu sein?

Übrigens: Der anruf kam heute!

Dann sieh zu, dass du immer pünktlich in die Schule kommst. Dass Atteste abgelehnt werden zeigt ja, dass du damit wohl etwas inflationär umgegangen bist.

Übrigens achten Arbietgeber auch auf die "entschuldigten Fehlzeiten". Die wissen natürlich auch, dass man solche Atteste schnell bekommt.

Im Schulgesetz such ich jetzt nicht, das kannst du selber, aber ich weiß, dass es bei meiner Uni so ist, dass von einer bestimmten Ärztin aus der Stadt auch keine Atteste mehr anerkannt werden, weil der begründete Verdacht besteht, dass sie Leute einfach so krank geschrieben hat. Von daher könnte es schon möglich sein...aber bestimmt erst ab dem nächsten Mal und nicht jetzt auf einmal.

Ich suche, aber finde nichts.

Einen arztlichen eigentlich nicht, nur wenn der Arzt ein Familienmitglied ist dürfen soweit ich weiß Nachforschungen angestellt werden. Ein Elterlichen dürfen sie meine ich aber.

Rückwirkend auf gar keinen Fall, ich habe eine Rückwirkende Ablehnung in meinem ganzen Leben noch nie erlebt...

Dennoch gab es bei uns in der Schule auch eine Regelung, dass Atteste eines bestimmten Arztes nur unter Vorbehalt (dass sich ähnliche Atteste nicht in Zukunft häufen) akzeptiert wurden...

Wenn die Schule einen begründeten Verdacht hat, kann sie vermeintliche (Gefälligkeits-) Atteste ablehnen allerdings nicht rückwirkend...

Für einen begründeten Verdacht sind u.U. verwandschaftsliche Bindung (Onkel/Vater/Patenonkel etc.) denkbar oder halt ebend auch die Häufung von Attesten oder elterlichen Entschuldigung mit einem und dem selben/einem ähnlichen Wortlaut...

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