Darf die kindesmutter einblick in die Einkunftsunterlagen des Vaters haben?

5 Antworten

Ja, sie darf die Unterlagen einsehen, wenn es ihr vom Kindvater erlaubt worden ist. Wenn von Amts wegen Einblick gefordert wurde, muss die Kindsmutter nicht alles selbst einsehen können. Aber dem Gericht oder Amt muss er alle Daten zur Verfügung stellen, um Ansprüche zu prüfen.

Aber sie schreibt der Vater müsse es der Mutter vorlegen. Wieso sollte er das wollen? Ich glaube nicht dass das so seine Richtigkeit hat, oder?

Ersteinmal: Wenn man Kinder hat und nicht mehr mit dem Partner lebt der die Kinder versorgt, haben die Kinder Anspruch auf Unterhalt. Da dein Freund nun sein eigenes Leben lebt muss er der Frau seiner Kinder seine Einkünfte nicht mitteilen! Wie du schon vermutet hast. Er selbst muss mit dem Jugendamt - der Unterhaltsstelle - zusammenarbeiten. Er muss(!) natürlich zur Berechnung des Unterhalts seine Einkünfte (Arbeitsentgeld; AlgII-Bescheid, etc.) darlegen. Er macht das aber beim Amt! Die Frau kann über die "Beistandschaft" beim Jugendamt Hilfe zur Klärung der Unterhaltszahlung beantragen. In diesem Fall schreibt diese Stelle deinen Freund an (so die Adresse der Frau seiner Kinder bekannt ist, bzw. das Amt ihn findet über seine Eintragung beim Einwohnermeldeamt). Er kann sich auch selbst an das Amt wenden und sich informieren lassen. Bestenfalls - im Interesse der Kinder um Streit zu vermeiden - geht er mit der Frau seiner Kinder zum Amt und lässt sich beraten. Dann kann er alle notwendigen Unterlagen nachreichen. Er wird in jedem Fall UH zahlen müssen. Kann er nicht, gibt es für die Kinder Unterhaltsvorschuss. Diesen möchte das Amt dann aber sich auch irgenwann zurück. klar.. Jeder der Kinder zeugt, muss sich seiner Verantwortung auch bewusst sein. Dazu gehört im Falle einer Trennung eben auch der Unterhalt. Leider denken viele Männer (aber auch Frauen) bei der Zeugung eines Kindes nicht daran...

@tanni, auch wenn er mit der frau nie verheiratet war, ist er verpflichtet auf aufforderung seine einkünfte zu offenbaren. sie handelt nämlich in vertretung (rechtlicher vertreter) des kindes. somit hat sie ein recht zu erfahren was er verdient u. was er sonst so auf der hohen kante hortet. selbst wenn er das nur dem jugendamt oder ihrem anwalt übersendet, wird sie die unterlagen in kopie für ihre unterlagen bekommen. von daher ist es gehupft wie gesprungen.

er muss sogar, spätestens wenn er eine klage hat seine einkünfte preisgeben. der staat holt den unterhalt für die mutter erst von ihm. Nur im Falle dass er Hartz4 hat muss er nichts für die Mutter zahlen.

Ok, dass er seine Einlünfte dem Staat nicht vorenthalten darf, ist klar. Aber wieso soll die Mutter das Recht haben dort hineinzublicken?

@DanielsGirl

habe nicht gesagt die mutter hat das recht. sie hat das recht ihm unterhalt zu verlangen, diesen entnimmt sie einer tabelle die sie auch beim sozialamt kriegt, also darf sie fragen damit sie weiss wieviel ihr zusteht.kann sein dass ihr auch ihr sachbearbeiter das sogar verlangt. letzte instanz ist dann der anwalt. leider

Verlangt die Kindesmutter all diese Dinge? Falls ja, würde ich sagen, dass das so nicht stimmt. Könnte mir nicht vorstellen, weshalb die Mutter dazu berechtigt sein soll oder er bei der Unterhaltsberechnung nicht anwesend sein darf. Hört sich in meinen Ohren sehr spanisch an. Würde ich mal genauer verfolgen und mich beim Anwalt informieren. Hoffe ich täusche mich nicht, aber das würde mich doch sehr wundern.

Wenn hingegen der Anwalt das verlangt, scheint das wohl doch seine Richtigkeit zu haben. Aber wie gesagt: Trotzdem selbst mal erkundigen bei einer neutralen Stelle/Person

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