Darf der Vermieter ohne Ankündigung Taubenschutzgitter vor Fenster montieren?

4 Antworten

Das darf er weder ohne noch mit Ankündigung. Dieser Hasendraht vorm Fenster ist eine erhebliche Beeinträchtigung die du nicht dulden musst.

Fordere den Vermieter schriftl. per Einwurfeinschreiben mit einer Fristsetzung von 1 Woche auf, den Draht wieder zu entfernen. Kündige dabei an, dass du bei Verfristung deine Miete um 20% mindern wirst.

Er hat das komplette Fenster eingegittert? Nicht nur den Sims?

Nein, das dürfte nicht gehen. Zeigt das Fenster zur Straße? dann ans Bauamt wenden. Denn die Fassade zur Straßenseite darf Baulich nicht ohne Genehmigung verändert werden.

Bzw deinen Vermieter um diese Genehmigung bitten, das er sie dir vorweist.

Beide Fenster zeigen zum Hof. Zudem ist es total unsinnig das ganze Fenster zu vergittern, weil die Tauben nur auf dem Fallrohr der Regenrinne sitzen und dir Fensterbank beim anfliegen als Klo nutzen. Vor dem Badezimmerfenster sitzen sie nie.

Dabei dürfte es sich (vermutlich ) kaum um eine zulässige Art zur Taubenabwehr im Hinblick auf das Mietrecht handeln.

Hier dürfte Euch am ehesten der Mieterschutz eine korrekte Auskunft geben dürfen.

ausziehen wäre eine Alternative. Der Vermieter will nur sein Eigentum schützen

Aber da kann man doch vorher den Mieter informieren! Und nicht einfach vergittern und dann noch den Dreck drin liegen lassen

@Mieterfragt

den Dreck hat wohl der Monteur liegen lassen und nicht der Vermieter, oder hat der die Arbeiten gemacht ?

Schimmel in der ganzen Wohnung, Hilfe was kann ich noch tun?

Hallo liebe Leute, habe ein fettes Problem mit Schimmel in der Wohnung und ein noch größeres mit dem Vermieter.

Erstmal die derzeitige Situation: Nach Rücksprache mit dem Anwalt wurde im Oktober die Mietzahlung Rückwirkend für September um 25% gekürzt wegen Schimmels. Er hat sich bis dato nicht gerührt. Ma nur so nebenbei, jeder halbwegs normale Mensch, der der Ansicht ist, er sei im Recht, würde doch sofort juristisch dagegen Vorgehen? Unser Vermieter macht gar nichts. Jetzt ist bereits die 3. Zahl um 25% gekürzt. Vermieter rührt sich nicht. Wir suchen seit geraumer Zeit bereits eine Wohnung bzw. Haus, ist aber mit Kindern gar nicht so einfach, wie wir nun feststellen müssen.

Kurz bevor wir die Miete das erste Mal gemindert hatten, schickte uns unser Vermieter einen "Gutachter". Dieser war eine Lachnummer, weil er kein Gutachter war, sondern Malermeister und wie ein Schlag in die Fresse war es dann, als dieser möchtegern Gutachter auch noch behauptete, dass Schimmel ja nicht so schlimm sei. Im Folgenden minderten wir die Miete um 2x 25% für sep und okt. Die Minderung von 25% behalten wir auch bei. Alles schriftlich angekündigt, in der Verwendungszeile der Überweisung berufen wir uns auch immer schön auf die Ankündigung vom 20.09.2016.

In dem Gespräch mit diesem Malermeister, der Sohn unseres Vermieters war ebenfalls dabei, anstelle unseres Vermieters, und eben jenem Sohn hat man uns mitgeteilt, dass überall, wo was war (also Schimmel, wurde aber nicht direkt gesagt), wurde dieser Innenputz darauf gemacht, der auch Antischimmelwirksam sein soll. Durch einen feinen vertikalen Riss im Putz in unserem Schlafzimmer von Decke bis Boden kam dann vom Malermeister noch die Info, dass überall wo Putz ist, Gipsplatten darunter sind. Putz wurde in fast jedem Zimmer drauf gemacht und zu 95% nur Außenwände. Es bestand also vor Vertragsabschluss ein uns nicht angezeigter Schimmelschaden.

Hinzu kommt noch, dass unser Vermieter ein solcher Geizhals ist, jetzt ist Heizperiode und die Heizung sind Frühs an, dann stundenweise aus, es zirkuliert nur noch die Rest Wärme in den Radiatoren über mehrere Stunden, dann Mittag wieder 1 bis 2 Stunden an und dann erst wieder abends an, dann irgendwann wieder aus und mitten in der Nacht wieder an. Genaue Zeiten konnte ich mangels Ausrüstung nicht erfassen. Die Heizung ist so dämlich eingestellt, dass ich angenehme Temperaturen nur dann erreichen kann, wenn ich die Thermostate in der ganzen Wohnung auf Max stelle und dann auch nur Zeitweise. Der Anwalt sagte uns, in der Zeit von 6 bis 22 Uhr müsse uns die Funktion der Heizung uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Das tut sie de facto nicht.

Wegen des vor bestehenden Schimmels wollen wir den Mietvertrag anfechten. Der Anwalt sagte uns aber, das ginge nur über arglistige Täuschung und das müssen wir beweisen. Wir müssen beweisen dass der Schimmel vorher da war und das könne uns zb der Vormieter bestätigen.

Meine Frage: folgt im Kommentar....

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