Buchungssatz Grundstückskauf mit Notarkosten und Grunderwerbssteuer

2 Antworten

Neil leider nicht ganz, alle anschaffungsnahen Aufwendung müssen aktiviert werden. Die Grunderwerbsteuer gehört zum Grundstück n i c h t auf Steueraufwand!! Anschaffungsnebenkosten sind Aufwendungen, die zusätzlich zum Anschaffungspreis aufgewendet werden, um den Vermögensgegenstand zu erwerben, ihn an seinen Einsatzort zu verbringen und in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Anschaffungsnebenkosten die für den Erwerb des Vermögensgegenstandes aufgewendet werden sind zum Beispiel Gebühren für Eintragung ins Grundbuch, Notarkosten, Provisionen, Vermessungskosten eines Grundstücks, Grunderwerbsteuer und sonstige nicht erstattungsfähige Verkehrsteuern. Für den Bezug aufgewandte Anschaffungsnebenkosten sind unter anderem Transport- und Frachtkosten, Verpackungskosten, Transportversicherungsbeiträge und Zölle. Kosten für die Errichtung eines Fundaments, für die Montage und für den Anschluss an das Gas-, Strom- und Wassernetz sind ebenfalls Anschaffungsnebenkosten. Weitere Nebenkosten sind Betriebsgenehmigungen und Kosten für Probeläufe. Kanalbaubeiträge, Erschließungs-, Straßenanlieger- und andere auf das Grundstückseigentum bezogene kommunale Beiträge sind Anschaffungsnebenkosten eines Grundstücks. Damit die Anschaffungsnebenkosten aktiviert werden können, müssen sie nach deutschem und österreichischem Bilanzrecht dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbar sein.

Nur mal aus Interesse: Ist das ein realer Fall oder ein "Schulbeispiel"? Bei einem Kaufpreis von 100.000,-- € beträgt die Notargebühr nämlich unter bzw. etwas über 1.000,-- €.

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