bafög- Vater will keine Einkommensauskunft geben

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Dein Vater ist verpflichtet, Dir während Deiner Ausbildung Unterhalt zu zahlen.

Durch seine freiwillige Selbstauskunft kann er sich davon freistellen. Es sollte also sein eigenes finanzielles Interesse sein.

Das schlimme ist aber, dass nun alles an Dir hängt, Deinem Vater das zu vermitteln. Aus diesem Bein  hinkt unser Rechtssystem gewaltig.

Wenn ein Vater seiner Tochter für die Ausbildung so viele Steine in den Weg legt, weiss er sicher bloß nicht, welchen Schaden er damit anrichtet. Erkläre ihm das.

Ich gehe mal davon aus, dass er Dir nicht mutwillig die Ausbildung versauen will. Ansonsten verdiente er nicht die Bezeichnung "Vater". Gegen so einen Menschen muss man dann aber juristisch mit allen Mitteln vorgehen. Dann nimm Dir einen Anwalt und klagen Deinen Unterhalt ein!

du kannst ihn nicht zwingen. aber du kannst ein nachweis erbringen, dass dein vater dich in keiner weise finanziell unterstützt. somit ist sein einkommen in deiner sache völlig irrelevant

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/Direkt-zum-KfW-Studienkredit/

Dies ist die Seite über die ich persönlich meine Kredit zu laufen habe. Hat den Vorteil gegenüber Bafög, das man so viel dazu verdienen kann wie man will und selber steuern kann wieviel man eigentlich ein Kredit bekommt. Denn bei Bafög kann es z.B. sein, dass Du nur 150 Euro monatlich bekommst und das dann auch nur wenn Du ganz wenig arbeitest. Daher fand ich den Kredit besser. Ist aber geschmackssache.

Frag deine Mutter, ob sie für dich Kindesunterhalt von deinem Vater bezieht.

Dann ist er sogar mit Kontoauskunft auskunftspflichtig. Wahrscheinlich ist

er dankbar, wenn er dann mit Schulgeld relativ billig so wegkommt..

Erfährt er gar, daß eine Kontoauskunft anliegt, zahlt er garantiert

freiwillig..

(2) Vorausleistungen nach § 36 Abs. 2 BAföG

1. Nichtleistung des Unterhaltsbedarfs nach §§ 12 bis 14a BAföG durch die Eltern

Es ist das Formblatt 8 (Antrag auf Vorauszahlung) auszufüllen...

https://www.bafög.de/intern_v2/system/upload/formblaetter/FB8_ab2011.pdf

Guter Hinweis, wusste gar nicht, dass das möglich ist. Ich kenne einen Fall, wo jemand seine Ausbildung darum abbrechen musste.

Ist aber schon eine ganze Weile her.

Leider scheint es aber auch hier so zu sein, dass sich der Antragsteller selbst darum kümmern muss, im Anschluss den Unterhalt gerichtlich gegen die eigenen Eltern einzuklagen.

@R0NNY

Nein, das Klagen macht das BAföG-Amt - sie holen sich ggf. das zuviel gezahlte Geld wieder...

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